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Kapitalismus und Freiheit
 
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Kapitalismus und Freiheit [Audiobook, CD] [Audio CD]

Milton Friedman , Ari Gosch
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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Technisat/Radioropa Hörbuch; Auflage: 1., Aufl. (27. Oktober 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 386667399X
  • ISBN-13: 978-3866673991
  • Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 13 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 123.107 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Milton Friedman
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Produktbeschreibungen

manager magazin (8/2002)

Gerade rechtzeitig

Eine deutsche Neuauflage von Milton Friedmans wichtigstem Werk.

Als der Band "Kapitalismus und Freiheit" 1962 in den USA erschien, befasste sich die westliche Wirtschaftspolitik mit Planung und Intervention. Friedman, der am 31. Juli seinen 90. Geburtstag feiert, kritisierte an dieser Politik frühzeitig "den mangelnden Glauben in die Freiheit". In den 80er Jahren wurden die Ideen des US-Ökonomen populär. Heute, da Reformverhinderer und Regulierer den Ton angeben, erscheint Friedmans Werk nach vielen Jahren endlich wieder auf Deutsch. Ein Glaubensbekenntnis ­ klug, einseitig, provokant. Ein großes Buch.

© manager magazin - Vervielfältigung nur mit Genehmigung

-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Milton Friedmans Thesen sind aktueller denn je. Ihm geht es um die Freiheit des Menschen jenseits staatlicher Bevormundung. Seine Analyse zur Rolle des Staates, der Sozial- und Wohlfahrtssysteme ist überaus aktuell und für jeden von Interesse, der über das Geschehen in Politik und Wirtschaft informiert sein will. Mit einem neuen Vorwort des Autors und einem Geleitwort von Horst Siebert, dem ehemaligen Präsidenten des Kieler Instituts für Weltwirtschaft.

8 Audio-CDs, 1 Bonus-CD im MP3-Format, Laufzeit 9:00 Stunden.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
33 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von C. Mayer
Format:Taschenbuch
Nicht erst seit der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise streiten sich die ökonomischen Schulen über das richtige Wirtschaftssystem. Unter "richtig" ist hier gemeint, dass ein Maximum an gesellschaftlicher Wohlfahrt und wirtschaftlicher Stabilität zu erreichen sei. Allein schon die Tatsache dass es zwei große "Lager" gibt, zeigt die Komplexität ökonomischer Sachverhalte.

Mit Milton Friedmanns "Kapitalismus und Freiheit" hält man eine Schrift aus dem liberalen "Lager" in Händen. Er hält die Macht des freien Marktes und der damit einhergehenden Zurückhaltung staatlicher Beschränkungen für den Königsweg zu Wachstum und Wohlstand einer Gesellschaft. Es ist Friedmann hoch anzurechnen, dass er in seinem Buch gerade nicht auf mathematische Erklärungsmodelle zurückgreift, was sein Werk überaus lesenswert macht. Zudem schreibt der Autor sachlich fundiert und rhetorisch verständlich. Der wirtschaftliche Laie kommt dabei ebenso auf seine Kosten wie der studierte Ökonom, der endlich mal ein Buch ohne mathematische Formeln in Händen hält.

Schlussendlich bleibt die Frage nach dem richtigen Wirtschaftssystem natürlich erhalten.
Gerade Friedmanns liberale Aussagen, Unternehmen hätten keine soziale Verantwortung zu tragen als viel mehr das unumstößliche Ziel, den Gewinn zu maximieren um den Wünschen ihrer Aktionäre gerecht zu werden, ist in Zeiten einer Wirtschafts- und Finanzkrise, die nicht zuletzt aus zu wenig Verantwortungsbewusstsein entstanden ist, fragwürdig.
Dabei ist anzumerken, dass der Liberalismus - laut Friedman - nicht das "Verteufeln" des Staates bedeutet. Vielmehr gilt der Staat als Schiedsrichter, der Regeln vorgibt und für seine Einhaltung sorgt.

Wir sollten uns überlegen, ob die Frage nach liberalem Kapitalismus oder Sozialismus richtig gestellt ist. Selbst in der Natur sind Extreme meistens nicht vorteilhaft und selten anzutreffen. Wieso sollte das in der Ökonomie anders sein, in welcher (natürliche) Menschen miteinander agieren. Unsere Wirtschaftsgeschichte zeigt uns, dass weder zu liberale noch zu reglementierte Ansätze längerfristig zielführend waren. In meinen Augen erledigt die Soziale Marktwirtschaft ihre Arbeit recht gut, lediglich an den richtigen Stellschrauben muss nun gedreht werden, um die momentanen Unebenheiten zu beseitigen und etwaige Löcher zu stopfen.

In Friedmans Buch finden sich Beispiele, in welchen der freie Markt ein Optimum erzeugen kann. Für den einen oder anderen Bereich kann dies durchaus gelten, doch scheint mir die Aussage zu kurz zu greifen, dass der freie Markt immer ein Optimum und damit eine Zunahme der Wohlfahrt garantiert. Wir sollten nicht aus den Augen verlieren, wie den der Wohlstand eines Landes gemessen wird: Ein steigendes Bruttosozialprodukt (BIP) wird gleichgesetzt mit einem Anstieg des gesellschaftlichen Wohlstands. Dabei misst das BIP lediglich die Wachstumsrate der Güterproduktion. Ob damit auch ein Anstieg der Wohlfahrt verbunden ist, bleibt anzuzweifeln, zumal das Menschenbild in einem ökonomischen System ein egoistisches ist und bewiesenermaßen individuelle und gesamtgesellschaftliche Rationalität auseinander driften. Ist der Mensch also wirklich nur ein Tier, bedacht auf sich selbst? Oder ist er doch ein verstandbewusstes Wesen und erkennt die Möglichkeit eines gemeinsamen Miteinanders?

