Brutto 74 Seiten lang bemüht sich der Autor, das Thema in den Griff zu kriegen und mühselig die Seiten zu füllen. Tabelle um Tabelle wird abgebildet (z. B. über das verdauliche Rohprotein von Heu-Schnitt "in der Blüte", "Ende der Blüte", "sehr jung" und "älter" oder über die Nährstoffgehalte von Sojabohnen...), deren praktische Relevanz fraglich ist. Oder: Der Autor reißt das Thema "BSE" (Rinderwahn)an, um gleich zu sagen, "BSE spielt beim Kaninchen keine Rolle" (S. 43), läßt sich aber noch über zwei Seiten zu dem Thema aus. Wer wie ich gehofft hatte zu erfahren, was er wann ggf. anbauen u. füttern sollte (gerne auch Hinweise auf bestimmte Kräuter)und was nicht(Giftpflanzen), ist nach der Lektüre kaum schlauer. Es sei denn, er hat noch nicht gewußt, "...dass man mit Heu, Wasser und Fertigfutter hervorragend Kaninchen füttern kann" (S. 45)... Besser gleich Kaninchenhaltung von U. Reber kaufen!