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Kap der Angst [VHS]

Robert De Niro , Jessica Lange , Martin Scorsese    Freigegeben ab 16 Jahren   Videokassette
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Robert De Niro, Jessica Lange, Nick Nolte
  • Regisseur(e): Martin Scorsese
  • Format: HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Englisch
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Universal/Polygram
  • Erscheinungstermin: 1. September 1993
  • Spieldauer: 123 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00003JABK
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.365 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

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Martin Scorseses 1991er Remake von J. Lee Thompsons Thriller aus dem Jahre 1962 (damals in Deutschland unter dem Titel Ein Köder für die Bestie herausgekommen) behandelt einige faszinierende psychologische Konflikte seiner Charaktere, verramscht jedoch schließlich dieses großartige Material zu Gunsten nicht enden wollender und überflüssiger Gewalt.

Robert de Niro spielt Max Cady, einen Serien-Vergewaltiger, der nach 14 Jahren aus der Haft entlassen wird. Voller Zorn darüber, dass sein Anwalt Sam Bowden (Nick Nolte) seine Verurteilung damals begünstigt hatte, hat sich Cady zum Ziel gesetzt, sich über dessen Frau (Jessica Lange) und Tochter (Juliette Lewis) an Bowden zu rächen. Dieses Thema ineinander greifender Schuld und Wut zweier Menschen lässt einen intelligenten Film erahnen. Das blutige Finale auf einem Hausboot jedoch, in dem der rachsüchtige Cady seinen Gegenspieler und die zwei Frauen angreift, geht in eine völlig andere, leider misslungene Richtung. Scorsese wäre besser beraten gewesen, hätte er sich an das Original gehalten (dessen Hauptdarsteller Robert Mitchum und Gregory Peck in diesem Remake übrigens kleine Gastrollen spielen). --Tom Keogh

Kurzbeschreibung

14 Jahre hinter Gittern sind eine verdammt lange Zeit. Genug Zeit, um Max Cadys tödlichen Hass auf den Anwalt Sam Bowden zu nähren. Bowden war Cadys Verteidiger. Doch er konnte dessen Verurteilung nicht verhindern - oder er wollte nicht...Jetzt 14 Jahre später - will Cady seine Rache, und er treibt Sam und seine Familie unaufhaltsam in ein immer dichter werdendes Netz aus Angst und Terror...

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Kundenrezensionen

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4.8 von 5 Sternen
4.8 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kap der Angst: 28. Dezember 2002
Von Ein Kunde
Format:DVD
„Kap der Angst" (Cape Fear) ist die Neuverfilmung eines Kriminalfilms aus den 60er Jahren, der im deutschsprachigen Raum unter dem Namen „Ein Köder für die Bestie" herauskam. Das Orginal hatte seinen Kern im tiefen Hass der einen Hauptperson, gegenüber der anderen und stellte so seine Spannung her. Martin Scorseses „Cape Fear" versucht diese frühen Ansätze des Orginals wiederzuverwerten, allerdings auch durch übermäßige Brutalität und/oder Action (hochwertig zwar, aber ein Actionfilm bleibt immer ein Actionfilm) eine Spannungsatmosphäre zu schaffen. So sieht der einzige wirklich schwere Kritikpunkt aus, ansonsten zeichnet sich dieser Thriller vor allem durch das durchdringend widerwertige Spiel des Robert De Niro aus. Nicht umsonst gilt dies als seine widerwertigste Rolle. Ansonsten stellt ein jenseits seiner Grenzen spielender Nick Nolte, eine ansich gute Jessica Lange und die damalige Neuentdeckung Juliette Lewis das sonstige, führende Schauspielerensemble dar.
Scorsese zeichnet sich durch eine wunderschöne Kamera, perfekt platzierte Schnitte und die sehr durchdachten Farbspiele (jegliche Aufnahmen aus der Sicht Noltes im Privathaus sind Negative) aus. In Punkto Musik greift Scorsese auf den in den 70er Jahren versorbenen, ausgezeichneten Bernhard Herrman (Taxi Driver) zurück.

Der Gewaltverbrecher Max Cody (De Niro) hat seine jahrelange, demütigende Haftstrafe abgesessen. Er verlässt seine Zelle wortlos, ohne einen Blick auf die anderen Häftlinge zu verschwenden. Vor Jahren hat Cody ein Mädchen vergewaltigt, er wurde vor Gericht vom damals noch jungen Anwalt Sam Bowden (Nolte) vertreten. Bowden spielte aber sein eigenes Spiel, die Fotos des Mädchens schockierten ihn dermaßen, dass er wichtige Beweisstücke, welche Codys Haftstrafe verhindert hätten, unterschlug. Und Coy lernte im Gefängnis lesen, er studierte Jura in Form von Büchern , und er fand heraus was mit diesen Beweißstücken geschah. Und sein Hass auf Bowden ist grenzenlos......

Scorsese schuf einen beklemmenden Thriller, welcher mit eindrucksvollen Szenen aufwartet („Anwalt, wo bist du ? Anwalt!!"), allerdings an der übermäßigen Gewltdarstellung scheitert.

