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Mein Kamm. Satirischer Roman
 
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Mein Kamm. Satirischer Roman [Taschenbuch]

Ephraim Kishon
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 312 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 4 (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404142489
  • ISBN-13: 978-3404142484
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 408.985 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein glatzköpfiger Fabrikant entläßt seinen Buchhalter, weil er ihn für unfähig hält. Voller Zorn sinnt Buchhalter auf Rache, und sein Freund - ein versoffener, aber brillanter Journalist - ist ihm dabei gern behilflich. Er verfaßt einen Schmähartikel, der verheerende Folgen hat. Statt einfach nur den Fabrikanten lächerlich zu machen, löst er in abstrusen Verkettungen von Umständen eine militante Massenbewegung gegen alle Glatzköpfe dieser Welt aus. Die furiose Parabel eines unvergleichlichen Humoristen, die den Nerv der Zeit trifft! Wie einst Charlie Chaplin in seinem Filmklassiker "Der große Diktator" führt Ephraim Kishon auf leichtfüßige und höchst amüsante Weise den Leser behutsam zu Erkenntnissen, wie sie kein Geschichtsbuch vermitteln kann. Die Geschichte eines kleinen Gauners und eines Journalisten, denen ein kindischer Racheakt außer Kontrolle gerät.

Über den Autor

Ephraim Kishon, geb. als Ferenc Hoffmann 1924 in Budapest, überlebte während des 2. Weltkriegs ein slowakisches Arbeitslager, weil sein Talent für Schach einem Hauptmann auffiel. 1949 verließ Hoffmann das kommunistische Ungarn, kam in Israel in einen Kibbuz und lernte ein Jahr lang gründlich Hebräisch.
Schon 1952 wurde er Kolumnist der Tageszeitung Ma'ariv, eine Tätigkeit, die er 30 Jahre lang beibehielt. 1959 heiratete er die Pianistin Sara Lipovitz. Im selben Jahr wurde der Band 'Drehen Sie sich um, Frau Lot!' von der New York Times ausgezeichnet. Kishon wurde für das deutschsprachige Publikum zum wichtigsten Zeugen des Lebens im Staat Israel. Die kleine Form, die er zeitlebens pflegte, war dieser Rezeption sehr zuträglich.
Sein Altersdomizil hatte Kishon in der Nähe von Appenzell in der Schweiz gefunden, an einem Ort der Sicherheit nach einer bewegten Biografie. Dort verstarb Ephraim Kishon Anfang 2005.

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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Phänomenal!!!!, 16. Februar 2001
Rezension bezieht sich auf: Mein Kamm. Satirischer Roman (Taschenbuch)
Für mich das beste Werk, das ich je von Ephraim Kishon gelesen habe!!! Von der ersten bis zur letzten Seite ein ausbrechender Vulkan, der allerdings etwas auf dem Kopf steht, so grotesk, wie er ist. Stalins schnurrbärtiger Rivale verkommt bei genauerer Betrachtung in der Tat zur Witzfigur, deren wahnwitziger Nationalismus im Grunde auf nicht mehr als einigen absurden Unterstellungen gegenüber anderen Völkern beruht. Kishon schafft wirklich, was kein Geschichtsbuch, keine Dokumentation vermitteln kann: er springt mit seiner gewohnten literarischen Luftigkeit auf den Ideen seiner Charaktere herum (das "aber kein Wort zu Dr. Schwarzkopf" sollte er sich patentieren lassen) und vermittelt so ein Bild, mit dem die verrückte Staatskontrolle des Dritten Reiches ad absurdum geführt und auf diese Weise als nichts weiter als ein riesengroßes Chaos entlarvt wird. Unbedingt lesen, Sie werden nicht mehr davon loskommen!!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Achtung Glatze!, 26. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Mein Kamm. Satirischer Roman (Taschenbuch)
Ein Angestellter ärgert sich über seinen Chef, der ihn rausgeworfen hat. Dieser miese dreckige kleine Kahlschädel! Kahlschädel? Hmm... Der Angestellte beginnt zu überlegen. Kahlschädel... Sind ihm diese Glatzköpfe nicht schon immer unsympathisch gewesen? Sind unter den Chefs, Behördenleitern, Ministern und Professoren nicht auffällig viele Glatzköpfe? Wird die Welt nicht von unsympathischen Glatzköpfen beherrscht? Aus harmlosen Anfängen entsteht eine Anti-Glatzkopf-Bewegung, die das ganze Land erfasst und als dessen mäßig charismatischer Anführer sich unser kleiner Angestellter unverhofft wiederfindet.

Dieses Buch ist Kishons schreiend komische Abrechnung mit den totalitären Systemen unseres Jahrhunderts. (Der gebürtige Ungar Kishon hat den Kommunismus kaum weniger gehasst als den Nationalsozialismus.) Das Überraschende ist, dass Kishon Entstehung und Aufstieg der Anti-Glatzen-Bewegung als relativ "normale" Entwicklung darstellt, die weniger krimineller Energie als hemmungslosem Opportunismus und dem ganz alltäglichen Wahnsinn geschuldet ist.

Nicht nur ein lustiges Buch, sondern auch eins zum Nachdenken (wenn man mit dem Lachen aufgehört hat), gerade wenn man die Aussage des Buches mit Kishons Biographie und politischer Haltung in Beziehung setzt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Drittes Reich - hautnah, 3. Februar 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mein Kamm. Satirischer Roman (Taschenbuch)
Ein phänomenaler Roman von Kishon. Mit einer genialen Präzision beschreibt Kishon eine Anti-Glatzen-Bewegung, die sich zwei Freunde beim Saufen ausdenken und dann zur nationalen Bewegung wird. Die Paralellen zum Dritten Reich sind unverkennbar. ... Von der Hintergründigkeit her: Das beste "Geschichtsbuch" zu diesem Thema!
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