In diesem mit griechischer Mythologie gewürzten Fantasy-Film aus dem Jahr 1981 stellte Ray Harryhausen zum letzten Mal sein Können mit seiner berühmten Stop-Motion Technik unter Beweis.
Für die damaligen Möglichkeiten sind die Effekte, Tricks, Kulissen und Kostüme noch beachtlich. Nur stellenweise wirken die Animationen angesichts der zuvor erschienenen zwei Star Wars Filme (1977 und 1980) mit zu dieser Zeit herausragenden Special-Effects (Go-Motion Technik) etwas altbacken. Doch gerade dies verleiht dem Film "Kampf der Titanen" seinen nostalgische Charme, der ihn ausmacht, zum Inhalt passt und Erinnerungen an frühere Werke von Harryhausen weckt.
Die schauspielerische Leistung von Harry Hamlin als Perseus ist leider nicht sehr überzeugend. Meiner Meinung nach passt er nicht so recht in diese Rolle.
Dennoch finde ich den Film alles in allem recht gut. Die Szenen in den Sümpfen, in denen der missgestaltete Calibos lebt und im Tempel, in dem die Medusa umherschleicht, sind in meinen Augen am besten gelungen.
Wer den Film mag, wird sicher auch den Film "Jason und die Argonauten" (1963), so wie die drei Sindbad-Filme (1958/1973/1977), in denen Ray Harryhausens Fabelwesen zu bewundern sind, mögen.
Wer mehr auf Filme steht, die zwar ähnliche Inhalte haben, aber mit neuester Computertechnik aufgemotzt sind, wird eher an der Neuverfilmung "Kampf der Titanen" (2010) mit stark veränderter Story und "Prince of Persia: Der Sand der Zeit" (2010) Gefallen finden.
Für mich hat beides ihren Reiz.