Die Collector`s Edition des Film beinhaltet die neue abgemischte englische 5.1 Tonspur, eine Vielzahl an hochwertigen Extras (darunter ein 75 Minütiges „Making Of") und ist in allen Bereichen sehr empfehlenswert.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Martin Scorsese's Meisterwerk! 29. Dezember 2001
Format:DVD
Mit diesem Thriller leistete Martin Scorsese mal wieder einen absolut guten Film ab und bewies wieder einmal seine Qualität als einer der besten Regisseure. Absolut glänzend spielen in diesem Film Nick Nolte und Robert De Niro. Die Collector's Edition dieser DVD entählt interessantes Bonusmaterial. Die Qualität des Films hinsichtlich Bild und Ton sind aufgrund der 10 Jahre, die der Film mittlerweile auf den Buckel hat absolut zufriedenstellend! Zum Kauf dieser DVD kann man nur raten!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochspannung und Gänsehaut garantiert 11. Juni 2012
Von Cineast
Format:DVD
Handlung:
Der verurteilte Gewalttäter Max Cady (Robert de Niro) wird nach einer vierzehnjährigen Haftstraße aus dem Gefängnis entlassen. Er sinnt auf Rache gegenüber seinem damaligen Pflichtverteidiger, Sam Bowden (Nick Nolte), da dieser in seinerzeit nicht nur sein Mandat niedergelegt hatte, sondern darüber hinaus auch noch ein wichtiges Beweisstück, das möglicherweise zu einer Verringerung der Schuld Cadys geführt hätte, nicht zum Verfahren gereicht hatte.

Der religiös und philosophisch überspannte, selbstgerechte Cady, der sich daraufhin autodidaktisch juristisches Grundwissen angeeignet hatte, beginnt damit, Bowdens Familie zu verfolgen, zu belästigen und schließlich zu terrorisieren. Er versteht es dabei allerdings geschickt, seine Taten so zu verschleiern, dass man ihm nichts nachweisen kann. Der Jurist Bowden versucht zunächst, Cady mit Geld zu bestechen, damit dieser verschwindet, er merkt aber schnell, dass dies sinnlos ist. Er sieht daher keine andere Möglichkeit, als Cady im Wege der Selbstjustiz aus seinem Leben zu vertreiben. Er engagiert einen Privatdetektiv zum Schutz der Familie und zur Überwachung Cadys sowie einen Schlägertrupp, der Cady zusammenschlagen und ihm so signalisieren soll, dass er verschwinden soll. Da Cady eine Drohung Bowdens, in der diesem ihm Gewalt androht, mitgeschnitten hat, gelingt es Cady, Bowden mit seinen eigenen Waffen zu schlagen: Er erwirkt eine einstweilige Verfügung gegen Bowden mit der Auflage, dass dieser sich von ihm fernzuhalten habe. Ferner gelingt es ihm, die Spannungen innerhalb der Familie Bowdens aufzugreifen und so die einzelnen Familienmitglieder gegeneinander auszuspielen. Schließlich bricht er in das Haus der Bowdens ein und ermordet den Detektiv und die Haushälterin. Als Bowden samt Frau (Jessica Lange) und Tochter (Juliette Lewis) zu dem gemeinsamen Hausboot flüchtet, hängt sich Cady unbemerkt unter ihren Wagen und verfolgt sie. Schließlich kommt es zum gnadenlosen Finale auf dem Hausboot, bei dem sich Bowden seiner Vergangenheit endgültig stellen muss.

Kritik:
Mit "Kap der Angst" hat Regisseur Martin Scorsese einen Klassiker seines Genres geschaffen. Der über zwei Stunden dauernde Film versteht es, dem Zuschauer durchgehend eine Gänsehaut zu verschaffen und viele Schauer über den Rücken laufen zu lassen, weil einfach alles stimmt. Angeführt von einem großartig adaptierten Drehbuch, über seinem genial spielenden Antagonisten De Niro, der für seine Darstellung 1992 für einen Oscar als Bester Hauptdarsteller nominiert worden ist, bis hin zur passend eingesetzte Filmmusik, hier stimmt einfach alles. Der Zuschauer wird über die volle Laufzeit hinweg im übertragenen sinne gefesselt und unterhalten, der Film hält, was sein Titel verspricht. Er widmet sich dem fast immer aktuellen Thema der Schuld und der (Doppel)Moral und zeigt die Schwäche und gelegentliche Absurdität des (amerikanischen) Rechtssystems auf. Rechtfertigt das letzten Endes gemeinsame Versagen der drei Gewalten den Griff zur Selbstjustiz? Was zählt letztendlich - die tatsächliche Schuld oder deren Beweis?

