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Kaputt (inkl. Bonustrack "The Laziest River")
 
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Kaputt (inkl. Bonustrack "The Laziest River")

Destroyer Audio CD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (10. Juni 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Dead Oceans (Cargo Records)
  • ASIN: B004VRLTM6
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8.836 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Chinatown
2. Blue Eyes
3. Savage Night At The Opera
4. Suicide Demo For Kara Walker
5. Poor In Love
6. Kaputt
7. Downtown
8. Song For America
9. The Laziest River [Bonus Track]
10. Bay Of Pigs

Produktbeschreibungen

motor.de

Verführerisch eleganter Edel-Pop mit artifiziellem Kitsch-Faktor und dem Potenzial zur Weltverschönerung. Musik gibt es, mit der man sich vom ersten Takt an wohl fühlt, die sich wie ein guter Freund anfühlt, immer verlässlich, nie aufdringlich. Destroyer ist ein Quell solcher Musik, es ist das Projekt von Dan Bejar, der sich auch als Mitstreiter der New Pornographers um das Wahre, Gute und Schöne in der Popmusik verdient gemacht hat. Mit Destroyer geht der Kanadier allerdings seit gut 15 Jahren einen anderen Weg. Sein Metier ist kuschelweicher, breit orchestrierter, trotzdem intim anmutender Edel-Pop auf der Suche nach melodischer Perfektion und alles überstrahlender Anmut, bei dem sonst so relevante Popmusik-Kriterien wie Zeitgeist oder Hitpotenzial ausgehebelt werden. Destroyer – „Kaputt“ Geradezu rührend aus der Zeit gefallen erscheint es bei nüchterner Betrachtung, wie hier die Ehre von Querflöten, delirierenden Saxophon-Einspielern, dezent Funk-getriebenen Basslicks oder gar ins Gniedelsolo taumelnden Leadgitarren wieder hergestellt wird. Es ist die große Kunst dieser neun Stücke, dass sie sich gerieren, als seien sie eben aus dem Kuriositätenkabinett des Softrock entsprungen oder aus dem Giftschrank von Hall & Oates – viel mehr aber ein Konzept fortführen, dass die eigentliche Essenz von Popmusik sehr viel mehr verinnerlicht hat, als jede andere sich mehr oder weniger revolutionär gebende Rebellions-Tönerei. Immer wieder gibt es Momente erhabener Eleganz und wunderbarer Schönheit auf „Kaputt“; wenn sich ein Song nach kurzem Innehalten plötzlich ins Epische öffnet oder wenn sich immer wieder eine Duettstimme zum Gesang Bejars hinzugesellt und aus der Einsam- eine Zweisamkeit macht. Es ist eine vielschichtig angelegte Musik voller vieler kleiner Effekte, die aber nie vergessen lässt, dass es sich hier um eigentlich in ihrem Wesen sehr einfache Songs handelt. Sie lassen sich Zeit zur Entwicklung, sind zwingend melodisch und verweisen mit ihren Sehnsuchtsgesängen und der dezent daherfüßelnden Achtziger-Ästhetik auf ein Urmotiv aller Popmusik: Eskapismus. Es geht um die Fluchten aus dem Alltag, um die Möglichkeiten einer anderen Welt im kleinen Privaten und irgendwie vielleicht auch im ganz großen Ganzen. Jeden Moment auf diesem Album vermutet man denn auch, Paddy McAloon würde um die Ecke biegen, der mit Prefab Sprout – der Band, die viele sehr musikverständige Menschen für die beste der Achtziger überhaupt halten – den Blueprint dieser Art Pop vorgelegt hat. „Let’s Change The World With Music“ hieß vor zwei Jahren deren bis dato letztes Album. Ändern wird sich die Welt durch Destroyer sicher nicht. Aber mit „Kaputt“ wird sie zumindest für eine Albumlänge mal wieder ein besserer – weil schönerer – Ort. B004DY4Z46 legacy_reviews_txt.5232 Verführerisch eleganter Edel-Pop mit artifiziellem Kitsch-Faktor und dem Potenzial zur Weltverschönerung. Musik gibt es, mit der man sich vom ersten Takt an wohl fühlt, die sich wie ein guter Freund anfühlt, immer verlässlich, nie aufdringlich. Destroyer ist ein Quell solcher Musik, es ist das Projekt von Dan Bejar, der sich auch als Mitstreiter der New Pornographers um das Wahre, Gute und Schöne in der Popmusik verdient gemacht hat. Mit Destroyer geht der Kanadier allerdings seit gut 15 Jahren einen anderen Weg. Sein Metier ist kuschelweicher, breit orchestrierter, trotzdem intim anmutender Edel-Pop auf der Suche nach melodischer Perfektion und alles überstrahlender Anmut, bei dem sonst so relevante Popmusik-Kriterien wie Zeitgeist oder Hitpotenzial ausgehebelt werden. Destroyer – „Kaputt“ Geradezu rührend aus der Zeit gefallen erscheint es bei nüchterner Betrachtung, wie hier die Ehre von Querflöten, delirierenden Saxophon-Einspielern, dezent Funk-getriebenen Basslicks oder gar ins Gniedelsolo taumelnden Leadgitarren wieder hergestellt wird. Es ist die große Kunst dieser neun Stücke, dass sie sich gerieren, als seien sie eben aus dem Kuriositätenkabinett des Softrock entsprungen oder aus dem Giftschrank von Hall & Oates – viel mehr aber ein Konzept fortführen, dass die eigentliche Essenz von Popmusik sehr viel mehr verinnerlicht hat, als jede andere sich mehr oder weniger revolutionär gebende Rebellions-Tönerei. Immer wieder gibt es Momente erhabener Eleganz und wunderbarer Schönheit auf „Kaputt“; wenn sich ein Song nach kurzem Innehalten plötzlich ins Epische öffnet oder wenn sich immer wieder eine Duettstimme zum Gesang Bejars hinzugesellt und aus der Einsam- eine Zweisamkeit macht. Es ist eine vielschichtig angelegte Musik voller vieler kleiner Effekte, die aber nie vergessen lässt, dass es sich hier um eigentlich in ihrem Wesen sehr einfache Songs handelt. Sie lassen sich Zeit zur Entwicklung, sind zwingend melodisch und verweisen mit ihren Sehnsuchtsgesängen und der dezent daherfüßelnden Achtziger-Ästhetik auf ein Urmotiv aller Popmusik: Eskapismus. Es geht um die Fluchten aus dem Alltag, um die Möglichkeiten einer anderen Welt im kleinen Privaten und irgendwie vielleicht auch im ganz großen Ganzen. Jeden Moment auf diesem Album vermutet man denn auch, Paddy McAloon würde um die Ecke biegen, der mit Prefab Sprout – der Band, die viele sehr musikverständige Menschen für die beste der Achtziger überhaupt halten – den Blueprint dieser Art Pop vorgelegt hat. „Let’s Change The World With Music“ hieß vor zwei Jahren deren bis dato letztes Album. Ändern wird sich die Welt durch Destroyer sicher nicht. Aber mit „Kaputt“ wird sie zumindest für eine Albumlänge mal wieder ein besserer – weil schönerer – Ort.

