Karl Wilhelm Krause war von 1934 bis 1939 Hitlers persönlicher Diener und hatte damals wie kaum ein anderer Zugang zu Hitler und seinem engsten privaten Umfeld. Er berichtet über seine Erlebnisse auf dem Obersalzberg, in der Reichskanzlei, bei Staatsbesuchen oder wie er mit Hitler inkognito durch das weihnachtliche München streift. 1940 nahm Krause auf einem Zerstörer der Kriegsmarine am Kampf um Narvik teil. Bis Ende 1943 war er danach wieder im Führerhauptquartier, bis er zur 12. SS-Panzerdivision 'Hitlerjugend' kam. Dort war Krause an der Entwicklung des Flakpanzers 'Wirbelwind' beteiligt und zeichnete sich als Zugführer im SS-Panzerregiment 12 an der Invasionsfront in der Normandie aus, wurde verwundet und erhielt aus der Hand Hitlers das Deutsche Kreuz in Gold. 1945 kämpfte er als Untersturmführer in Ungarn und Österreich. Schließlich war Krause der einzige Soldat, der auf seiner schwarzen Panzeruniform der Waffen-SS das Zerstörer-Kriegsabzeichen und den Ärmelschild Narvik trug. Bereits in Gefangenschaft begann Krause seine Erinnerungen an seine Zeit als Diener bei Hitler niederzuschreiben. Seine Sprache ist einfach, er beschreibt schlicht, was er bei Hitler erlebt hat. Beim Lesen fällt auf, daß er ein unpolitischer Mensch ist, der an Entscheidungen weder Anteil hatte noch gefragt wurde.