De Niro verkörpert den brutalen und rachsüchtigen Mörder und Vergewaltiger Max Cady absolut überzeugend. Er ist geradezu erschreckend realistisch Angst einflössend und abstoßend. Man zweifelt keine Minute an seiner Boshaftigkeit und hat dementsprechend auch nicht im Ansatz Mitleid mit ihm, selbst als heraus kommt, dass der Protagonist des Films, Nick Nolte, seinerzeit als Cadys Pflichtverteidiger rechtswidrig gehandelt hat, um Cady für seine Tat ins Gefängnis zu bringen. Bowden ist jedoch nicht der strahlende Held, den man eigentlich bei einem solchen Bösewicht erwartet hätte: Er unterhält er (wohl nicht zum ersten Mal) ein Verhältnis zu einer seiner Mitarbeiterinnen und hintergeht somit seine Familie, er "verdreht" gelegentlich das Gesetz zu Gunsten seiner Mandanten, später im Film wählt er zu seinem eigenen Schutz das Mittel der Selbstjustiz, als er merkt, dass das Gesetz versagt.

Bei "Kap der Angst" handelt es sich um ein spannendes Remake des im Jahr 1962 entstandenen Films "Ein Köder für die Bestie", in welchem Robert Mitchum und Gregory Peck die Hauptrollen spielten. Beide sind hier erneut in Nebenrollen als Anwalt und Polizist zu sehen. Er kommt zwar nicht ganz an das Original heran und hat ein paar Logikfehler, nähert sich diesem aber relativ dicht an, ohne dabei wirklich nennenswerte Abschläge zu machen, nicht zuletzt dank der herausragend agierenden Darsteller. De Niro musste sich 1992 letztlich nur dem unübertroffenen Anthony Hopkins für dessen Darstellung des Dr. Hannibal Lecter in "Das Schweigen der Lämmer" im Kampf um den begehrten Academy Award geschlagen geben. Nick Nolte war im selben Jahr übrigens auch für den wichtigsten Filmpreis der Welt in der Kategorie Bester Hauptdarsteller nominiert, allerdings für den Film "Herr der Gezeiten".

Nie war es spannender, einen auf einem Stuhl sitzenden Teddybären dabei zu beobachten, ob er herunter fällt (und damit anzeigt, ob Cady in das Haus einbricht) oder nicht. Scorsese versteht es gekonnt, subtile Symbole zum Zeichen des Schreckens einzusetzen. Auch die dabei heranzoomende Kamera verfehlt ihre Wirkung nicht. Zahlreiche Überraschungsmomente und erstklassige Dialoge runden den Film ab und machen ihn zu einem wirklich sehenswerten Thriller.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Der Thriller!
Als Robert de Nero Fan muss man den Film als Original besitzen! Der beste Thriller - Spannung bis zum Schluß
Vor 2 Monaten von Robert B. veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Das Remake von 'Ein Köder für die Bestie`
Fünf Sterne erhält "Kap der Angst" nicht. Die Inszenierung von Martin Scorsese gibt einen kaum Atempausen und wirkt durch das Fehlen ruhiger Momente gehetzt. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von steff veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen De Niro in bösartiger Galaform
Ein geniales Schauspielerensemble, aus dem der psychopathische Robert De Niro grandios heraussticht. Auch Jessica Lange und Nick Nolte machen ihre Sache gut. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Alexander Kobras veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Verstörend
Die Penetranz mit der "das Böse" hier auftritt ist gewaltig. Es gibt kein Aufgeben und keine Kompromisse. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von raRe veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen De Niro in Bestform!
Ich denke mal alles was es zu diesem Film zu sagen gibt wurde gesagt. Die Originalfassung habe ich nicht gesehen, daher kann ich keinen Vergleich stellen. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Dom veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Toller De Niro, sehr spannender Film aber ein wenig zu sehr...
Cape Fear ist einer der seltenen Fälle bei denen Original und Remake gleichberechtigt nebeneinander stehen können, weil beide die zugrunde liegende Geschichte auf... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. November 2006 von Sub_Rosa
5.0 von 5 Sternen Stück für Stück demontiert er die heile Welt
Ein tätowierter Rücken bei Liegestützen. Ohne Pause geht der Rücken auf und ab. Die Anstrengungen sind fühlbar. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juli 2003 von Peter-Thilo Hasler
5.0 von 5 Sternen Top Film mit einer fast Top Besetzung !!!
Meisterregisseur Martin Scorsese schafft es,aus fast allen Beteiligten das Beste rauszuholen, der übertätowierte Robert De Niro glänzt durch seine schauspielerische... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Juli 2003 von "xardas"
5.0 von 5 Sternen Stück für Stück wird die heile Welt demontiert
Ein tätowierter Rücken bei Liegestützen. Ohne Pause geht der Rücken auf und ab. Die Anstrengungen sind fühlbar. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Juni 2003 von Peter-Thilo Hasler
5.0 von 5 Sternen Originalfilm mit dabei
Ich finde den Film sehr dicht und spannend, De Niro in einer absoluten Knallerrolle.
Bei mir ist auf der zweiten DVD statt des Making off's und der anderen Features jedoch der... Lesen Sie weiter...
Am 9. Mai 2003 veröffentlicht
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