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Kap der Finsternis: Thriller
 
 
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Kap der Finsternis: Thriller [Taschenbuch]

Roger Smith , Peter Torberg , Jürgen Bürger
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (59 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (12. Juli 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453434862
  • ISBN-13: 978-3453434868
  • Originaltitel: Mixes Blood
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (59 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.224 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Roger Smith
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Bester Krimi 2009 - KrimiWelt-Jury Deutscher Krimi Preis 2010 Auf Platz 1 der KrimiWelt-Bestenliste im Mai 2009 Aus den Begründungen (www.arte.tv): »Smith schreibt nüchtern, mit Hang zur Grotekse und zu bizarren, realistischen Details. Sein nackter filmischer Stil bannt eine Welt, in der nichts feststeht, am wenigsten die Regeln des Zusammenlebens. Stark.« Tobias Gohlis (Arte, 27.3.2009) »... ein Buch über Scheußlichkeiten. Begangen von scheußlichen Menschen, in einer scheußlichen, ungerechten und menschenfeindlichen Umgebung, die doch nur Menschenwerk ist. Ekel und Abscheu sind da sehr probate Kategorien. Beeindruckend!« Thomas Wörtche (Plärrer, 02/2009) »Das rabenschwarze Drama "Kap der Finsternis" ist nichts für zarte Gemüter. Roger Smith, bislang im Filmgeschäft tätig, zeigt in seinem ersten Krimi die dunklen Seiten seiner zweigeteilten Stadt. ... das alles sind beinahe modellhafte Figuren und dennoch kreiert Smith daraus ein beängstigendes Opus, inklusive blutigem Show-Down und überraschender Wendung.« Ingeborg Sperl (Der Standard, 03/2009) Weitere Pressestimmen »Roger Smith hat einen tiefschwarzen Roman geschrieben, der bisweilen schwer zu ertragen ist. Und trotzdem ist es ein Buch, das jeder Südafrikareisende lesen sollte, um zu begreifen, dass die Idylle am Tafelberg und den Stränden Kapstadts trügerisch ist. Denn das wahre Leben in Südafrika, das findet anderswo statt.« (NDR Info-Programm, 11.06.2009) »Es geht mithin um einen überaus empfehlenswerten literarischen Albtraum« (Literarische Welt, 30.05.2009) »Ein Buch so doppelgesichtig wie Kapstadt zwischen Zuckerbäckerhäuschen und brutalen Slums« David Signer (NZZ am Sonntag, 10.05.2009) »Roger Smith hat einen drastischen, furiosen Krimi geschrieben. ... Roger Smith' neuer Roman ist wie ein Schlag in die Magengrube. Die Wucht von "Kap der Finsternis" spürte man in der aktuellen Krimiszene schon lange nicht mehr. ... Roger Smith inszeniert ein gnadenloses Jagen und Gejagtwerden rund um den Tafelberg. Die grellen Bilder, ihre Wucht und Härte, suchen in der derzeitigen internationalen Krimiszene zweifellos ihresgleichen. Es sind Bilder, in denen sich die Stimme jener zum Untergang Verurteilten artikuliert, die mit dem Ende der Apartheid auf ein besseres, sinnvolleres Leben gehofft hatten.