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Kant und das Problem der Metaphysik
 
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Kant und das Problem der Metaphysik [Broschiert]

Martin Heidegger
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Produktinformation

  • Broschiert: 268 Seiten
  • Verlag: Klostermann; Auflage: 6. A. (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3465029828
  • ISBN-13: 978-3465029823
  • Größe und/oder Gewicht: 20,9 x 14,6 x 2,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 712.429 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In "Kant und das Problem der Metaphysik" gibt Heidegger - im Gegenzug gegen die neukantianische Interpretation von Kants "Kritik der reinen Vernunft" als einer Erkenntnistheorie und Theorie der Erfahrung - eine Auslegung dieses ersten Hauptwerks Kants als einer Grundlegung der Metaphysik, deren ursprünglichere Wiederholung die Fundamentalontologie als Metaphysik des Daseins in "Sein und Zeit" ist. Heideggers Kantbuch versteht sich daher auch als eine 'geschichtliche' Einleitung in die in "Sein und Zeit" behandelte Problematik. Die Einzelausgabe enthält die Randbemerkungen aus Heideggers Handexemplar und im Anhang Heideggers "Aufzeichnungen zum Kantbuch", die Dokumentation der Davoser Disputation mit Ernst Cassirer sowie drei weitere Texte Heideggers, die zum erweiterten Verständnis der philosophischen Auseinandersetzung Heideggers mit Cassirer und dem Marburger Neukantianismus beitragen.

Über den Autor

Martin Heidegger (1889 - 1976) gilt neben Ludwig Wittgenstein als der einflußreichste und bedeutendste Philosoph des 20. Jahrhunderts.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Das Buch "Kant und das Problem der Metaphysik" -so sagt man uns, sei Heideggers Auseinandersetzung mit dem Neukantianismus (Marburgscher Prägung; der "große Führer" (Zitat Natorp) war Hermann Cohen, dessen Nachfolger Natorp war). Dies ist eine zwiespältige Aussage; hat Ernst Cassirer, der das Erbe des Neukantianismus antrat, eine Bewegung wie diese abgestritten... Wie auch immer: es ist eine bare Unterschätzung des Textes, diesen nur als eine "Retour" zu lesen. Vielmehr überdenkt Heidegger im Anschluss an Kant, wie "Metaphysik überhaupt möglich sei"; Kant hat diese wichtige Frage in seiner berühmten "Kritik der reinen Vernunft" aufgeworfen. Ohne hier das Ergebnis diskutieren zu können, begibt sich Heidegger auf diese Fährte und bringt erstaunliches zu Tage: zum Beispiel bei der Diskussion des Kantischen Zeitbegriffs: hier legt Heidegger (meines Wissens nach als erster) den doppelten Boden des Zeitbegriffs bei Kant frei. Oder in dem Kapitel über die transzendentale Einbildungskraft: hier scheint er sich selbst zu überholen; dieser dritte Teil scheint das Hauptinteresse der Schrift zu sein. Jedenfalls ist die Schlagkraft des Heideggerschen Denkens selten so stark gewesen wie hier.
Als Vorraussetzung zum gewinnbringenden Studium sollte man die Hauptthesen aus Kants Kritik der reinen Vernunft kennen - dann ist es ein Vergnügen, einem Seefahrer der Philosophie bei seiner Entdeckungsarbeit zuzuschauen.
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