Spiegel Online, 01.02.2011

Dan Bejar (...) lässt sieben Begleiter ("The Kaputt Players") mit saxophone fills, minimalem Funk, Gospel-Jazz (Sibel Thrasher!) und Flöten paradieren und benetzt diese Stücke, die so klingen wie frisch gefallene Eiskristalle, mit Worten der Täuschung und Magie (...) Man hört: "Avalon" von Roxy Music, Hall & Oates, späten Bowie, Scritti Politti und Sades "Promise". Der Soft Rock eines blassen Geists. Oh! You pretty things. (9) - Jan Wigger

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dreampop 20. Februar 2011
Von Nooni
Format:Audio CD
... also ich habe die Scheibe gerade eben zum ersten Mal gehört und bin irgendwie hingerissen von dem, was ich da geboten bekomme. Verträumter Pop, der mich einlullt und irgendwie ein gutes Gefühl vermittelt. Bestimmt wird alles gut. Und bald kommt auch der Sommer wieder. Dann fahren wir mit offenem Fenster durch die Gegend und freuen uns am Leben. Ich kann die Hitze schon ein bißchen spüren. Hmmmm, schön.
Dieses Gefühl reicht aus. Ich finde diese Musik wunderbar. Gleich nochmal...
War diese Rezension für Sie hilfreich?
10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
ist ganz, nicht kaputt... 6. Februar 2011
Von McLarsen
Format:Audio CD
Destroyer heißt die Band, "Kaputt" heißt das Album, man erwartet Heavy Metal aber bekommt... ja, was eigentlich (???), schwer zu sagen, die Platte entzieht sich jeder Kategorisierung, Metal jedoch definitiv nicht. Destroyer ist das Projekt von Teilzeit New Pornographers Member Dan Bejar, "Kaputt" ist bereits Album #9, aber das erste mit richtig viel Musik, die Vorgänger dürfen getrost als lo-fi, anti-folk orientiertes Singer-Songwriterzeuchs bezeichnet werden.

Ich war einigermaßen überrascht, wieviel Keyboards und Saxofone mir entgegen kommen, Bejars Stimme erinnert mich an Bill Pritchard und Matt Johnson (The The), die Musik an Konzeptalben von Prefab Sprout, auch an späte Luna und das, was Dean Wareham nach deren Ende mit seiner Partnerin Britta Phillips veröffentlicht hat. Einige Songs haben Überlänge und heißen "Suicide Demo for Kara Walker", manchmal muß ich an Pornofilmmusik denken. Am Besten gefällt mir "Savage Night at the Opera", atmosphärische Keyboards mit ähnlicher Spannung wie U2's Version von "Night and Day". Eine seltsame Angelegenheit, dieses Album ist eine Erinnerung an allmögliche 80er Jahre Musik, durchaus interessant, aber nach den ganzen Keyboards und Bläsern muß ich nach den 50 Minuten der Platte erstmal was kerniges hören, am besten die neue Motörhead :)
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
ruhige stunde schönen platz finden mit blick über land oder see für sich sein oder super verknallt zu zweit gin tonic ins glas karodecke für draussen ausbreiten sich der bittersüßen melancholie sproutlike überlassen und die texte egal später nachsehen man weiss sie sind halb so sweet wie sie daherkommen ist abzuwarten it is going to become a summer favourite thanks a lot lancelot
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