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Kampfplatz Deutschland: Stalins Kriegspläne gegen den Westen [Gebundene Ausgabe]

Bogdan Musial
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

10. März 2008
Hitlers Feldzug gegen die Sowjetunion war kein Präventivkrieg, wie von Goebbels verbreitet und noch heute zu hören. Es war ein Aggressions-krieg par excellence. Doch wahr ist auch, dass die Sowjetführung unter Stalin seit den zwanziger Jahren, verschärft in den Dreißigern, ein gigantisches Aufrüstungsprogramm verfolgte, um einen Angriffskrieg gegen Westeuropa zu führen. Kaschiert wurde dies durch die Propaganda vom »friedliebenden« Vaterland der Werktätigen. Was in jenen dramatischen Jahren hinter den Mauern des Kreml vor sich ging, ist immer noch weitgehend unerforscht. Bogdan Musial zählt zu den wenigen westlichen Historikern, die breiten Zugang zu den Moskauer Archiven haben. Als erster hat er systematisch die einschlägigen Protokolle und Sonderakten der sowjetischen Führung, vor allem des Politbüros und des streng geheimen Verteidigungskomitees, ausgewertet. Lückenlos kann er die klaren Angriffs-absichten der Partei- und Militärführung nachweisen. Erstmals lassen sich auch die brutalen Industrialisierungskampagnen und der stalinistische Terror der dreißiger Jahre, die Millionen von Opfern kosteten, in direkten Zusammenhang mit diesen Kriegsplänen stellen. Musials Buch wirft neues Licht auf die Vorgeschichte des Zweiten Weltkriegs, die erst jetzt vollständig erzählt werden kann.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 592 Seiten
  • Verlag: Propyläen Verlag (10. März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3549073356
  • ISBN-13: 978-3549073353
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,8 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 318.051 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

s-Dieter Füser)

"Er wirft ein neues Licht auf Erscheinungen der sowjetischen Innenpolitik der dreißiger Jahre wie die Zwangskollektivierung der Landwirtschaft und den Großen Terror. Und nebenbei erhält der Leser tiefe Einblicke in die katastrophale Zwangs- und Planwirtschaft, die das Aufrüstungsprogramm immer wieder an den Rand des Scheiterns gebracht hat." (HANNOVERSCHE ALLGEMEINE/ 08.07.08/ Ekkehard Böhm) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Bogdan Musial, geboren 1960 in Wielopole/Polen. 1985 politisches Asyl in der Bundesrepublik, 1992 Einbürgerung. 1990 –1998 studierte er Geschichte, Politische Wissenschaften und Soziologie in Hannover und Manchester. 1998 Promotion zum Thema Judenverfolgung im besetzten Polen. Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung (1991 – 1998). 1999 bis 2004 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut in Warschau. Habilitation 2005. Seit 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts des Nationalen Gedenkens in Warschau. Autor zahlreicher zeitgeschichtlicher Bücher, darunter Kampfplatz Deutschland (2008) und Stalins Beutezug (2010).


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
44 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deutschland, der Schlüssel zur Weltrevolution 6. Juli 2008
Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Als Wladimir Iljitsch Uljanow alias Lenin und seine Bolschewiken 1917 nach der Macht in Russland griffen sah man den Durchbruch der Weltrevolution gekommen und bemühte sich auch nach dem Kriegsende 1918 die Revolution aus dem nunmehr sowjetischen Russland zu exportieren. Doch gerade der neu wiedererstandene polnische Staat bildete eine massive antibolschewistische Trennlinie, die alle Weltrevolutionspläne Lenins zunächst zu vereiteln mochte. Doch aufgrund seines Industriepotentials und der strategisch günstigen Lage, erschien Deutschland als Schlüssel zur Sowjetisierung Mitteleuropas unverzichtbar, weshalb Lenin den Volkskommissar für Kriegswesen, Leo Trotzki schon bald damit beauftragte, Truppen für einen Einmarsch in Polen bereitzustellen. Sollte die Revolution nicht von selbst beginnen, würde man notfalls mit Waffengewalt nachhelfen.

1920 kam Marschall Józef Pilsudski den Sowjets zuvor und polnische Truppen griffen im ukrainischen Abschnitt der polnisch-sowjetischen Grenze an. Innerhalb der nächsten Wochen errangen sie bemerkenswerte Erfolge und konnten am 7. Mai in Kiew einmarschieren, bis der sowjetische Gegenangriff ins Laufen kam. Die Schlacht um Warschau wurde zum Wunder an der Weichsel und Polen gelang es die angreifenden Russen bis in die Ukraine zurückzudrängen. Geschlagen musste sich die sowjetische Führung auf den Frieden von Riga einlassen. Im geheimen entwickelte sich jedoch in Folge dieser Ereignisse eine deutsch-sowjetische militärische Zusammenarbeit, die von 1921 bis 1933 dauern sollte, denn beide Länder verachteten neben Polen auch den Friedensvertrag von Versailles, dem sie anstatt von friedensstiftenden eher hegemoniale Absichten Frankreichs unterstellten.
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80 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Bogdan Musial sollte eigentlich bewandert genug sein, um nicht der Legende eines erst für 1943 geplanten sowjetischen Angriffs aufzusitzen.