« (Zeit-online, 11.05.2009) »Roger Smith, der als Regisseur und Drehbuchautor in Kapstadt lebt, hat mit "Kap der Finsternis" einen ebenfalls hochtourigen, harten, nüchtern erzählenden Thriller geschrieben.« (Frankfurter Rundschau, 05.05.2009, www.fr-online.de) »Vor dem realen Hintergrund des Verbrechens und der Korruption in seinem Land entfaltet der Südafrikaner sein Drama in bester Noir-Tradition. Politische Korrektheit ... wären an diesem Kap fehl am Platz gewesen. Und wir hoffen darauf, bald mehr von Roger Smith zu lesen. « (Focus online (focus.de), 07.04.09) »... Smith ... zeigt schonungslos, wie wenig von den Visionen einer Nach-Apartheidsgesellschaft übrig geblieben ist.« (Stuttgarter Zeitung, 25.03.09) »Es ist unmöglich dieses Buch nicht zu Ende zu lesen!« (Starnews, 01.05.2009) »Ein hoch spannender, tiefschwarzer Thriller, der die Gegensätze und Widersprüche des schönen, schrecklichen Landes am Kap auf den Punkt bringt. Arm und reich. Schwarz und Weiß, die Schönheit der Natur und die entsetzlichen Zustände in den Elendsvierteln. Roger Smith stellt das "beautiful life" dem Elend, der Gewalt und der Korruption entgegen. Eine explosive Mischung, ein ebenso herausragender wie desillusionierender Krimi, ein niederschmetternd klarsichtiges Buch über den Zustand Südafrikas heute: an den sozialen Ungerechtigkeiten, dem Erbe der Apartheid, hat sich wenig geändert. Dafür blüht die Korruption bis in höchste Regierungskreise. Schlecht in der Realität, aber gut für den Kriminalroman. Dieser hier ist jedenfalls brillant. Obwohl man von Anfang an weiß, dass die Geschichte nur übel ausgehen kann, ist es unmöglich, dieses Buch nicht zu Ende zu lesen.« (WDR 2 Bücher, 09.03.2009, www.wdr.de) »Roger Smith erzählt in hohem Tempo, aus wechselnden Perspektiven und mit harten Dialogen. sein Roman ist nicht nur plausible, sondern auch konsequent: Hier ist kein Platz für ein Happy End, nur für Gewalt.« Sven Boedecker, Sonntagszeitung, 24.05.2009 Leserstimmen aus vorablesen.de  »Hervorragend aufgebaut entführt der Autor seine Leser in die Geschichte und lässt sie nicht mehr los .« Adhara » Wer Krimis mag wird "Kap der Finsternis" lieben .« Jamie » Nichts für schwache Nerven!« Christoph » Super Buch, Lust auf mehr!« Wibbchen1 » Ein Buch, das schlaflose Nächte verspricht.« Levia » Rasant und spannend geschrieben - unbedingt lesen !« buecherliebe » In der außerordentlich spannenden Leseprobe des Romans "Kap der Finsternis" ist nichts nur schwarz und weiß. Die Guten sind nicht nur gut, und die Bösen nicht nur Böse .« oli2807 » Dieses überaus spannende Buch lässt den Leser nicht mehr los. Keine langen Einführungen und Beschreibungen, er ist sofort mitten im Geschehen .« Hoffmanns » Sehr brillant gemacht, wie die verschiedenen Perspektiven der Protagonisten ineinander fließen. « Tiramisu » Es ist wohl kein Buch, das man kurz vor dem Einschlafen lesen sollte, sondern vielleicht lieber bei gut geschlossenen Haustüren vor dem Kamin .« alandatorb » Roger Smith gelingt es sehr gut, Kapstadt - die Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate der Welt - und seine Figuren zum Leben zu erwecken .