Die Erste Allgemeine Verunsicherung, Musikgruppe mit einigen Hits ("Küß die Hand, schöne Frau") und ursprünglich mal kabarettistisch, versuchen hier, eine Bilanz des zehnjährigen Bestehens der Band zu ziehen. Dabei werden nicht nur altbekannte Lieder in teilweise neuen, live gesungenen oder erweiterten Versionen aufgenommen, sondern auch Sketche und lustige Einlagen. Das Ganze wird auf über siebzig Minuten durchaus zu einer stimmigen Mischung verwoben, setzt aber voraus, daß man die Art Musik mag, die manchmal kritisch ist, oft aber einfach nur vordergründig lustig sein will. Das ist Geschmackssache. Und ein weiterer Minuspunkt: Außer dem Titelsong ist alles nur altbekanntes Material. Ob man das noch einmal extra braucht, trotz etwas anderer Versionen? (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)