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Kampfabsage: Kulturen bekämpfen sich nicht - sie fließen zusammen [Taschenbuch]

Ilija Trojanow , Ranjit Hoskoté
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

3. August 2009
Eine Streitschrift gegen falsche Feindbilder und für mehr Mut, Vernunft und Miteinander

Von all den Schlagwörtern, die seit Ende des Kalten Krieges die Welt zu erklären versuchen, ist das vom »Kampf der Kulturen« das prägnanteste und verheerendste zugleich. Mit ihm wurden weltweit neue Feindbilder geschaffen und Konflikte geschürt. Bestsellerautor Ilija Trojanow und der indische Dichter und Kulturkritiker Ranjit Hoskoté entlarven die Unsinnigkeit dieser These und rücken den Propheten eines kulturellen Weltkriegs die Köpfe zurecht.

DIE Antwort auf Huntingtons These vom »Kampf der Kulturen«.


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Kampfabsage: Kulturen bekämpfen sich nicht - sie fließen zusammen + Der Weltensammler: Roman + Der entfesselte Globus: Reportagen
Preis für alle drei: EUR 28,75

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (3. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453600959
  • ISBN-13: 978-3453600959
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 393.773 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Der angebliche Kampf der Kulturen, davon sind Ilija Trojanow und Ranjit Hoskotè überzeugt, ist lediglich eine Schimäre. Zwar werden die Autoren kaum leugnen, dass sich Menschen im Namen der Kultur gegenseitig bekämpfen. Ihr Kampf aber ist kein Ausdruck von Kultur, sondern gerade im Gegenteil das Ergebnis von Unwissen über das Werden und das Wesen der eigenen Kultur. Gegen dieses Unwissen ist dieses lesenswerte Buch geschrieben, das die vielfältigen Verknüpfungen zwischen den Kulturen und ihre gegenseitige Befruchtung anhand zahlreicher historischer Beispiele belegt.

Die im Untertitel auf den Punkt gebrachte Grundthese des Buches, der zufolge sich Kulturen nicht bekämpfen, sondern zusammenfließen, folgt einem schönen Bild, das wir hier ausführlich zitieren, weil es all das beinhaltet, was die Autoren uns anschließend ausgesprochen plastisch anhand unserer (Kultur-)Geschichte vor Augen führen: ?Je größer ein Fluß, desto irreführender sein Name. Unser geographisches Grundverständnis schreibt vor, daß die Quelle, die von der Mündung am weitesten entfernt ist, als Ursprung des Flußes zu gelten hat. Der gesamte Flußlauf trägt lediglich einen einzigen Namen. Aber kein Strom kann zu majestätischer Größe wachsen und den Ozean erreichen, ohne von Neben- und Zuflüssen gespeist zu werden: Rinnsale, Bäche, Kanäle vereinigen sich im Quellfluß, führen ihm mehr Wasser, Mineralien, Schlamm und Getier zu, als er ursprünglich hatte. Wenn der große Strom das Meer schließlich erreicht, hat er mit dem ursprünglichen Quellwasser nicht mehr gemeinsam als eine vage Erinnerung. Vermischung und Zusammenfluß haben seinen Charakter definiert, aber sein Name tut immer noch so, als hätte es diese Vermischung nie gegeben, er verschweigt seine wahre Herkunft. Um das Wesen des Flußes wirklich zu verstehen, müßte man jedoch vor allem die Stellen untersuchen, an denen Wasser zusammenfließen, müßte herausfinden, was sich ergänzt, verdrängt, erneuert.?

Und genau dies ist dies wollen Trojanow und Hoskopé mit ihrem Buch erreichen: dass wir die gegenseitigen Einflüsse und damit auch das Gemeinsame der Kulturen zu sehen, beziehungsweise danach überhaupt erst zu fragen lernen. Ob daraus tatsächlich eine Kampfabsage des Huntington?schen Kulturkampfes folgt, ist freilich eine andere Frage. -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Das einzig Ewige ist die Veränderung, sagt ein altes Sprichwort. Wenn die westliche Welt sich abschotten will, so glaubt sie also an das Ende der Geschichte. Sie glaubt, dass ihr System das beste und letzte ist, dass die westliche Kultur abgeschlossen und fertig ist. Sie ist dem Tod geweiht.« (ILIJA TROJANOW)

"Kein Multikulti-Geschmuse, sondern ein unterhaltsamer und intelligenter Blick auf das Märchen von der "kulturellen Einheit"." (Stern)

"... die Grundidee, dass gerade Kulturkampf-Thesen Ausdruck der Furcht vor friedlichen Grenzauflösungen sind, wirkt in einer generell ängstlichen Zeit erfrischend provokativ." (Süddeutsche Zeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Muslimische Kultur wird zu sehr bevorzugt! 9. Dezember 2009
Von Mag Sarah Krampl TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ilija Trojanow (in Sofia geboren 1965) ist ein aus Bulgarien stammender deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Verleger. Er verbrachte seine Jugend in Nairobi in Afrika, kam dann nach Deutschland und gründete in München zwei Verlage die auf afrikanische Literatur spezialisiert sind. 1999 ging er für mehrere Jahre nach Indien. Von 2003 bis 2007 lebte er in Kapstadt. Heute lebt er in Wien.
Ich kannte diesen Autor von seinem berühmten Buch "Weltensammler" das 2006 erschien, die Leipziger Buchmesse gewann, und monatelang auf den Bestsellerlisten in Deutschland, Schweiz und Österreich stand. "Weltensammler" ist die Verarbeitung seines 2001 in Tansania unternommenen dreimonatigen Fußmarsches, wo er sich auf den Spuren des englischen Entdeckers und Orientalisten Sir Richard Francis Burton (1821-1890) begab.