« annajo » Jedes Wort sitzt, wenn es darum geht, die Protagonisten vorzustellen, knapp geschieht das, sachlich, nüchtern, emotionslos und erzeugt dennoch beim Leser Mitleid, Ablehnung, Ekel.« Christoph » Geradezu unglaublich, wie es dem Autor gelingt, den Spannungsbogen immer wieder aufs Neue von einem Höhepunkt zum anderen zu schlagen; die Entspannung währt nur kurz, bevor unerwartete Details und Wendungen den Leser kalt erwischen .« Christoph » Ein Cover, das polarisiert - ein Debüt, das Aufsehen erregt !« AdAbsurda » Etwas Familiendrama, ein geschundener schwarzer Wachmann mit treuem Hund, ein korrupter Polizist, diverse Prostituierte und das alles in Afrikas Drogenhochburg können nur Spannung aufwerfen .« kassandra10 » Dies ist kein Buch, welches bei mir Gänsehaut sondern lautes Herzklopfen verursacht .« Suse9 » Durch den klaren Schreibstil, die Beschreibung der Protagonisten und die gewählte, teils brutale Ausdrucksweise muss ich meine Phantasie nicht bemühen, sondern habe das Geschehen und den Handlungsort sehr real vor Augen .« Palpita » Möchte am liebsten sofort das Buch in einem Rutsch durchlesen. Habe selten einen Thriller gelesen, der schon auf den ersten Seiten dermaßen gefesselt hat .« Bluemahjongg » "Kap der Finsternis" ist zweifellos erschreckend fesselnd, direkt und atemberaubend. « Wirbelwind » Die Geschichte ist schonungslos brutal und gnadenlos spannend, keine Lesestoff für zart Besaitete, aber Suchtstoff für alle Fans von kernigen Thrillern !« Lakai » Smith gelingt auf eine wunderbare Weise, den Leser in die Gegenwart einer unfairen Welt zu entführen, ohne moralisierend zu sein .« Mia M. » Prädikat: Empfehlenswert!« Draky » Ein echter Weltklasse-Thriller.« Sumpfmeise » Bisher kannte ich den Autor dieses Buches nicht. Das wird sich zukünftig ganz sicher ändern .« Idgie » Ein realistischer und spannender Thriller, dessen häufige Perspektivenwechsel die Spannung aufrechterhalten und noch erhöhen.« Albel » Die Leseprobe liest sich spannend wie das Drehbuch zu einem rasanten Film .« Sassenach » "Kap der Finsternis" verspricht jedenfalls einige Stunden atemraubender Spannung; ein Buch, in dem nichts so ist, wie es scheint und in dem sogar der Hauptcharakter etwas verbirgt .« Sabine008 Roger Smith wählt für diesen Thriller eine brutale deutliche, aber für den Spielort echte Sprache, die einem eine Gänsehaut über den Körper fließen lässt .« JAppelt » Die Handlung fesselt, der Schreibstil ist klar und sehr direkt - auf jeden Fall lesenswert. Bücherwurm86 » Für Schwarzweißmalerei ist hierbei mit Sicherheit kein Platz und das verspricht eine wohltuende Abwechslung zu sonstigen Büchern zu werden, in denen der Kriminelle ausschließlich kriminell und das Opfer tugendhaft und gut ist .« Cyan Kali » Selten hat mich der Anfang eines Buches bereits so gefesselt und war gleichzeitig schon so komplex und von Handlungssträngen "durchwoben" .« Njolbrauting Noch mehr Stimmen von Leserinnen und Lesern finden Sie unter: www.vorablesen.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Focus online (focus.de), 07.04.09

