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Kampf um Germanien. Die Schlacht im Teutoburger Wald
 
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Kampf um Germanien. Die Schlacht im Teutoburger Wald [Gebundene Ausgabe]

Peter Arens
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Eichborn Verlag (der Verlag mit der Fliege); Auflage: 1 (1. Dezember 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821873132
  • ISBN-13: 978-3821873138
  • Größe und/oder Gewicht: 22,4 x 15,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 237.522 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Peter Arens
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

'Dieses Buch ist ein wahrer Geschichtskrimi, auch für jüngere Leser geeignet und dennoch solide mit Fakten unterfüttert.“ (PM History Special, 2/2009) 'Gelesen und für gut befunden“ (unicompact, 1. April 2009) 'Wer sich einen Überbli

Kurzbeschreibung

Das große Fernsehbuch zum TV-Ereignis im ZDF Keine Schlacht der Antike hatte so weitreichende Bedeutung für die deutsche Geschichte wie die Varusschlacht im Teutoburger Wald. Der Bestsellerautor Peter Arens erzählt anhand neuester Forschungsergebnisse alles, was man über die Schlachten aller Schlachten wissen muss. "Varus, Varus, gib mir meine Legionen zurück", soll der römische Kaiser Augustus ausgerufen haben, nachdem der Cheruskerfürst Arminius im Jahre 9 n. Chr. die römischen Truppen des Feldherrn Quinctilius Varus vernichtend geschlagen hatte. Damit waren die Weichen gestellt: Nie wieder würde das Römische Reich diesseits des Rheins Fuß fassen, in Germanien mussten die Römer zum ersten Mal die Grenzen ihrer Macht erkennen. Der Anfang vom Ende des Römischen Reichs hatte begonnen. 2009 jährt sich das Datum der Schlacht zum 2000. Mal. Zeit, eine Bilanz zu ziehen und vor dem Hintergrund neuester historischer und archäologischer Forschungen das Schlachtgeschehen und die Geschichte der beteiligten Personen zu rekonstruieren: Wie konnte es zur Niederlage von drei ganzen Legionen kommen? Wer war dieser Arminius, der sich anschickte, die römische Herrschaft in Germanien zu beenden? Und war wirklich Varus an der Katastrophe schuld?

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
gute Arbeit 18. September 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Ich kann mich den anderen Rezensionen nur anschließen, eines der besseren Bücher zu dem Thema Germanen/Varus/Arminius. Man merkt dem Buch an, dass Peter Arens sich hier auf sicheren Boden bewegt und das er es gewohnt ist flüssig und verständlich für ein breites Publikum zu schreiben. Gewohnt kenntnisreich rekonstruiert er die Gechichte um Varus und Armnius.

Allerdings ist auch er nicht ganz frei von Vorurteilen gegen die Germanen, sie sind für ihn
unkultivierte Barbaren die (außer Arminius) nicht zu weitdenkenden politischen Handeln fähig sind, sie hätten auch kein Gemeinschaftsgefühl gehabt und von militärischen Dingen wenig Ahnung.

Das ist wirklich schade, dadurch entgeht ihm eine sinnvolle Interpretation der Kimbern- und Teutonenzüge, die alles anderes als ein führerloser Plünderungszug war sondern der ganz konkreten Planungen und Zielen folgte, er versteht auch nicht was Ariovist in Gallien wollte, und die Interpretationen der Schlachten des Jahres 16 bei Idistaviso und am Angrivarierwall finden kaum statt, da habe ich wirklich mehr von ihm erwartet. Anscheinend fehlt ihm ein gewisses militätisches und geostrategisches Grundverständnis für die damalige Zeit.

Abgesehen davon ist es wirkich ein lesenswertes Buch, es war schon interessant. Wegen der oben angesprochenen Schwächen leider "nur" vier Sterne!
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Die Redaktion "Geschichte" des ZDF's ist bekannt dafür dass sie es versteht, Historie einem breiten Publikum gut aufbereitet rüberzubringen. Sei es durch TV-Dokumentationen oder im gleichen Zuge auch in Buchform. Hier legt Peter Arens mit diesem Buch eine grandiose Darbietung der Varus-Schlacht auf gerademal 200 Seiten dar.

Wenn man bedenkt, wie dünn die Quellenlage an antiker Literatur ist, und dass der Ort der Varus-Schlacht lange Zeit nie sicher festgestellt werden konnte, ist es schon erstaunlich, wie gut die Geschichtswissenschaften diese Schlacht rekonstruieren konnten. Klar, wenn man dieses Buch liest, wird klar, dass manche Punkte dieser Geschichte gemutmaßt werden müssen (was hat Arminius in der römischen Gefangenschaft erlebt, welche Motivation hatte Arminius Rom, das im Zenith seiner Macht stand, die Stirn zu bieten, warum Varus die Warnungen im Vorfeld de Schlacht in den Wind schlug). Aber wie schon zu Beginn gesagt, die Quellenlage ist sehr dünn und lange Zeit war der Schlachtort nicht bekannt. Auch die in den 80er-Jahren als Schlachtort vermutete Kalkrieser-Niewedder-Senke wird von vielen Skeptikern angezweifelt.

