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Kameraden: Die Wehrmacht von innen [Kindle Edition]

Felix Römer
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Faszinierende Narration.«, Deutschlandradio Kultur, 15.11.2012

»Ein spannendes, ergreifendes, gut geschriebenes Buch über den Aktenberg aus Fort Hunt. Ein Buch mit einem entscheidenden Verdienst: Es verwandelt die feldgraue Menge der Wehrmacht wieder in Gesichter, in Menschen.«, Deutschlandradio Kultur, 18.11.2012

»Als Quelle für die Mentalitätsgeschichte der Wehrmacht stellen diese Protokolle die zensierte Feldpost, Tagebücher, Erinnerungen und Wehrmachtsakten zweifelsfrei in den Schatten; sie geben einen tiefen und schaurigen Einblick in den Kriegsalltag.«, Kleine Zeitung, 04.11.2012

»Zu einzelnen Begriffen wie Ideologie, Kämpfen und Töten oder Kriegsverbrechen hat der Autor Felix Römer Darstellungen mit Zitaten gemacht - die das Geschichtsbild der NS-Zeit nachhaltig verändern.«, Ensuite, 01.06.2013

»In seinem Buch ›Kameraden‹ zeigt Felix Römer Innenansichten der Wehrmacht, wie sie in dieser Tiefe bisher nirgendwo zu finden waren.«, Mitteldeutsche Zeitung, 23.08.2014

»Wer wissen will, wie Soldaten diesen Krieg erlebt haben, muss dieses Buch, das überaus gut geschrieben ist, lesen.«, Eschborner Zeitung, 24.11.2012

»Schon jetzt kann Römers Arbeit als Meilenstein gelten.«, Die Zeit, 04.10.2012

»Wer wissen will, wie die Wehrmacht wirklich tickte, sollte deshalb Römers Buch lesen.«, dpa-StarLine, 26.10.2012

»Es sind nicht nur die Erkenntnisse, sondern vor allem auch die Auszüge aus den Protokollen und ihre Kommentierungen, die so wertvoll für Geschichtsinteressierte sind.«, Donau-Kurier, 25.04.2013

»Ein wichtiges, ein unverzichtbares Buch.«, Passauer Neue Presse, 26.08.2013

Kurzbeschreibung

17 Millionen »ganz normale Männer« kämpften während des Zweiten Weltkriegs in Hitlers Armee. Erstmals zeigt sie der Historiker Felix Römer nicht als uniforme Masse, sondern als individuelle Einzelne: Wir sehen den Krieg mit den Augen der Soldaten.
17 Millionen »ganz normale Männer« kämpften während des Zweiten Weltkriegs in Hitlers Armee. Felix Römer schafft aus über hunderttausend Seiten US-amerikanischen Vernehmungsberichten und Abhörprotokollen ein wirklichkeitsgetreues Bild der deutschen Wehrmacht. Hier sprechen die Akteure selbst – wir sehen den Krieg mit den Augen des normalen Soldaten.

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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
4.2 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sachlich und differenziert 13. Dezember 2012
Von Kandel
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Dass der junge Historiker Felix Römer die Arbeit mit umfangreichen Quellenbeständen nicht scheut, hat er bereits in seiner hochgelobten Dissertation über den Kommissarbefehl bewiesen: Wertete er damals alle verfügbaren Militärakten des Ostheeres 1941/42 aus, so standen Römer nun für das Buch „Kameraden“ gleich 102.000 Blatt Abhörprotokolle zur Verfügung – als Quelle ein Glücksgriff für die wissenschaftliche Geschichtsschreibung: Deutsche Soldaten wurden ohne ihr Wissen in amerikanischer Kriegsgefangenschaft in ihren Unterkünften belauscht, ihre Gespräche stenographiert oder gar ganz mitgeschnitten und im Anschluss transkribiert. Die Alliierten erhofften sich militärische Informationen über deutsche Technik und Kampfmoral, und das Mitteilungsbedürfnis der Wehrmachtssoldaten untereinander war offenkundig stärker als die Befürchtung, ausspioniert zu werden.

