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Kannst du: Roman Taschenbuch – 2006

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch; Auflage: 1 (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462036645
  • ISBN-13: 978-3462036640
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 153.181 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Der fragmentarisch anmutende Titel bezieht sich auf ein beliebtes Partyspiel. Jemand erfindet eine Geschichte und fordert den Mitspieler in der Runde auf, diese weiterzuspinnen. Wem nichts einfällt, der ist raus. Im dritten Werk des Senkrechtstarters Benjamin Lebert geht es ja durchaus auch um Versagensängste nach dem großen Erstling, um Schreibhemmung und das Versiegen von Geschichten. Lebert, ein nachdenklicher junger Schriftsteller und meilenweit entfernt von unseren notorischen Popliteraten, unternimmt nun buchstäblich eine Reise ins Quellgebiet des Erwachsenwerdens, die Widrigkeiten und Fährnisse im Leben zweier junger Menschen.

Im Mittelpunkt steht der Erfolgsautor und Ich-Erzähler Tim Gräter, der nach seinem Romanerfolg zum Darling der Branche mutierte (dass Lebert hier die eigene Karriere nach Crazy zum literarischen Gegenstand macht, ist offensichtlich). Den schreiblahmen, am Leben (ver)zweifelnden Melancholiker verschlägt es auf einen Interrailtrip durch Schweden und Norwegen. Mit an Bord, die schräge Zufallsbekanntschaft Tanja. Doch statt des erhofften Sexabenteuers entwickelt diese zutiefst verstörende Züge. Man zeltet, logiert in den besten Hotels oder findet – dank Tims Auslandserfolg – in einer verlagseigenen Villa noble Unterkunft. Ein weiterer hier residierender verruchter Dichterfürst, der sich wild selbst zelebriert, lässt die Sicherungen der selbstzerstörerischen Tanja schließlich ganz durchbrennen.

Es ist das alte Lied. Selbst die federleichteste schwedische Sommerlandschaft wird zum reinsten Katastrophengebiet, wenn im Rucksack die ungelösten Probleme mitreisen. Als Tanja sich gar mit Rasierklingen selbst zuleibe rückt, verdunkeln Mutmaßungen über frühes Leid, Liebe und Tod endgültig die Sommersonne. Überdies begleitet Tims behinderter Bruder, der unlängst Selbstmord verübte, als unsichtbarer Geist die Reisenden. Die immer wieder eingestreuten Lesereisen plus amouröser Erfahrungen des Autors hingegen wirken wie ein Fremdkörper. Zu gerne hätte man die Bekanntschaft mit Tim und Tanja etwas vertieft und mehr über die Ursachen einer Beschädigung erfahren. Diese Akte hat Benjamin Lebert in seinem bittersüßen Reiseroman leider etwas zu eilig geschlossen. --Ravi Unger

Pressestimmen

»Wunderkind, das war mal. Benjamin Lebert ist einfach ein sehr, sehr guter Schriftsteller. Und ›Kannst du‹ sein bisher bestes Buch.« (Brigitte)

»Benjamin Leberts dritter Roman läuft in kleinen Szenen zu Größe auf, wenn er den Protagonisten ganz nah ist. Dann ist ›Kannst du‹ hellsichtig, zart, fast weise.« (Neon)

»Spannend zu lesen. Die Verzweiflung und Widersprüchlichkeit der Protagonisten reflektiert Lebert mit lyrischen Schilderungen, heftigem Slang und größtenteils stakkato-artigen Sätzen.« (Stuttgarter Zeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von J. Ebner am 11. August 2006
Format: Taschenbuch
Benjamin Lebert hat eine außergewöhnliche Art Bücher zu schreiben. Schon sein erster Roman "Crazy" deutete auf ein großes Schreibtalent hin. Mit diesem zweiten Roman skizziert er die Geschichter zweier Jugendlicher, die sich auf einer gemeinsamen Reise näher kommen. Das Buch ist nicht witzig, an manchen Stelle bekommt man sogar das Gefühl es an die Wand werfen zu wollen und stellenweise muss man es aus der Hand legen. Dennoch kann ich es in jedem Fall weiter empfehlen. Es ist einfach mal etwas anderes, aus der Feder eines Jungautores geschrieben, der schon mit seinem ersten Roman sein Schreibtalent unter Beweis stellen konnte.

Lesenwert, aber nicht die "Gute-Nacht-Lektüre".
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Von Andreas Schröter TOP 1000 REZENSENT am 15. Juni 2011
Format: Taschenbuch
Benjamin Lebert war der literarische Shootingstar des Jahres 1999, als er mit gerade 17 Jahren seinen vielgelobten Debüt-Roman Crazy" vorlegte. Dass das keine Eintagsfliege war, beweist er jetzt, 24-jährig, erneut mit seinem bereits dritten Buch Kannst du". Der seltsame Titel bezieht sich auf ein im Buch erwähntes Kinderspiel, bei dem es um angefangene Geschichten geht: Kannst du weitererzählen?"