Milton Friedmans "Kapitalismus und Freiheit" ist ein Klassiker liberaler Wirtschaftsordnung. Man liest bei ihm über die Bedeutung des Staates, die Kontrolle des Geldes, über Kapitalismus und Diskriminierung genau so wie über die Einkommensverteilung und viele Themen mehr. Nahe zu alle mit einem Versuch der Beweisführung für die Optimalität des freien Marktes. Doch welches nun schlussendlich der richtigen Weg zur "eierlegenden Wollmilchsau" ist, darüber wird weiterhin zu diskutieren sein.
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58 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Zu seinem 90. Geburtstag wird das Standardwerk des Gründungsvaters des Monetarismus neu aufgelegt: In »Kapitalismus und Freiheit« sind sind all jene Positionen vertreten, für die der streitbare US-Ökonom und Nobelpreisträger seit Jahrzehnten gefeiert oder verdammt wird.

Milton Friedman kämpft unermüdlich für den unbeschränkten Liberalismus, überzeugt von der Einsicht, daß die Selbstheilungskräfte des freien Marktes die gerechteste Verteilung des Volksvermögens gewährleisten. Jeder Eingriff des Staates hingegen, und sei er aus noch so guten Absichten, behindert den Wettbewerb und führt daher zwangsläufig zu Fehlallokationen.

Im Mittelpunkt seiner volkswirtschaftlichen Modelle steht die Geldpolitik. Staatliche Interventionen in gesamtwirtschaftliche Abläufe dürften allein über die Ausweitung oder Einschränkung der Geldmenge erfolgen, nicht einmal - wie heute üblich - über die Höhe des Zinssatzes. Diese Schule des reinen Monetarismus stellt bis heute den überzeugendsten Gegenpol der von John Maynard Keynes vertretenen Lehre der Nachfragebelebung dar.

Möglicherweise wäre Friedman wie zahlreiche seiner Fachkollegen rasch in Vergessenheit geraten, wenn nicht zwei der bedeutendsten Weltpolitker seine Lehre in den 80er als Vorbild für ihre Wirtschafts- und Finanzpolitik genommen hätten: Ronald Reagan und Margaret Thatcher reformierten mit ihrem klaren Bekenntnis zum marktwirtschaftliche Liberalismus den kränkelnden Sozialstaat im jeweiligen Land.

Doch Friedman beschränkt sich nicht allein auf ökonomische Fragen: Seine Denkanstöße zu gesellschaftlichen Themen werden bestimmt durch die prinzipielle Abneigung gegen jede Form staatlicher Restriktion. Neben der Abschaffung der Wehrpflicht und Schulpflicht tritt er beispielsweise auch für die Legalisierung von Drogen ein, was ihm außerhalb seiner Disziplin der Wirtschaftswissenschaften eine bunte Schar von Kritikern eingebracht hat.

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35 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der Nobelpreisträger Milton Friedmann gilt als einer der einflussreichsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts. Die Ideen des unerschütterlichen Monetaristen und Keynes-Kritikers gehörten zum kleinen Wirtschafts-ABC von Reagan und Thatcher. Dass sie dennoch nicht völlig diskreditiert sind und dass sogar eine Neuauflage von Kapitalismus und Freiheit 40 Jahre nach der Erstveröffentlichung möglich ist, ist wohl schlicht mit dem neoliberalen Zeitgeist zu erklären. Friedman geht es um die Frage, welchen Stellenwert die Freiheit des Individuums in der Gesellschaft einnimmt. Dabei steht für ihn, der ausdrücklich einen "Liberalismus des 19. Jahrhunderts" vertritt, stets die wirtschaftliche Freiheit im Mittelpunkt, da sie die unabdingbare Voraussetzung für politische Freiheit sei. Die Kehrseite dieses Wirtschaftsliberalismus: gesellschaftspolitisch stark konservative (manche sagen auch: reaktionäre) Ansichten. Friedman nimmt sich Zeit, seine Antworten auf konkrete Fragen in mehreren Kapiteln des Buches wiederholt auszuführen. Leider ist die deutsche Übersetzung an etlichen Stellen ungeschickt und schwammig geworden, sodass das Lesevergnügen etwas getrübt wird. Wir empfehlen dieses "Kapitalistische Manifest" allen, die das Fundament des wirtschaftsliberalen Denkens ergründen wollen.
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Veröffentlicht am 13. Februar 2008 von Steffen Pollex
Auch mal die andere Seite lesen ...
Ich halte nichts von Friedmans Theorien.
Allen Lesern empfehle ich, das Buch "Die Schock-Therapie" von Naomi Klein. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Januar 2008 von Hans Albert
Thatcher und Reagan
Thatcher und Reagan, zwei unbedingte und berühmte Anwender Friedmanscher
Theorien, zur Gesundung des Staates auf Kosten der kleinen Leute. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. November 2007 von xxx
Der Tod ein Verlust, sein Vermächtnis lebt weiter
Milton Friedman, Nobelpreisträger, Reagan-Berater - und doch kein Konservativer. Von sich selbst lieber als der "Liberale im wirklichen Sinne des Wortes" sprechenden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. April 2007 von Bas Hayek
Kapitalismus ist Freiheit
Der Autor verweist in seinem Buch auf die Zusammenhänge zwischen wirtschaftlicher und politischer Freiheit. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Juli 2005 von Frank Reibold
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Liberalismus, Deregulierung 0 04.02.2012
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