2011 hatten Harald Welzer und Sönke Neitzel mit ihrer ersten Analyse von Abhörprotokollen in dem Buch „Soldaten“ großes Aufsehen erregt. Dafür hatten sie ca. 50.000 Blatt aus britischen Vernehmungslagern ausgewertet. Römer greift nun auf jene 102.000 Blatt zurück, die aus amerikanischen Abhöreinrichtungen stammen.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein treffendes buch 30. Oktober 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Bin der Ansicht, der Erklärungsansatz Römers ist überzeugender als bei Welzer/Neitzel "Soldaten"; er hebt mehr auf die traditionellen Prägungen ab, die Deutsche als Soldaten zum Kämpfen & Durchhalten veranlassten (ein eingefleischter Militarismus vor allem, nicht so sehr die Naziideologie. Dann natürlich die fest verankerten Rollenbilder, die seinerzeit für Männer vorgegeben waren; das Arbeits- und Befehlsempfängerethos. Die bekannte "Teilidentität der Ziele", die ein ganz breites Spektrum Deutscher, Nationalisten, "Unpolitische", Angehörige dieser oder jener Konfession, trotz allem einte). Man müßte aber wohl etwas anderes bedenken: grade die harten Kämpfer/Krieger tragen Ihre Begeisterung (und Todesverachtung) im US-Lager in Virginia wohl etwas sehr dick auf. Wieviel ihnen das Kämpfen & Durchhalten bedeutete. Orden. Ja, bei manchen kann man geradezu sagen, dass ihnen der Krieg Spaß machte. Aber: sie redeten wohl oft so, grade weil sie in Sicherheit waren und die Sache ausgestanden war. Das kennt man ja, die Zeit - sogar ein paar Monate - heilt gerade bei guter Verpflegung viele Wunden und dann sieht die Sache im Rückblick gar nicht mehr so schlimm aus. Ist es doch auch vorgekommen, dass Gefangene bei Verhören ausgiebig mit Bier (!) traktiert wurden ! Übrig bleibt die "Todesverachtung" für den Tod anderer ! M. E. ist aber doch etwas Zweifel angebracht, ob die Begeisterung bei der Gefangennahme auch so stark war wie Monate danach in US-Gefangenschaft. Natürlich gab den allermeisten Männern ihr verinnerlichtes "Härte-Ethos" kaum bis gar keinen Raum, etwa Erleichterung zu äußern; vor den Mitgefangenen musste man eher den ultraharten Mann markieren. Lesen Sie weiter... ›
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erhellendes, aber nicht vereinfachendes Buch 27. Dezember 2012
Format:Kindle Edition
Dr. Römer wertet neuentdeckte Protokolle aus dem Gefangenenlager Fort Hunt über deutsche Kriegsgefangene aus. Diese berichten sowohl was die Gefangenen ihrem Verhöroffizier erzählt haben, als auch was sie - vermeintlich geheim - ihren Zellengenossen erzählten. Durch diese Weiterführung, bei der manchmal auch spannende Diskrepanzen aufgedeckt werden, erhält das Buch auch einen großartigen Touch von Psychologie.

Dr. Römer lässt die Gefangenen auf den 544 Seiten oft selbst "zu Wort kommen", kommentiert deren Geschichten, gliedert und arrangiert sie nach bestimmten Themen (Gefangennahme, Ethik, Moral, Pflichtverständnis, Kameradschaft, Kämpfen und Töten, Vorgesetzte, Kriegsverbrechen...) - und liefert dadurch ein differenziertes Bild, welchen unterschiedlichen Einflüssen die Soldaten ausgesetzt waren, warum sie sich entschieden haben zu handeln - und manchmal nicht aktiv entschieden haben.

Als Fazit aus dem Buch:
- statt dem Mythos der "sauberen Wehrmacht" und der "bösen SS" herrschten Grautöne vor
- wie jeder einzelne Soldat im Rahmen seines begrenzten Handlungsspielraums handelte hing u.a. von Erziehung, Elternhaus, politischer Ausrichtung, Indoktrination, Einheit, Kameraden, Frontabschnitt, Situation - und vielem mehr ab
- die Fähigkeit eines Menschen zur Selbsttäuschung ist endlos...
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5.0 von 5 Sternen Kameraden:Die Wehrmacht von innen. 9. April 2014
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
Sehr gut recherchiertes Buch über die Abhörprotokolle der Amerikaner im Gefangenenlager.Es zeigt sich darinnen sehr gut,
die grundverschiedene und unverfälschte Ansicht und Zuversicht der verschiedenen Dienstgrade,die mehr oder weniger in
dem Naziregime involviert waren.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Interessant aber streckenweise nicht authentisch und zu dozierend
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil es das erste, mir bekannte, seiner Art ist, welches die soziale Vielschichtigkeit der Angehörigen der Deutschen Wehrmacht und der Waffen... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Peter Wende veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kammeraden
Hervorragendes Buch, dass die neuesten Erkenntnisse über die Wehrmacht und das denken breiter Bevölkerungsteile während der NS Zeit hervorragend beleuchtet und... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Katharina roth veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen wenig Quelle, viel Interpretation
Zu sehr interpretiert der Autor selbst und vermittelt seine Ansichten anstatt dem Leser anhand der Quellen genau dies zumindest in Teilen selbst zu überlassen, für mich... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Kay veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Großartig!
Ich bin begeistert durch wieviel Material sich der Autor gearbeitet hat und es ist ihm eindeutig ein sehr spannendes, aufklärendes Buch gelungen. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Michaela Lohner veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Geht so...
Geschichte wird vom "kleinen Mann" geschrieben- und nicht nur von den Feldherren und Siegern. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Montanus veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Interessantes Buch eines naiven Spätgeborenen
Der Autor (Jahrgang 1978) studierte wohl erst ein paar Semester Geschichte, als viele der beschriebenen Gefangenen bereits unter dem grünen Rasen lagen. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Bücherfreund veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sehr gut
habe dieses buch eigentlich verschenken wollen fand es aber dann so spannend und gut geschrieben sodas ich das buch selber behalten habe
Vor 23 Monaten von bianca21 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen emfpehlenswert
Wer wie ich nicht nur solche Art von Büchern liest und kleinere Details dieser Zeit nicht zur Grundkenntnis gehören ein sehr gutes Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Elfe veröffentlicht
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