Um diese Frage für Benjamin Lebert zu beantworten: Ja, er kann. Sein Neuer ist der leicht lesbare Roman eines (immer noch) jugendlichen Autors für jugendliche Leser. Eine nicht zu anspruchsvolle Lektüre für den Strandurlaub mit leichten Abstrichen am Ende.Es geht um Tim und Tanja, die eine gemeinsame Interrail-Reise durch Skandinavien unternehmen, obwohl sie sich kaum kennen. Schon bald wird klar, dass Tanja mit schwerwiegenden psychischen Problemen zu kämpfen hat. Sie hat den Drang, sich selbst zu verletzen und braucht Hilfe.Kannst du" hat seine stärksten Passagen im ersten Teil - zum Beispiel als Tim einen befreundeten Schriftstellerkollegen in Schweden besucht, dessen erfolgreiche Fassade immer mehr zerbröckelt.Ein Stück Kritik am Kulturbetrieb, bei dem der Schein das Sein übertönt.Im zweiten Teil wird das Buch schwächer. Zu viele unausgegorene und zum Teil schlecht nachvollziehbare Handlungsfäden verwischen den anfänglich positiven Eindruck etwas.
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Elena Eggert am 1. Juni 2006
Format: Taschenbuch
Lebert setzt in diesem Buch fort, was er in seinen anderen begonnen hatte: poetische, aufmerksame Beschreibung von seiner Umgebung und den Menschen darin, mitunter interessante Themen, das Gefühl für Einsamkeit und Entfernung seiner Umgebenheit, einige philosopische Gedanken - und Selbstmitleid. Manchmal wirkt es wie eine Selbstkritik, eine Selbstanalyse, doch nach einiger Zeit stand für mich außer Frage, das vieles davon pures Selbstmitleid war. Nicht umsonst sind die Hauptfiguren Leberts ihm selbst ziemlich ähnlich. Die Geschichte, die er erzählt, könnte mit etwas mehr Abstand gut werden, so war sie für mich ab einer gewissen Seite nur nervig, immer den Gedanken im Hinterkopf: "Junge, wenn dich alles so ankotzt, dann ändere endlich mal was!"

Der Schluss wirkt in manchen Zügen konstruiert und nicht zu Ende gebracht, teilweise etwas zu dick aufgetragen. Auch merkt man, dass Lebert einige seiner Figuren und Dialoge nur benutzt, um eine bestimmte Aussage zu machen, was den Realismus des Buches schmälert.

Zudem störte mich die Tatsache, dass die Hauptperson jedes Mädchen/jede Frau, die er trifft, in mehr oder weniger zwei Kategorien einteilt: "Ich will mit ihr schlafen"/"Ich will nicht mit ihr schlafen". Sicher passt es zum Buch und zur Person, und es wird sogar innerhalb des Buches angesprochen, aber trotzdem fühlte ich mich als weibliches Wesen doch etwas angegriffen. Natürlich ist das eine persönliche Sache, aber es war auch ein Grund, warum ich das Buch nicht so genießen konnte.

Leberts Schreibstil hat sich weiterentwickelt. Dennoch schwankt das Buch zwischen einer Teenagergeschichte, Küchentischphilosophie und einer ernsthaften Betrachtung menschlicher Wesenzüge. Leider kann es sich für keines davon richtig entscheiden, sodass mein Endeindruck doch eher gespalten ist.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Brond am 26. Juli 2006
Format: Taschenbuch
Ein Jungautor, der sein Geld verprasst und ein Mädchen, das, psychisch krank, auf der Suche nach dem eigenen Ich ist. Die beiden begeben sich auf eine Interrail-Tour durch Skandinavien, auf der sie eine Art Hassliebe füreinander entwickeln.
Interessant ist hierbei, dass die meisten Gleichaltrigen von den Voraussetzungen, die die Protagonisten fürs Leben haben, träumen würden. Der dekadente Lebensstil, den beide führen, erschreckt. Da wäre einmal der materielle Zustand der Beiden: Sie haben finanziell keine Probleme, sind gebildet und frei.Auf der emotionalen Seite hingegen herrscht Chaos. Und genau darin besteht (wieder einmal) die Leistung des Autors.
Denn liest man das Buch, so entdeckt man das, was Lebert kann wie kaum ein anderer: Die Gefühle Jugendlicher zu transportieren. Das Buch besticht durch philosophische Gespräche und Darstellungen von Gefühlswelten.
Die Story ist leider nicht sehr kreativ, weshalb das Buch für mich nur drei Sterne bringt. Denn die Schauplätze sind durchaus interessant, die Geschichte um die Distanz zwischen den beiden Protagonisten birgen ungeheuren Stoff, wobei einzig Letzteres überzeugt. Der Autor bringt wiederum mehrere Episoden aus dem Leben des Protagonisten als Nebenstorys, die sehr lesenswert und abwechslungsreich sind, vernachlässigt dabei aber leider die Hauptstory. Im Großen und Ganzen ist das Buch sehr lesenswert, wobei eine Fortsetzung sehr wünschenswert wäre.
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