»Vor dem realen Hintergrund des Verbrechens und der Korruption in seinem Land entfaltet der Südafrikaner sein Drama in bester Noir-Tradition. Politische Korrektheit ... wären an diesem Kap fehl am Platz gewesen. Und wir hoffen darauf, bald mehr von Roger Smith zu lesen.« -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dr. Ursula Kempf TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Jack Burn stand auf der Terrasse des Hauses hoch über Kapstadt und schaute zu, wie die Sonne sich im Meer ertränkte."

Mit diesem poetischen Einstieg wird der Leser in eine traumhafte Idylle eingetaucht, aus der er nur zwei Seiten später schweißgebadet und geschockt wieder auftaucht. Jack Burns, ein gestrauchelter amerikanischer Glücksspieler auf der Flucht vor dem FBI ist mit seinem Sohn Matt und seiner hochschwangeren Frau Susan nach Kapstadt auf den vornehmen weißen Vorort Signal Hill geflüchtet. Durch einen dummen Zufall werden sie willkürliche Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls. Der Kriegsveteran Jack Burn fackelt nicht lange und tötet die beiden Einbrechen in Notwehr. Willkommen in Kapstadt."

Diese Tat zieht einen Rattenschwanz von Gewalttaten nach sich und entwickelt sich zu einem wahren Albtraum für die junge Familie. Gejagt vom korrupten, rassistischen Bullen Rudi Barnard, der seinerseits im Kreuzfeuer einer Sondereinheit zur Bekämpfung der Korruption aus Johannesburg steht, führt die Verfolgungsjagd durch die Townships von Kapstadt, der Welthauptstadt von Vergewaltigung und Mord", dem Luftschloss auf einer Jauchegrube".
Gewalt ist an der Tagesordnung, ebenso wie Rassendiskriminierung, Misshandlung, Korruption und Willkür. Denn Kapstadt ist nicht mal klimatisch gesehen ein schöner Ort. Im Sommer ist es unerträglich heiß, und im Winter überflutet das Meer die Stadt. Zwei Drittel (!) der Bewohner leben auf der Schattenseite, die mit den Bildern auf den Postkarten nicht viel zu tun hat. Die Cape Flats. Wo jeden Tag mehr Menschen eines gewaltsamen Todes starben als in einem Kriegsgebiet. Wo Kinder spurlos verschwanden und ihre geschändeten Körper irgendwann in Kisten unter den Betten von Nachbarn gefunden wurden."

Mit wenig schmeichelhaften Worten wird Inspector Rudi Barnard beschrieben. Der fette stinkende Gatsby füllte den Türrahmen komplett aus." Ein Gatsby mit allem" ist das Lieblingsessen des Polizisten, der Döner Südafrikas. Er kaut wie ein Nilpferd, stinkt zum Himmel und sein Mundgerusch läßt seine Gegner ins Koma fallen. Also, ein richtig angenehmer Zeitgenosse. Zudem gehört er zur Gruppe der wirklich miesen Cops, die sich auf Kosten des südafrikanischen Fortschritts bereichern und alles erschießen, was sich nicht rechtzeitig vor ihnen verstecken kann.

Roger Smith ist neben Deon Meyer die zweite Stimme Südafrikas. Er hat sich verliebt in eine Schwarze aus den Townships von Kapstadt, die heute eine Beratungsstelle für misshandelte Kinder leitet. Von den erzählten Geschichten bekommt er Alpträume und so schreibt er gegen seine überschäumende Wut an. Denn das Schreiben ist für ihn die einzige Möglichkeit, nicht verrückt zu werden. Und diesen realistischen Bezug spürt der Leser. Es handelt sich nicht um fiktionale überzogene und häufig pornographische Gewalt, die in vielen amerikanischen Thrillern an der Tagesordnung ist. Vielmehr handelt es sich im vorliegenden Buch um nur allzu realistische Protagonisten, die Smith so oder ähnlich persönlich begegnet sind. Die Charaktere von Rudi Barnard, Disaster Zondi und Benny Mongrel beruhen auf realistischen Vorlagen. So ist es kein Wunder, daß sein Schreibstil um einiges härter und schonungsloser ist als der von Deon Meyer. Ähnlich ist beiden das durchgehend spannende Erzählen in verschiedenen Handlungssträngen, die kunstvoll miteinander verknüpft werden und den Leser von Kapitel zu Kapitel hetzen lassen. Zu Beginn erfolgt bei beiden Schriftstellern ein Auftakt wie ein Paukenschlag und am Ende folgt ein fulminanter Showdown. Beide üben Gesellschaftskritik auf hohem literarischen Niveau. Weder Deon Meyer, noch Roger Smith kann man aus der Hand legen, hat man einmal mit dem Lesen angefangen.