Aber es spricht viel dafür, dass Kalkrieser-Niewedder-Senke das Schlachtfeld war. Allein schon die Funde an Münzen, Waffen, Alltagsgegenständen und Knochen sprechen dafür. Interessant ist die römische Gesichtsmaske, die auch auf dem Buchumschlag abgebildet ist, die als der wohl spektakulärste Fund von Kalkrise gelten kann und der Schlacht ein "Gesicht" gibt. Die Varus-Schlacht muss auch als Wendepunkt in der römischen Geschichte gesehen werden. Weitere Expansionen Roms tiefer nach Germanien blieben aus. Stattdessen zementiere Rom seine Grenzen an Rhein, Donau und dem Limes. Germanien war doch zu unheimlich mit seinen Wäldern, Sümpfen und den unbeugsamen Einwohnern. Ausserdem sah Rom keinen Nutzen darin, Legionen in Germanien zu verschleißen, aber keinerlei wirtschaftlichen Nutzen daraus zu ziehen. Es ist schon interessant zu überlegen, wie die Geschichte Europas verlaufen wäre, wenn das gesamte Germanien römisch geworden wäre. Wahrscheinlich wäre wie in Gallien die germanische Kultur und Sprache stark germanisiert worden.

Interessant ist auch der Verweis auf das Nibelungenlied. Welcher ware Kern steckt in der Sage? Ist Siegfried der legendäre Arminius? Steht der Drache für die römische Legionen die Arminius besiegte? Ob diese Fragen geklärt werden können, ist ungewiss. Aber auch hier spricht vieles dafür. Schon allein, dass wir eigentlich nicht den wahren Namen des cheruskischen Herrführers kennen. Arminius ist die römische Bezeichnung, und Herrmann, diese Bezeichnung wurde ihm erst in der Neuzeit verpasst. Wenn mann berücksichtigt, dass die Herrführer der Cherusker häufig die Silbe Sig- oder Sieg- in Ihren Namen trugen, scheint es schon wahrscheinlich das Arminius mit wahrem Namen Siefried hieß. Aber wie gesagt, vollständig geklärt, wird dies wohl nicht werden.

Auch die Nachbetrachtung von Peter Arens, wie die Varus-Schlacht, seit Wiederentdeckung der GERMANIA von Tacitus im 15. Jahrhundert von den Deutschen "verarbeitet" wurde, ist lesenswert. Sei es in Kunst und Kultur oder in der Politik, Arminius musste oftmals als "Urvater" einer germanischen / deutschen Freiheits- und Einheitsbewegung herhalten. Gegen Frankreich im 19. Jahrhundert wurde Arminius propagandistisch eingesetzt. Auch während der Nazi-Zeit wurde Arminius als Reinhalter "deutschen Blutes" hervorgehoben. Erst jetzt wird eine nüchtern, sachliche Diskussion in den Geschichtswissenschaften möglich.

Zusammengefasst, dieses Buch ist ein Lesevergnügen. Keine langatmige Studie über zig hunderte von Seiten. Daher spreche ich für dieses Buch eine Kaufempfehlung aus.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
2000 Jahre ist es nun genau her, dass der germanische Cheruskerfürst Arminius in einer für damalige Verhältnisse gigantischen Heerschlacht im Teutoburger Wald die römischen Truppen des Feldherrn Quinctilius Varus vernichtend geschlagen hat. Diese später sogenannte Varusschlacht setzte den Römern in Germanien ein für allemal Grenzen. Nie wieder sollte nach dieser verheerenden Niederlage das Römische Reich diesseits des Rheins Fuß fassen; die Römer mussten durch das Heer des Arminius zum ersten Mal die Grenzen ihrer Macht erkennen. Viele Historiker sehen in dieser für das römische Militär traumatischen Erfahrung den Anfang vom Ende des Römischen Reiches.

Der Bestsellerautor Peter Ahrens erzählt nun in seinem neuen Buch anhand neuer Forschungsergebnisse die ganze Geschichte dieser historischen Schlacht, die so große Folgen hatte. Was wäre denn gewesen, so könnte man fragen und hat es auch oft getan, wenn die Römer gesiegt hätten, sich also weiter ausgebreitet hätten in Germanien? Wie wäre die frühe europäische Geschichte dann wohl verlaufen?

Peter Ahrens rekonstruiert sachlich und locker. Sein Buch ist eine spannende Nacherzählung des Geschehens und gedacht als Begleitband einer zweiteiligen ZDF- Dokumentation zur Varusschlacht, die im Frühjahr 2009 ausgestrahlt wird.

Schon seit langem versuchen Verlage, unter anderem auch DVA, mit leicht verständlichen historischen Büchern und den sie begleitenden Fernsehsendungen Menschen und Bürgern Geschichte nahe zu bringen, die vor den traditionellen Geschichtswerken zurückschrecken würden. Diese Arbeit verdient Anerkennung, sie erhebt auch nicht den Anspruch, die Geschichtswissenschaft zu ersetzen.
Wenn man seine Kenntnisse über das Geschehen vor 2000 Jahren noch etwas vertiefen möchte, dann greife man zum gleichzeitig bei S. Fischer erschienenen Buch von Ralf-Peter Märtin "Die Varusschlacht".
Auf die Fernsehsendungen im Frühjahr jedenfalls darf man gespannt sein.
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