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Kapitän Pamphile: Roman
 
 
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Kapitän Pamphile: Roman [Gebundene Ausgabe]

Alexandre Dumas , Jörg Trobitius
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Unglaublich, dass dieses Buch jetzt erst ins Deutsche übersetzt wurde. Denn der Kapitän Pamphile ist ein affenteuerliches und froschgeheuerliches Wahnsinnswerk von einem Roman. Vielleicht ist es ja erst in unserer abgebrühten Spätmoderne möglich, so wunderbar wie Jörg Trobitius einzudeutschen, wonach sich die stilistische Textur dieses Romans anfühlt: nach einem mit Rasierklingen gefüllten Samtkissen nämlich.“ (Die Zeit )

„Nur wenige Romane des frühen 19. Jahrhunderts bieten über die gesamte Strecke so viel Witz und Originalität. Für Lesegenuss auf hohem Niveau sorgt indes auch Übersetzer Jörg Trobitius, der den trocken-ironischen Unterton des Originals überzeugend ins Deutsche umgesetzt hat.“ (Neue Zürcher Zeitung )

„Reizvoll ist die Mischung von epischer Naivität und Raffinesse. Man sieht zu, wie ein Schriftsteller unter der Hand die eigenen Fähigkeiten entdeckt und lustvoll ausprobiert. Er fabuliert und parodiert, was das Zeug hält.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung )

Kurzbeschreibung

Eine satirische Trouvaille aus dem Werk des populären französischen Autors

Wer Alexandre Dumas als Autor historischer Abenteuerepen wie „Die drei Musketiere“ kennt, wird von diesem Buch gänzlich überrascht. Die durchtriebene Satire, halb Tiergeschichte, halb Seemannsgarn, steht als Solitär im umfangreichen Werk des viel gelesenen Schriftstellers. Dumas nimmt hier seine eigene Zeit scharf aufs Korn – und gönnt sich dabei selbst einen Auftritt als Romanfigur.

Einer mildtätigen Anwandlung folgend, rettet er, „der Verfasser“, in einem Pariser Delikatessengeschäft eine Schildkröte vor ihrem sicheren Ende als Suppeneinlage. Doch bereits anderntags ist er des Tieres und seiner unappetitlichen Essgewohnheiten gründlich überdrüssig. Kurzerhand macht er es seinem Freund, dem Maler Decamps, zum Geschenk, dessen Atelier bereits einer kleinen Menagerie gleicht. Die meisten der anderen Tiere haben einen weit längeren Weg hinter sich als der Neuzugang: Kapitän Pamphile, einer der illustren Bekannten des Malers, hat sie von seinen abenteuerlichen Seereisen mitgebracht. Von diesen Reisen wird erzählt, wann immer Decamps seinen bunten Freundeskreis um sich sammelt. So erfährt man nicht nur, wie die Tiere in Pamphiles Hände gerieten, sondern auch, was der geschäftstüchtige Kapitän unterwegs sonst an skrupellosen „Heldentaten“ vollbracht hat.
Dumas’ Kunstgriff besteht darin, die haarsträubenden Episoden sämtlich im Ton ungerührter Selbstverständlichkeit zu erzählen, als handle es sich bei Pamphiles merkantilen Schurkenstücken um Geniestreiche an Mut und Geschicklichkeit. Aus dieser Doppelbödigkeit, den scheinbar drollig erzählten, doch alles andere als harmlosen Tier- und Seegeschichten, gewinnt der Roman seine einzigartige, bitterböse Komik.

Klappentext

"Zu lachen gibt's tatsächlich ständig etwas und zwar gerade deswegen, weil Dumas seine Übertreibungen in einen so trockenen Ton hüllt. In ihm besitzt die Literaturgeschichte eine ihrer pittoreskesten Gestalten und darüber hinaus einen äußerst wichtigen Wegbereiter neuer literarischer Formen."
Österreich

"Nur wenige Romane des frühen 19. Jahrhunderts bieten über die gesamte Strecke so viel Witz und Originalität. Für Lesegenuss auf hohem Niveau sorgt indes auch Übersetzer Jörg Trobitius, der den trocken-ironischen Unterton des Originals überzeugend ins Deutsche umgesetzt hat."
Neue Zürcher Zeitung

"Reizvoll ist die Mischung von epischer Naivität und Raffinesse. Man sieht zu, wie ein Schriftsteller unter der Hand die eigenen Fähigkeiten entdeckt und lustvoll ausprobiert. Er fabuliert und parodiert, was das Zeug hält."
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Über den Autor

Alexandre Dumas père (1802-1870) genoss nur eine dürftige Schulbildung. Bereits vierzehnjährig arbeitete er als Schreiber, 1822 wurde er Sekretär des Herzogs von Orléans und späteren Bürgerkönigs Louis-Philippe. Ein romantisches Historienstück machte ihn 1829 als Dramatiker berühmt. Nach weiteren Bühnenerfolgen erschien eine große Anzahl meist historischer Abenteuerromane, darunter so zeitlos populäre wie 'Die drei Musketiere' und 'Der Graf von Monte Christo'. Als Enkel einer schwarzen Sklavin, dessen Vater selbst noch in der Sklaverei geboren worden war, sah sich Dumas zeitlebens rassistischen Angriffen ausgesetzt. Im Jahr 2002 wurden anlässlich seines 200. Geburtstages seine Gebeine ins Pariser Pantheon überführt.

Alex Capus, geboren 1961 in Frankreich, studierte Geschichte, Philosophie und Ethnologie in Basel und arbeitete während und nach seinem Studium als Journalist und Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen und bei der Schweizer Depeschenagentur. 1994 veröffentlichte Alex Capus seinen ersten Erzählband ("Diese verfluchte Schwerkraft"), dem seitdem neun weitere Bücher mit Kurzgeschichten, historischen Reportagen und Romanen folgten. Capus verbindet sorgfältig recherchierte Fakten mit fiktiven Erzählebenen, in denen er die persönlichen Schicksale seiner Protagonisten einfühlsam beschreibt. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt; für seine schriftstellerische Arbeit erhielt er zahlreiche Preise. Daneben hat Capus auch als kongenialer Übersetzer von Romanen des US-amerikanischen Autors John Fante gewirkt. Alex Capus lebt als freier Schriftsteller mit seiner Familie in Olten/Schweiz.
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