Für mich war der Debutroman von Roger Smith ein blutiger, harter und schonungsloser Ausflug in eine real existierende Welt. Ich kann gut verstehen, daß viele Leser kaum glauben können, daß so etwas heutzutage in unserer Welt passiert. Bin selbst auch noch völlig fassungslos und viele Bilder aus diesem Thriller werden mich noch eine ganze Weile verfolgen. Dennoch hat Smith einen inspirierenden literarisch anspruchsvollen Schreibstil, der das Grauen und die Schrecken in eine glaubhafte Form bringt. Dieses Buch ist sicher nichts für schwache Gemüter. Doch wer sich ehrlich mit realistischen Gegebenheiten einer benachteiligten Welt auseinandersetzen möchte, dem sei Roger Smith, wie auch Deon Meyer sehr ans Herz gelegt. Die Filmrechte für "Kap der Finsternis" sind bereits verkauft und ich werde mir den Film sicher ansehen, sobald er in Deutschland in die Kinos kommt.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Blutiges Meisterwerk! 21. September 2010
Von Fritz Lessing VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Das Buch fällt mir großer Wucht über den Leser her.Burn,ein spielsüchtiger Verbrecher aus den USA flieht mit der Beute des letzten Überfalls,schwangerer Ehefrau und 3-jährigem Sohn nach Kapstadt.Im "Paradies,das auf einer Kloake steht" werden sie zuhause von 2 farbigen Gangstern überfallen.Burn tötet den einen in Notwehr,den zweiten ermordet er,um die Sache zu vertuschen,die Leichen werden neben dem Township im Gebüsch entsorgt.Ein Polizist,fetter stinkender Widerling,Mörder und Erpresser,Relikt aus der Arpartheid,schnüffelt nach und kommt Burn auf die Spur.Ein entlassener Sträfling,auch kein Kind von Traurigkeit,bekommt die Sache auch mit.Zwischen diesen 3 Personen tobt der Kampf,motiviert von Gier,Angst und Rachedurst.Geschildert wird besonders das Leben in den Hüttensiedlungen der armen Schwarzen und Farbigen,eine Hölle aus Drogen,Gewalt und Hoffnungslosigkeit.Gibt es in einer Hütte ein Gemetzel,sind sofort die lieben Nachbarn da,um wertvolle Habe wie Fernseher"sicherzustellen".Dort gilt das Gesetz des Dschungels:Fressen oder gefressen werden.Wer nicht über Morde an Kindern,Vergewaltigungen,blutige Leichen,Verbrennungen bei lebendigem Leib,Verstümmelungen u.s.w. lesen kann,für den ist das Buch eher nicht geeignet.Das Buch ging mir unter die Haut,jede Person ist eine hoffnungslos tragische Figur.
Aber es ist unglaublich spannend,alle Schilderungen sind glaubhaft,alle Figuren plastisch,man ist in dem Buch richtig "drin".Es ist ein schockierdendes,grausames aber meisterlich geschriebenes Werk.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von jurmai
Format:Gebundene Ausgabe
Südafrika - was kennt man schon davon, wenn man selbst noch nicht dagewesen war? Ein Urlaubsparadies mit weißen Stränden und einer unglaublichen Naturidylle?!? Klar, da gab es mal Probleme mit der Apartheid und die Kriminalitätsrate soll schon hoch sein, aber SO schlimm kann es doch nicht sein...

Oh, doch: Glaubt man diesem Buch - und das tue ich zumindest in Ansätzen - dann ist es noch wesentlich schlimmer! Durchaus spannend erzählt der Autor in seinem Debütroman die Geschichte der amerikanischen Familie Burns, die sich zum Untertauchen ausgerechnet Kapstadt ausgesucht haben und schnell in die südafrikanische Banden- und Drogenkrimininalität verstrickt werden, die auch vor den staatlichen Organen nicht halt macht.

Der Autor zeigt sehr offensichtlich viele Probleme der südafrikanischen Realität - von der Bewältigung der Apartheidjahre ist da noch lange nichts zu spüren, auch wenn es erste Lichtblicke in Gestalt des Sonderermittlers Disaster Zondi gibt.

Der Thriller liest sich schnell "weg", trotz seiner teilweise doch brutalen Schilderungen, die der Autor durch eine herbe Sprache betont. Ein anderer Sprachstil jedoch würde m.E. das Geschehen an Glaubhaftigkeit verlieren lassen. Ein Buch für zarte Gemüter ist "Kap der Finsternis" somit definitiv nicht! Wer davor nicht zurückschreckt und sich gerne für einige Stunden unterhalten lassen möchte, für den ist das Buch gut geeignet.

Die Charaktere wurden nach meinem Geschmack teilweise etwas zu oberflächlich gezeichnet. So konnte ich aufgrund des vorher vermittelten Gesamtbildes einer Person nicht immer plötzliche Entscheidungswechsel nachvollziehen.

Insgesamt jedoch ein gutes Debüt des Autors, allerdings blieb leider bei den letzten Seiten das Gefühl, das Buch möge nie enden, bei mir aus.
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Roger Smith, ein südafrikanischer Drehbuchautor, Regisseur und Produzent hat mit Kap der Finsternis" (Heyne 43486 - Mixed Blood", 2009) seinen ersten Roman geschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Ewald Judt veröffentlicht
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