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Dieser Sammelband enthält Beiträge von Rainer Jättkowski, Andreas B. Niehaus, Fritz Nöpel, Lothar Ratschke, Thomas Schmidt-Herzog, Song Chuanyu, Gerhard Walter sowie der Herausgeber.
Ein Grundlagenwerk, das dem westlichen Menschen konkrete Hilfestellung bietet beim Verständnis dessen, was Kampfkunst hier und heute tatsächlich bedeutet.
Rainer Jättkowski 7. Dan Kendo Kyoshi, 5. Dan Iaido. Präsident des Deutschen Kendobundes (DKenB). Nimmt seit 1976 an Europa- und Weltmeisterschaften als Wettkämpfer oder Kampfrichter teil. Lebt und lehrt in Berlin
Dr. Andreas Bernhard Niehaus 2. Dan Seiryûkai Aikijûjutsu, 1. Dan Shôtôkan Karate, studierte Japanologie an der Universität Köln, promovierte dort über die Sportphilosophie Kanô Jigorôs.
Fritz Nöpel 8. Dan Goju-Ryu. Der "Vater des Goju Ryu in Deutschland" lebte 13 Jahre lang in Japan und brachte Goju-Ryu mit nach Deutschland. Mitbegründer des Deutschen Karateverbandes. Lebt und lehrt in Kamen.
Lothar Ratschke 6. Dan Shotokan-Ryu Kase Ha, 5. Dan Shotokan im DKV, 1. Dan Okinawan Kobudo, 1. Dan Kukishin-Ryu, 1. Dan Ju-Jutsu. Langjähriger Schüler von Shihan Kase und Gründer der Okinawan Kempo Interessensgemeinschaft, deren Ziel es ist die traditionellen Kampfkünste zu bewahren.
Thomas Schmidt-Herzog 3. Toan Kwoon Do (Shaolin-Kempo), Lehrer für Zenryu Kempo und Eskrima. Regelmäßige Fortbildungsreisen nach China und Taiwan zu akademischen Studien und um die Kenntnisse in verschiedenen Kampfkünsten zu erweitern. Er studiert Sinologie an der Universität Heidelberg und schreibt seine Doktorarbeit über chinesische Kampfkünste.
Song Chuanyu Taijiquan Wu-Stil, Schülerin und Linienhalterin von Meister Ma Yueliang. Sie lehrt Taijiquan, Qi Gong und die Heilmassage Tuina. Frau Song war Professorin für Philosophie an der Tongji-Universität in Shanghai und studierte dort traditionelle chinesische Medizin. 1996 zog sie zu ihrer Tochter nach Mannheim, sie ist Gastdozentin an der Universität Heidelberg.
Gerhard Walter 7. Dan Aikidô, lehrt Aikido-Zen in seinem Dojo in Berlin-Kreuzberg. War höchster Schüler K. Asais in Deutschland und Meisterschüler bei M. Noro in Paris. Seit 1975 lebt er jährlich für einige Monate als Laienmönch in einem japanischen Zen-Kloster.
--- Die Herausgeber ---
Florian Markowetz 2. Dan Shôtôkan Karatedô, studierte Philosophie und Mathematik, promoviert in Berlin.
Uschi Schlosser-Nathusius 3. Kyu Shôtôkan Karatedô, Fernseh-Journalistin und Publizistin, Trainerin für Selbstverteidigung und Selbstbehauptung (DKV). Sie lebt in Bensheim.
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27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nahe Eindrücke,
Rezension bezieht sich auf: Kampfkunst als Lebensweg (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch sticht hervor aus der Masse der Bücher. Hauptsächlich desshalb, weil die Autoren nicht in weite Ferne greifen um Kampfkunst in Europa zu erklären, sondern das Problem an der Wurzel packen. Da Japaner und, in diesem Buch sehr wichtig, auch Chinesen ganz anders ticken als Europäer interviewen die Autoren Kampfkunstexperten in Deutschland. Sicher, einige davon haben ganz unmittelbare Erfahrungen mit der asiatischen Kultur gemacht indem die an der Quelle trainierten, trotzdem bleibt ihre Basis europäisch und klingt ganz anders und besser verständlich als so manche Abhandlung ursprünglicher Meister aus dem Entstehungsgebiet der verschiedenen Kampfkünste. Wie in vorangegangenen Beurteilungen geschrieben bezieht sich dieses Buch auf die Einstellung zur Kunst und nicht auf den Kampf ansich in pysischre Form. Für mich als langen Suchenden war dieses Buch, zwar nicht die Antwort aller Fragen, aber ein hilfreicher Baustein in meinem eigenen kleinen Kampfkunsthaus. :-)
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Weg ist das Ziel,
Rezension bezieht sich auf: Kampfkunst als Lebensweg (Gebundene Ausgabe)
Hier geht es nicht um die sportliche Ideologie "höher, schneller,weiter", die sich im Kampfsport mittlerweile immer mehr durchzusetzen scheint. Kampfkunst ist ein ganzheitliches System zur Charakterschulung. Das Prinzip lautet "durch die Technik zum Charakter". Dabei spielen die unterschiedlichen Kampfkünste keine Rolle, da sie sich generell als eines verstehen und sich des gemeinsamen Ursprungs bewußt sind. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kampfkunst als Lebensweg,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Kampfkunst als Lebensweg (Gebundene Ausgabe)
Keine vergangenen Geschichten aus asiatischer Ferne, sondern Lebensberichte aus dem Jetzt und Hier. Diese Tatsache macht Kampfkunst als Lebensweg realistisch. Verschiedene Meister erzählen, warum sie ihr Leben einer Kampfkunst verschrieben, was ihnen davon gegeben wird und wie sie dazu kamen. Der Einblick in die Stilrichtungen und vor allem in die Philosophie, die dahinter steht, ist faszinierend.
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