- Komponist: Johann Sebastian Bach
- Audio CD (11. September 2000)
- SPARS-Code: DDD
- Anzahl Disks/Tonträger: 3
- Format: Doppel-CD
- Label: Erato (Warner)
- ASIN: B00004X0Q2
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 625.150 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)
Produktinformation
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| Disk: 1 | |||
|---|---|---|---|
| 1. Preise, Jerusalem, den Herrn | |||
| 2. Gesegnet Land! | |||
| 3. Wohl dir, du Volk der Linden | |||
| 4. So herrlich stehst du, liebe Stadt! | |||
| 5. Die Obrigkeit ist Gottes Gabe | |||
| 6. Nun! wir erkennen es und bringen dir | |||
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| Disk: 2 | |||
| 1. O Ewigkeit, du Donnerwort | |||
| 2. Kein Unglück ist in aller Welt zu finden | |||
| 3. Ewigkeit, du machst mit bange | |||
| 4. Gesetzt, es daurte der Verdammten Qual | |||
| 5. Gott ist gerecht in seinen Werken | |||
| 6. O Mensch, errette deine Seele | |||
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| Disk: 3 | |||
| 1. Schmücke dich, o liebe Seele | |||
| 2. Ermuntre dich: dein Heiland klopft | |||
| 3. Wie teuer sind des heiligen Mahles Gaben! | |||
| 4. MeinHerz fühlt in sich Furcht und Freude | |||
| 5. Lebens Sonne, Licht der Sinne | |||
| 6. Herr, laß an mir dein teures Lieben | |||
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Eine der musikalischen Besonderheiten dieser Choralkantaten sind die eindrucksvollen, groß angelegten Eingangschorsätze, die den zu Grunde liegenden Choral in unterschiedlichster Art und Weise verarbeiten, oft als 4-stimmigen Cantus-Firmus-Chorsatz, der in einen ganz selbstständigen konzertierenden Orchestersatz eingebunden ist. Gleich die erste der Choralkantaten, BWV 20 "O Ewigkeit, du Donnerwort", bietet mit der integrierten französischen Ouvertüre ein imposantes Beispiel für diese Praxis.
Ton Koopmans Stärke ist eindeutig die Einstudierung und Führung des Instrumentalensembles, und so gelingen ihm auch auf diesen CDs am allerbesten die großen Eingangschöre. Zu den Höhepunkten zählt etwa die prachtvolle Eröffnung von BWV 130 "Herr Gott, dich loben alle wir", bei dem vor allem die Trompeten mit staunenswerter Präzision und Ausgewogenheit musizieren. Der "Amsterdam Baroque Choir", neuerdings einstudiert von Ulrike Grösch, ist wie immer perfekt vorbereitet und brilliert einmal mehr mit jugendlich-schmiegsamem Klang sowie, bei Koloraturpassagen, mit erfreulicher Leichtfüßigkeit.
Wenn es an dieser Box etwas zu kritisieren gibt, dann sind es -- auch dies ist nicht neu -- die Gesangssolisten. Michael Chance z.B., in dieser Folge erstmals dabei, scheint stimmlich nicht ganz auf der Höhe gewesen zu sein, und der Tenor Paul Agnew kann in puncto Stimmschönheit die in vergangenen Folgen verpflichtete Kollegen wie Christoph Prégardien oder Gerd Türk einfach nicht erreichen. --Michael Wersin
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