Ranjit Hoskoté (1969 in Bombay/Indien geboren) ist ein englisch schreibender indischer Schriftsteller, Kulturkurator und Kulturjournalist. Er studierte Politikwissenschaften, Ästhetik und englischsprachige Literatur.

"Kampfabsage" ist der Versuch unterschiedliche Kulturen miteinander zu versöhnen. Beide Autoren begründen und beweisen, dass sich Kulturen gegenseitig beeinflussen und aufeinander aufbauen, d.h. voneinander lernen. Untergegangene Kulturformen leben in direkter oder indirekter Weise immer in der neuen Kulturform weiter. Sie vergleichen die Entstehung und das Bestehen von Kulturen mit dem Verlauf eines Flusses. Ein Fluss besteht aus mehreren Nebenflüssen, die alle in dem Hauptfluss hineinfließen. So fließen die verschiedenen Kulturen in einen Hauptfluss ein.
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37 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Als wäre unsere Erde einfach nicht für ein harmonisches Auskommen unter den Menschen bestimmt, suchte man am Ende des XX. Jahrhunderts, nachdem die überschaubare Spaltung der Welt in zwei Blöcke weggeknickt war, nach einem neuen Modell zur Kanalisierung von Feindbildern, verlässlicher als das des Kommunismus gegen den Freien Westen und nach Möglichkeit auch geschichtsträchtiger.

In dieses Konfliktvakuum schrieb ein bedarfsorientierter Bostoner Professor Huntington sein leider viel gepriesenes Buch "Clash of Civilisations' (Zusammenprall der Zivilisationen) das weltweit, also auch in Deutschland, zum Bestseller wurde. Bei uns dient es seitdem unter dem Titel 'Kampf der Kulturen', was ungenau übersetzt ist, als Grundlage von Fernsehkommentaren, wenn Hinduradikale eine Mosche niederreißen, wenn Afrikaner Schadensersatz für eine geborstene Pipeline fordern, die Tausende an Hektar ihres Lebensraumes unbewohnbar machte oder gerne auch, wenn besonders willige, bärtige Bebilderungs-Statisten irgendwo in der islamischen Welt eilends gefertigte Fähnchen und Strohpuppen verbrennen.

Gab es in den 90ern noch genügend Stimmen, die Huntingtons Bild separierter Kulturkreise widerlegen konnten und vor allem auf die praktischen Folgen solcher Theorien hinwiesen, machten schließlich die Terrorakte 2001 Huntington zum unanfechtbaren Propheten und den Kampf gegen den Terror zur Aufgabe unserer von Feindbildern abhängigen politischen Orientierung. In die eingetretene Stille unter seinen Kritikern schrieb nun ein Autoren-Duo eine hervorragende Antwort auf Huntington.
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17 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ole = Allah? 14. Dezember 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Aha, das "Ole" der Fußballfans kommt also von "Allah" - doch woher stammt das Wort "Allah" etymologisch? Und was machen dann die Muslime in Folge mit dieser Erkenntnis? Es stimmt zwar, dass Sayid Qutb ua. die Fundamente für die Muslimbruderschaft gelegt hat, was nicht stimmt, dass es islamischen Fundamentalismus nur als Antwort auf die westliche Moderne gab bzw gibt. Zu erwähnen wären hier etwa die Murabitun, auch Almoraviden genannt, (Kämpfer an der Grenze), die in Nordafrika und al-Andalus ihr so gar nicht tolerantes Unwesen getrieben haben oder die sog Assasinen, die Wahabiten, etc. pp. Noch kruder wird es, wenn der Autor nach Belieben auswählt, welche "kulturellen Zusammenflüsse" aktzeptabel sind und welche nicht. So wird zwar einseitig Verständnis für die Ablehnung bzw Kritik an der Globalisierung, an der Moderne oder am westlichen Lebensstil durch Muslime entgegengebracht, wenn der Westen sich aber gegen islamistische und radikale Tendenzen sträubt, dann wäre das negativ. Auch werden Eroberungszüge der Muslime vergangener Jahrhunderte rein positiv interpretiert (nicht nur Ole`, auch Razzia leitet sich übrigens von einem arabischen Wort ab). Die Eroberung weiter Teile Spaniens - um bei Europa zu bleiben - durch Berber und Araber (die einander dort in Folge ständig bekämpften) war letztlich auch nur Kolonialismus, der Hinweis auf "positive" Aspekte könnte dann ebenso apologetisch für Errungeschaften europäischer Kolonialismen gelten: Brückenbau, Eisenbahn, Abschaffung der Witwenverbrennung, Verbot der Sklaverei zB in Nordafrika oder Sansibar. Kein Europäer würde wagen, heute ernsthaft so zu argumentieren!
Abschließend sei angemerkt, dass der Autor scheinbar selbst nur wenig des von ihm eingeforderten Respekts für den Islam und die Muslime zeigt, wenn er etwa als erklärter Nichtmuslim nach Mekka pilgert, was bekanntlich verboten ist.
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