Es ist der Urstreit der Historiker um den zweiten Weltkrieg. Hat Hitler nur auf Stalins Handeln reagiert, oder wollte er von vornherein die Sowjetunion erobern? War Hitler vielleicht der Retter Europas vor dem bolschewistischen Koloss? Einig ist man sich inzwischen darüber, das Josef Stalin, seines Zeichens ehemaliger Bankräuber und Revolutionär, eine gigantische Militärmaschinerie aufbaute um die Revolution gen Westen und Süden zu tragen. Uneinig ist man sich über den Zeitpunkt. Und im Zeitpunkt des geplanten Angriffs liegt der Sprengstoff. Während Leute wie Wladimir Resun, Post, Messerschmitt und andere davon ausgehen, das Stalin den Angriff für den Spätsommer 1941 vorsah, und dieses mit militärischen Fakten untermauern, geht die Historikerelite" der 68er weiter davon aus, das Stalins Rote Armee, im Gegensatz zu Hitlers Wehrmacht, nicht Angriffsbereit war, und führt dafür trotz fortschreitenden Wissens die ständig gleichen Argumente an.

Als erstes kommt meist das schlagkräftigste Argument. Die stalinistischen Säuberungen der Jahre 1936 bis 1938 hätten die Rote Armee ihrer wichtigsten Militärtheoretiker und Führungskräfte beraubt.
Sicher ist es richtig, dass die Säuberungen einen schweren psychologischen Schlag darstellten. Drei von 5 Marschällen, 4 v. 4 Armeegeneralen, 27 v. 27 General Obersten, 85 v. 95 Korpskommandanten, 136 v. 199 Div. Kommandanten, 255 v. 433 Brigade Kommandanten und 98 von 108 Kriegsratsmitgliedern wurden verhaftet. Diese wurden aber bei weitem nicht alle umgebracht! Viele kamen 1941 wieder in Dienst!
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52 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schaurige Alternativen 12. Mai 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Kein Buch über das 20. Jahrhundert kann so beklemmen, keine Geschichte diese nachträglich so ausweglos erscheinen lassen wie die von Musial erstmals geschilderten Geschichten aus der Sowjetunion: Von zwei unausweichlichen Katastrophen ist die eine eingetroffen, weil die andere deswegen dann nicht mehr so wie sie geplant möglich war; sie waren schaurige Alternativen. Das weiß man erst jetzt. Das Unausweichliche macht noch heute schaudern. Aller Guter Wille der um Frieden bemühten in jenen Zeiten ist und wäre vertane Liebesmüh' gewesen, alle ernsten Anstrengungen der Menschlichkeit pure Naivität.

Die eine Katastrophe begann 1933, und erst 1941 war die andere, die potentielle, nicht mehr möglich: Hitlers Angriff auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 vereitelte den Angriff Stalins auf Zentraleuropa, der etwa für das Jahr 1943 vorgesehen war. Dann sollte Deutschland als der Staat im Zentrum Europas angegriffen und die Weltrevolution durch Krieg, so wie es sich Lenin schon 1915 vorgestellt hatte, verwirklicht werden. Dafür hat die Sowjetunion seit 1930 mit ungeheuren Anstrengungen aufgerüstet, bei unvorstellbaren Rückschlägen und Greueltaten gegenüber der unwilligen Bevölkerung.

Als nach anfänglichen Blitzkriegserfolgen im Sommer 1941 das wahre Ausmaß der sowjetischen Rüstung bei den nazideutschen Heerführern und dem Gröfaz bekannt geworden war, überfielen diese beachtliche Befürchtungen und wurde ihnen bereits bewußt, worauf sie sich eingelassen hatten. Nach dem verunglückten Krieg der sowjetischen Armee gegen Finnland im Winter 1939/1940 hatten sie sich noch sicher gewähnt: kein ernstzunehmender Feind.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen »Der Eisbrecher« TOP! »1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte«...
@Für den Leser meiner Rezension!!!
Auf Amazon werden Rezensionen schon lange nicht mehr anhand ihrer Behilflichkeit und anhand ihres Informationsgehalts bewertet, sondern... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Dipl.-Ing. Dennis Ingo Schulz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch räumt mit dem Mythos der friedliebenden UdSSR...
Zuweilen hört man auch heute noch, dass die UdSSR ein friedliebender Staat war. Bogdan Musial widerliegt im vorliegenden Buch diese These. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Andreas Baumann veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Starker Anfang - Schwacher Schluß
Das Buch Kampfplatz Deutschland knüpft an den "Eisbrecher" von Victor Suworov an und bestätigt über weite Strecken dessen Erkenntnisse, die seinerzeit komplett ohne... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Jabberdag veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Augen geöffnet
Dieses Buch hat mir die Augen geöffnet. Vieles, was uns aus der Schule und aus den Medien über die Rote Armee bislang eingetrichtert wurde, entspricht einem historischen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. September 2008 von Samson69
2.0 von 5 Sternen Nichts Neues ....
Dass Hitler und Stalin beide einander überfallen wollten, wissen wir seit den Werken von Suworov längst. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. August 2008 von Osorno
3.0 von 5 Sternen Polnische Geschichtspolitik
Es ist ein Ärgernis. Bogdan Musial, früherer Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut in Warschau und derzeit beim polnischen Institut des nationalen Gedenkens... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Juli 2008 von Vyvyan Adams
5.0 von 5 Sternen Rettet die Alleinschuld!
Bogdan Musial lehnt sich weit aus dem Fenster - wenn er auch, unter ausgeschlafenen Historikern nichts Neues ausspricht - und das finde ich sehr gut. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Mai 2008 von EvilElvis
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