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Kap der Finsternis
 
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Kap der Finsternis (Gebundene Ausgabe)

von Roger Smith (Autor), Jürgen Bürger (Übersetzer), Peter Torberg (Übersetzer)
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 356 Seiten
  • Verlag: Tropen Bei Klett-Cotta; Auflage: 2., Aufl. (Mai 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3608502025
  • ISBN-13: 978-3608502022
  • Originaltitel: Mixed Blood
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 15 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 69.285 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Smith schreibt nüchtern, mit Hang zur Grotekse und zu bizarren, realistischen Details. Sein nackter filmischer Stil bannt eine Welt, in der nichts feststeht, am wenigsten die Regeln des Zusammenlebens. Stark.« --Arte, 27.3.2009

»Roger Smith, der als Regisseur und Drehbuchautor in Kapstadt lebt, hat mit "Kap der Finsternis" einen ebenfalls hochtourigen, harten, nüchtern erzählenden Thriller geschrieben.« --Frankfurter Rundschau, 05.05.2009

»Ein Buch so doppelgesichtig wie Kapstadt zwischen Zuckerbäckerhäuschen und brutalen Slums« --NZZ am Sonntag, 10.05.09

»Roger Smith hat einen drastischen, furiosen Krimi geschrieben. ... Die Wucht von "Kap der Finsternis" spürte man in der aktuellen Krimiszene schon lange nicht mehr.« --Zeit-online, 11.05.2009

»Vor dem realen Hintergrund des Verbrechens und der Korruption in seinem Land entfaltet der Südafrikaner sein Drama in bester Noir-Tradition. Politische Korrektheit ... wären an diesem Kap fehl am Platz gewesen. Und wir hoffen darauf, bald mehr von Roger Smith zu lesen. « --Focus online (focus.de), 07.04.09

»Roger Smith hat einen tiefschwarzen Roman geschrieben, der bisweilen schwer zu ertragen ist. Und trotzdem ist es ein Buch, das jeder Südafrikareisende lesen sollte, um zu begreifen, dass die Idylle am Tafelberg und den Stränden Kapstadts trügerisch ist. Denn das wahre Leben in Südafrika, das findet anderswo statt.« --NDR Info-Programm, 11.06.2009

»Es geht mithin um einen überaus empfehlenswerten literarischen Albtraum« --Literarische Welt, 30.05.2009

Focus online (focus.de), 07.04.09

»Vor dem realen Hintergrund des Verbrechens und der Korruption in seinem Land entfaltet der Südafrikaner sein Drama in bester Noir-Tradition. Politische Korrektheit ... wären an diesem Kap fehl am Platz gewesen. Und wir hoffen darauf, bald mehr von Roger Smith zu lesen.«

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein Stakkato drastischer Grausamkeiten,, 4. Oktober 2009
Von Laoban888 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
atemberaubend und schockierend: das ist das Debüt von Roger Smith, der die Geschichte einer Flucht erzählt, und quasi nebenbei einen der widerlichsten und unsympathischten Polizisten der jüngeren Kriminalliteratur erfindet. Die Story spielt in Kapstadt, wohin es Jack Burn und seine junge Familie (Sohn und hochschwangere Frau) auf der Flucht vor der amerikanischen Justiz verschlagen hat. Das Ghetto, in dem die meisten Schwarzen (und eben auch einige der Hauptfiguren) leben müssen, wird drastisch und eindringlich geschildert - ein Leben ist dort nicht viel wert, fressen oder gefressen werden, das ist der Antrieb und das Überlebensmotto.
Er wohnt zwar in einem der besseren Viertel auf der anderen Seite der Stadt, kann aber trotzdem nicht verhindern, daß er sich plötzlich inmitten von drogenabhängigen Gangstern und korrupten Polizisten befindet. Als sein Sohn entführt wird, bekommt er sogar Hilfe von dem Schwarzen Benny "Niemand", einem ehemaligen Gefängnisinsassen, Bandmitglied und vielfachen Mörder. Der Showdown ist hektisch und spannend, das Ende überraschend.
Roger Smith gelingt ein sehr gutes, spannendes erstes Buch, das aufgrund der klaren Sprache schnell und flüssig zu lesen ist. Die Wortwahl ist zum Teil drastisch - Ghettosprache eben - absolut nichts für zarte Gemüter. Aber, und das ist das eigentlich Erschreckende, es ist sehr realistisch und für unsere Verhältnisse z. T. schwer zu verdauen. Man hat den Eindruck, das der Mantel der Zivilisation nur noch lose auf einer Schulter hängt ! Rassismus nach Abschaffung der Apartheid - ein abenteuerliches Panorama des Landes, in dem nächstes Jahr die Fußball - Weltmeisterschaft stattfindet.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Schonungslos fesselnd, 22. März 2009
Von goat (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Roger Smith' Roman zu lesen, gleicht einer Achterbahnfahrt. Durch die häufigen Szenenwechsel nimmt er schnell an Geschwindigkeit auf, der langsame und steile Weg nach oben ist gleich zu setzen mit dem schwierigen Leben der Protagonisten. Jedoch lässt er dem Leser wenig Möglichkeiten, sich mit diesen genau auseinander zu setzen, weil er schon im nächsten Augenblick ansetzt zur Talfahrt.

