Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Mars macht mobil, 10. Dezember 2005
"Kampf der Welten" gehört zu den größten und einflussreichsten SF-Klassikern der Fünfziger. Mit großem Produktionsaufwand wurde die Geschichte vom Angriff der Marsianer auf die Menschheit ins Kino gebracht. Ein überwältigender Erfolg mit beängstigendem Szenario. Unvergesslich die wunderschöne Anfangssequenz mit der gesprochenen Einleitung, das Einäschern der drei Männer, das erste Auftauchen der marsianischen Kampfmaschinen, die unvergleichlichen Geräuscheffekte, die beängstigende Szene im Keller mit dem Teleskopauge und dem vorbeihuschenden Marsianer, die Hand des Marsianers auf Ann Robinsons Schulter, das apokalyptische Bild einer zerstörten Zivilisation und der Arm des sterbenden Marsianers in der Luke der Flugmaschine. Diese Special Edition des Films steckt in einem wunderschönen Pappschuber mit erhabenem Titelschriftzug und ist allein schon optisch der vorherigen DVD-Auflage weit überlegen. Gab es damals nur einen Trailer als Bonus, ist diesmal sehr viel mehr an Bord, unter anderem ein Making-of (was bei alten Filmen ja naturgemäß schwer zu bekommen und auch selten nachträglich erst heute erstellt wird) und Orson Wells` Radiohörspiel von 1938, aufgrund dessen damals in New York eine Massenpanik ausbracht, weil man glaubte, nebenan in New Jersey seien die Marschmenschen gelandet und legten alles in Schutt&Asche. Über weite Strecken sehr realistisch gehalten, ist die damalige Panik stellenweise sogar nachvollziehbar. Allein dieses Hörspiel sollte auch diejenigen SF-Fans zum Kauf anregen, die die alten Ausgabe der DVD schon besitzen. Die Hauptdarsteller Gene Barry und Ann Robinson haben in Spielbergs Remake "Krieg der Welten" übrigens einen Gastauftritt am Ende des Filmes: als Eltern von Tom Cruises Ex-Frau. Verglichen mit Spielbergs Remake, ist die Fassung von 1954 weit überlegen. Sicher wurden auch 1954 Elemente des sehr vielschichtigen Romans ausgelassen oder vernachlässigt, Spielbrg jedoch unterlaufen sogar einige ganz grobe Schnitzer . Die Tricks sind sehr gut, und auch heute noch sehr sehenswert. Dass damals anders gearbeitet wurde als heute, ist sowohl klar als auch irrelevant. Und zu behaupten, heute wäre es nicht mehr ausreichend, einen Film nur mit Trickeffekten retten zu wollen, ist der reine Witz, denn gerade in der heutigen Zeit werden ja Filme oft tricktechnisch überladen und konzentrieren sich zu wenig auf die Story. "Kampf der Welten" liefert sowohl eine gute Umsetzung eines packenden Stoffes als auch Top-Effekte und gute Darsteller. Abschließend noch ein nettes Detail am Rande: Die Flugmaschinen wurden 1964 noch einmal in "Robinson Crusoe auf dem Mars" (allerdings weiß eingefärbt) verwendet, Regie ebenfalls Byron Haskin.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Vergesst das Remake !, 16. April 2006
Wie in den meisten Fällen : Beide gesehen - kein Vergleich !
Ich habe einfach kein Verständnis dafür, daß die technische Qualität der Neuverfilmung als Maßstab genommen wird . Es ist doch klar, daß die filmsichen Möglichkeiten vor 5o Jahren anders waren als heute ! Kritisch gesehen ist "Kampf der Welten" sicher kein wirklich außergewöhnlicher Film - neben der oberflächlichen neuen Version erscheint er aber als großes Kunstwerk !
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kampf der Welten - Super Roman-Verfilmung von "SF-Spezialist" George Pal , 12. Juni 2007
1953 in den Kinos war "War of the Worlds" eine Sensation und ein Riesenerfolg, u.a. Oscar für Spezialeffekte (auch wenn man in einigen Szenen die Fäden, an denen die Raumschiffe hängen, sehen kann). In einem für die damalige Zeit spektakulären Special-Effects-Gewitter zerstören marsianische Raumschiffe mit überlegenen Strahlenwaffen systematisch Städte auf der Erde. Im Mittelpunkt des Films stehen ein Physiker (Gene Barry) und eine junge Physik-Lehrerin (Ann Robinson), die anfangs noch die vergeblichen Aktionen des Militärs beobachten, und bald aber auf der Flucht sind. Das dramatische Ende des Films spielt in einem bereits stark zerstörten Los Angeles.
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Autor H.G.Wells schrieb den Roman schon 1897, als die Kolonialisierung Afrikas allmählich auf dem Höhepunkt anlangte und Aufstände blutig niedergeschlägen wurden. Wells ließ mit seinem Roman seine Zeitgenossen wissen, wie sich die entsprechenden Eingeborenenvölker beim Einfall einer militärisch überlegenen Kolonialmacht wohl fühlen mussten. Dass hier die marsianischen Tripods durch Raumschiffe ersetzt wurden, macht den Film in seiner Aussage nicht schlechter. Das Bonusmaterial im Einzelnen:
- Audiokommentar (deutsch untertitelt) der Filmexperten Bob Burns, Joe Dante und Bill Warren, sehr interessant, ein relativ lebhaftes Gespräch, das viele Informationen beinhaltet, echter Pluspunkt der DVD.
- Audiokommentar (deutsch untertitelt) der Schauspieler Ann Robinson und Gene Barry. Wahnsinn, nach über 50 Jahren noch die Schauspieler für einen Kommentar (mit vielen Anekdoten und Insiderinformationen) zu kriegen! Hauptsächlich redet aber Ann Robinson, und es gibt auch mehr Pausen. Nicht so unterhaltsam wie der andere Kommentar.
- "Der Himmel fällt herunter" (Making of, 30 Min., deutsch untertitelt), viele Rückblicke, angereichert mit Photos zur Produktion, Interviews, d.h. es wird relativ unterhaltsam erzählt wie der Film zustande kam.
- H.G.Wells: Der Vater der Science-Fiction (10 Min., deutsche Untertitel), Beitrag von Star Trek-Regisseur Nicholas Meyer und anderen über den Autor H.G.Wells, sehr sehenswert.
- Original-Radioübertragung "War of the Worlds" von Orson Welles vom 30.10.1938, welche eine Massenpanik auslöste. 59 Min., Englisch, leider ohne Untertitel. Unterlegt mit Bildern.
- Original Kinotrailer (Englisch, ohne Untertitel)
- Recht gutes, umfangreiches Booklet mit sehr guten Texten und farbigen Bildern
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Fazit: Sehr gute Präsentation (Super-Bild, Ton, Bonusmaterial) des sehenswerten Klassikers, der auch heute noch über viel Charme und "Ausstrahlung" verfügt.
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