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Glücklicherweise hat die CIA den hochrangigen Top-Spion "Kardinal" in Moskau sitzen. Dieser wird darauf angesetzt, näheres über die Laseranlage zu erfahren. Vom ganzen KGB verfolgt bedeutet dies für den Kardinal allerdings höchste Gefahr.
Ein Geflecht aus mehreren zunächst unabhängig erscheinenden Ereignissen in Washington, Moskau und sogar Afghanistan führt Clancy schlußendlich zu einer Geschichte zusammen, die etwas langatmig wirkt und nicht die beste aller Ryan-Stories ist, aber dennoch gute Unterhaltung bietet. Mehr als die anderen Clancys ist dieser Roman eher eine Spionagegeschichte denn ein Militärthriller -- womit sich CIA-Mann Ryan hier eigentlich im angestammten Milieu bewegt. --Joachim Hohwieler -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Für Clancy eher mittelmäßig,
Von drall@gmx.de (Beelitz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Kardinal im Kreml: Roman (Taschenbuch)
Tom Clancy liefert mal wieder einen erstklassigen High-Tech-Thriller ab, der durch einen sehr guten Handlungspfaden besticht. Immer wieder führt er den Leser in die Welt des High- Tech-Militärs ohne dabei zu überfordern oder zu langweilen. Bereits nach wenigen Seiten steckt man tief in der Geschichte und die Suchtgefahr "Lesen" schlägt wieder zu. Alte Bekannte tauchen wieder auf und vermitteln dem Leser fast schon familiären Charakter. Dafür gibt es volle "Sternzahl" ! :-) Doch auch hier ist nicht alles Gold was glänzt. Geschrieben noch vor dem Fall der Sowjetunion beschleicht selbst "Amerikaüberzeugten" ein Gefühl von "Verdummung". Immer wieder haben die Russen das Nachsehen. Begehen diletantische Fehler im Gegensatz zu den amerikanischen "Profis". Clancy überspannt dabei so sehr das gewohnte Machtverhältnis zwischen den damaligen Großmächten, daß der so dargestellte Patriotismus seinerseits immer wieder zum Kopfschütteln verleitet. Manchmal gewinnt man den Eindruck, daß die Russen nicht mal in der Lage wären ein Butterbrot zu schmieren. Von einem spannendem Gleichgewicht kann hier keine Rede sein. Clancy kann das besser, was er in vielen nachfolgenden Büchern bewiesen hat. So reicht es nur zu mittelmäßiger Bewertung. Für Clancy-Liebhaber und leichtgläubige Amerika-Patrioten sehr schön. Für den Gelegenheitsleser empfehle ich lieber eines seiner jüngeren Werke.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Kalter Krieg und Top Spion im Kreml,
Von Ralf KvF "Ralf KvF" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Kardinal im Kreml: Roman (Taschenbuch)
Ausgangspunkt der Romanhandlung ist die Test-Blendung und der Beschuss eines ausgedienten sowjetischen Satelliten durch Russland mittels einer Laserwaffe, die aus einer sowjetischen Einrichtung in der Nähe der afghanischen Grenze bedient wird. Dabei handelt es sich um die Versuchsstation "Heller Stern" in Tadschikistan. Wie sich schnell zeigt, ist die sowjetische Entwicklung im Bereich der angewandten Lasertechnologie zur Blendung von Satelliten weiter vorangeschritten, als die entsprechende US-Entwicklung unter dem Decknahmen "Tea Clipper". Aber die US-Seite hat einen Spion namens Kardinal im Kreml positioniert und gewinnt so Erkenntnisse über das sowjetische Laserprojekt. Parallel erhält die CIA Material von den afghanischen Mudschaheddin, die im Gegenzug mit MANPADS ausgestattet werden. Demgegenüber hat die sowjetische Seite einen Maulwurf im "Tea Clipper"-Programm positioniert. Der Wettlauf der Spione um die SDI-Technologie mit Nebeneffekten wie Observationen, Festnahmen, Verhören, Folter, Schleusungen, Täuschmanövern, Doppelagenten, Kidnapping und Tauschgeschäften ist eröffnet.Die Fäden der gesamten Operation auf US-Seite laufen mal wieder bei dem bekannten CIA-Agenten Jack Ryan zusammen, Tom Clancy Lesern aus "Die Stunde der Patrioten" und "Jagd auf Roter Oktober" bestens bekannt. "Kardinal im Kreml" ist ein klassischer Spionagethriller aus der letzten Phase des Kalten Krieges und wird alldiejenigen begeistern, die Spionageromane aus diesem Zeitabschnitt und mit dieser Thematik bevorzugen. Das Ende des Romans ist eher abrupt und etwas lieblos geschrieben; nach 540 Seiten hätte man mehr erwartet. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Steigert sich - aber trotzdem nur mäßig,
Von ccheesy "ccheesy" (Erftstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Kardinal im Kreml: Roman (Taschenbuch)
"Der Kardinal im Kreml" ist ein Buch, das schwach beginnt, sich in der zweiten Hälfte aber steigern kann. Wieder mal ist Jack Ryan die Hauptperson, auch wenn er in dieser Geschichte nicht ganz so deutlich hervortritt. Vielmehr werden mehrere Personen hervorgehoben, die in verschiedenen Erzählsträngen zusammen geführt werden. Das hat den Vorteil für den Leser, daß der Spannungsbogen aufrecht gehalten wird, aber auch den Nachteil, daß der Überblick verloren gehen kann.Der Roman dreht sich um die Abrüstungsverhandlungen zwischen den USA und der Sowjetunion, während gleichzeitig von beiden Seiten die Forschung an computergesteuerten Laserverteidigungsanlagen (SDI) vorangetrieben wird. Für die Spione beider Seiten natürlich äußerst interessant. Der Kardinal ist ein hochrangiger Mitarbeiter im Verteidigungsministerium, der mehr durch Zufall enttarnt wird. Aufgrund seiner Verdienste entschließen sich die Amerikaner, ihren Agenten herauszuholen. Hier kommt Jack Ryan wieder ins Spiel. Die Geschichte ist leidlich spannend, aber gerade zu Anfang schreibt Clancy viel zu technisch orientiert, was das Buch stellenweise richtig langweilig macht. Die Übersetzung ist zum Teil schluderig. So hat der Übersetzer immer wieder mal Probleme, den richtigen Artikel zu verwenden (es heißt z.B. "Der KGB", nicht "Das KGB") und richtig grauenvoll wird es, wenn er "überm" und unterm" statt "über dem" und "unter dem" schreibt. Das ist Deutsch der untersten Schublade. Fazit: muß man nicht gelesen haben! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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