Man fällt tief - sehr tief! Mehrere Male habe ich mich beim lesen gefragt, wo Roger Smith irgendeine Gefühlsregung in sein Buch einfließen lässt. Hart, brutal und mit wenig Hoffnung schreibt er und trotzdem habe ich es nicht geschafft, mich diesem Roman zu entziehen. Ich war entsetzt über diese Brutalität und zugleich gefesselt.

Nichts ist vorhersehbar und selbst beim Schluss musste ich zugeben, dass er zum restlichen Buch passt.
Das Cover ist für so ein spannungsgeladenes Buch nicht ganz glücklich gewählt, und auch der Klappentext gibt nicht sonderlich viel her. Aber dies wäre mit Sicherheit ein Roman, bei dem ich ein Warnhinweis angebracht fände. Ein FSK für Bücher.

Für schwache Nerven ist dieser Roman defintiv nichts. Mir hat er außerordentlich gut gefallen und mich sehr nachdenklich und schockiert zurück gelassen.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen "... Ich grabe mein Grab, ich schreie nach Blut ..." - Seite 236, 27. Oktober 2009
Jack Burn ist mit seiner kleinen Familie aus den USA nach Kapstadt geflohen. Dort lebt er mit falscher Identität zurückgezogen ein sorgenfreies Leben. Bis zu dem Tag als zwei Gangmitglieder sich seine Wohnung für einen Einbruch aussuchen. Damit seine wahre Identität, die ihn in den USA eine lebenslange Gefängnisstrafe einbringen würde, nicht auffliegt, ermordet er die beiden Gangster. Dies wird durch Zufall von einem farbigen Wachmann beobachtet und ruft einen korrupten fetten Polizisten auf den Plan. Und von dem Moment an läuft das Leben von Jack und das seiner kleinen Familie komplett aus dem Ruder.

Ohne Zweifel wurde in den letzten Jahren viel für die Sicherheit in Kapstadt getan, bedingt auch einfach aus der Notwendigkeit heraus, den Tourismus im Land zu halten und noch zu fördern. Allerdings zeigt uns der in Kapstadt aufgewachsene Südafrikaner Roger Smith in seinem Debütroman auch eine andere Seite von Kapstadt. Die der Cape Flats, wo ein Menschenleben nichts zählt und er weiß wovon er schreibt. Schließlich lebt er mit einer Frau aus den Cape Flats zusammen. So muss man also davon ausgehen, dass seine gewalttätigen Szenen in Bezug auf Drogen, Vergewaltigung und Mord durchaus der Realität entsprechen.

Die Sprache von Roger Smith ist durchweg direkt und stellenweise sehr brutal, aber sie passt einfach perfekt zur Story. Die Spannung ist praktisch von der ersten Seite vorhanden, da der Plot direkt mit dem Einbruch der Gangster beginnt und hält sich mühelos bis zum extrem fesselnden Showdown. Immer wieder lässt der Autor den Leser einen Blick in das brutale Leben auf den Cape Flats werfen, allerdings zeigt er auch einige - wenn auch sehr wenige - gute Seiten, sodass dieser Blick durchaus nicht einseitig gezeichnet ist.

Seine Charaktere sind durchweg sehr komplex. Sein Protagonist Jack Burn, ein Mann Mitte Vierzig, Vater eines kleinen Sohnes und mit hochschwangerer Frau hat im Golfkrieg gekämpft und ist ein hoffnungsloser Glückspieler. Während des kompletten Thrillers hat er eigentlich keine Chance, auch mal selbst zu agieren, sondern ist ständig gezwungen, sich den neuen Gegebenheiten anzupassen und entsprechend zu reagieren. Der zweite Hauptakteur ist der überaus fette, korrupte und bigotte Bure und Inspektor Rudi Barnard, der ohne Skrupel erpresst und mordet. Dann gibt es noch den Farbigen Wachmann Benny "Niemand" Mongrel, der den Großteil seines Lebens im Gefängnis verbracht hat; die Farbige Carmen Fortune, eine Tik-Hure, die eine Schlüsselrolle in dem Thriller spielt und zum Schluss noch der Sonderermittler vom Stamm der Zulu Disaster Zondi aus Johannisburg. Dieser wurde beauftragt, der Korruption in der Polizei-Hierarchie in Kapstadt den Kampf anzusagen und er ist zwar absolut nicht bestechlich, jedoch eindeutig emotional gestört.

Die Geschichte an sich ist zwar stellenweise voraussehbar, jedoch von der ersten bis zur letzten Seite logisch und durchaus nachvollziehbar umgesetzt. Besonders das Ende ist meiner Meinung sehr passend für die komplette Story. Überraschend ist auch, dass es in diesem Thriller wirklich nicht einen Charakter gibt, der sympathisch ist bzw. in den man sich hineinversetzen könnte. Und trotzdem gelingt es dem Autor mühelos, einen von Anfang an an seinen Thriller zu fesseln.

Alles in allem ist Roger Smith mit seinem Debütroman ein exzellenter, äußerst realer und brutaler Thriller gelungen, der einem die andere, düstere Seite von Kapstadt zeigt.
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5.0 von 5 Sternen Spannend - spannender - am spannendsten....
...- Kap der Finsternis.

Jack Burn, gestrauchelter amerikanischer Glücksspieler, ist mit seiner hochschwangeren Frau und seinem Sohn in Kapstadt untergetaucht. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Katharina1981 veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Roger Smith- Kap der Finsternis
Hallo liebe Leser!

Man kann "Kap der Finsternis" von Roger Smith nur empfehlen.
Es beinhaltet zwar eine sehr harte Sprache, z.B. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Smitty Smith veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Kap des Mordens
Jack Burn flieht vor seiner Vergangenheit in den USA nach Südafrika. In Kapstadt will er mit seiner schwangeren Frau und seinem Sohn ein neues Leben anfangen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von stjerneskud veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Nach der Apartheid
Hintergrund:
Kapstadt ist die drittgrößte Stadt Südafrikas und die Welthauptstadt von Vergewaltigung und Mord. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von sabatayn76 veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Hoffnungslosigkeit und Resignation auf jeder Seite - Kapstadt mal anders
Süfrika auf der Suche nach Hoffnung. Gibt es eine Rettung aus dem Tal der Resignation und Verzweiflung. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von B. Schulze veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Harter Stoff!
Nicht schlecht zu lesen das Buch.
Aber irgendwie habe ich mich nie von dem Buch einfangen lassen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Bembel veröffentlicht

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Die Leseprobe war Hochspannung pur von Anfang an. Daher war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Erzählt wird die Geschichte von Jack Burn, einem amerikanischen Glücksspieler, der... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Nina2401 veröffentlicht

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Ein Buch wie ein Orkan!!! Starke Nerven gehören dazu, wenn Roger Smith schonungslos über die Zustände in den Armenvierteln von Kapstadt erzählt. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von S. Heberer veröffentlicht

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Leider war ich ein wenig enttäuscht von "Kap der Finsternis".
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Vor 8 Monaten von S.D. veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen brutal, sachlich, emotionslos
Die Eingangszene des Buches zeigt zwei Gangmitglieder aus den Cape Flats, die eher zufällig und im Drogenrausch eine Villa in einem der reichen Vororte Kapstadts überfallen. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Karin Fiedler veröffentlicht

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