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am 23. Mai 2014
Als totaler Tropico 4 Fan habe ich mir natürlich auch Tropico 5 geholt.

SPIEL ALLGEMEIN / ÄNDERUNGEN :

Grob gesagt: Wer Tropico 4 kennt, kennt auch Tropico 5. Insgesamt ist das Spiel das gleiche, jedoch mit mehr Möglichkeiten und einer schöneren Grafik.

Für alle die zuvor keinen Tropico Teil gespielt haben: Tropico ist kein klassischer Städtebausimulator oder ähnliches.
Man muss natürlich Unterkünfte bauen und für Nahrung, Sicherheit etc. sorgen damit die Bevölkerung nicht rebelliert. Großes Augenmerk wird aber auf die "Politik" gesetzt. Politik in Anführungsstrichen, da sie zum Glück vereinfacht ist! Politisch aktiv wird man durch Erlässe, wie z.B. keine Miete und indem man diversen Fraktionen einen gefallen tut.
Doch aufgepasst: Oft ist es so, dass wenn man einer Fraktion einen Gefallen tut, man dafür bei einer anderen Fraktion an Ansehen verliert.

* Das Bau- und Handelssystem hat sich verändert:
Ersteres finde ich persönlich jetzt nicht unbedingt übersichtlicher und wirklich viele neue Gebäude sind leider auch nicht dazu gekommen. Natürlich hat man bedingt durch die Epochen verschiedene Gebäude, aber etwas wirklich ausgefallenes ist nicht dazu gekommen (falls ich noch was finde, änder ich dies entsprechend).
Zum Handelssystem:
Das Handelssystem hat sich wirklich zum Guten verändert. So ist man nicht wie beim Vorgänger "blind" und weis nicht was genau importiert und exportiert wird. Nun kann man dies nachvollziehen und noch viel besser:
Eigene Handelsrouten erstellen und dadurch den Profit steigern. Man muss sich da etwas reinarbeiten aber es lohnt sich.
Letzten Edes gewinnt das Spiel auch dadurch an Tiefe.

* Stimmung: Wie schon die anderen Tropico Teile ist auch der neuste Ableger eine wahre Stimmungskanone! Die karibische Musik die im Hintergrund trellert, dass herrschen im Sonnen schein und die witzigen Kommentare sorgen für die passende Atmosphäre.

* Etwas vermissen tue ich die "Interaktivität" der Kampagne. Z.b. wie die verschütteten Minenarbeiter in Tropico 4. Mit dem chinesischen Riesenbohrer, ich musste Tränen lachen :)

* Auch ist das Spiel "zu sauber" Beispielsweise haben die Farmen jetzt vorgegebene, quadratische Bereiche in denen sie etwas anpflanzen. Beim Vorgänger wurde einfach kreuz und quer eingepflanzt, was mehr zu einer Bananenrepublik passt.

* Auch ist etwas wenig Deko etc. vorhanden, aber ich denke da wird noch nachgebessert, denn in den teilen zuvor wurde darauf auch viel Wert gelegt.

KAMPAGNE:

Wie in Tropico 4 gibt es wieder eine unterhaltsame Kampagne. Dabei spielt man auf verschiedenen Inseln unterschiedliche Szenarien durch. Einmal soll man für sein Mutterland viele Erze exportieren und dabei die Zufriedenheit der Bevölkerung im Auge haben, ein anderes mal wird man ins kalte Wasser geworfen und muss auf einer Insel voller Revolten für Ordnung sorgen.
Gleichzeitig wird die Kampagne durch die aus anderen Tropico-Teilen frech sarkastischen Meldungen der "Auftraggeber" und Außenmächte aufgefrischt. Auch hier wieder: Lachgarantie (für Westfalen: Schmunzelgarantie) ;)

SANDBOX:

Kommen wir zum Kern von Tropico, dem Sandbox Spiel. Hier könnt ihr auch vor Spielbeginn für eine Insel entscheiden und Parameter wie die schon vorhandene Bevölkerungszahl, Wahrscheinlichkeiten für Unruhen, Naturkatastrophe, etc. einstellen. Sehr schöne Geschichte, die das Spiel individueller gestaltet.
Wie schon vom Vorgänger bekannt, muss man sich dann auf dieser Insel behaupten. Zum einen dadurch das Geld in die Staatskasse fließt (Export) und zum anderen, dass die Bevölkerung zufrieden ist und nicht rebelliert. Diese Balance zu finden ist vor allem zu Anfang schwierig, wird dann aber (leider) im Verlauf eines Spieles einfacher.
Dafür wird man mit anderen Problemen wie Naturkatastrophen, schlechter Infrastruktur (zu wenig Parkhäuser) etc. konfrontiert.

GRAFIK:

Im Vergleich zu Tropico 4 hat sich grafikmäßig wirklich einiges getan! Zum einen sieht die ganze Insel durch eine detailliertere Flora viel echter aus. Auch das Wasser wurde um einiges aufgehübscht, was die ganze Szenerie noch stimmiger macht.
Wohingegen das Reinzoomen in Tropico 4 zu wirklich unschönen Bildern geführt hat, offenbaren einem in Tropico 5 tolle Schauspiele. Klar waren die Gebäude auch in Tropico 4 interaktiv und man konnte beim arbeiten zuschauen, aber in Tropico 5 ist das ganze grafisch schöner und viel detailreicher.
Trotz der guten Grafik ist die Engine jetzt nicht so ressourcenhungrig, sodass man den Teil sicher auch auf neueren Laptops spielen kann.

SOUND:

Es wahr schon immer der Sound, der aus Tropico eine wahre Stimmungskanone gemacht hat! Und hier ist es wieder so.
Wieder wird man von den tollen Karibiksongs eingelullt und herrscht gleichzeitig über eine paradiesische Insel im Sonnenschein.
Gleichzeitig kommen regelmäßig gut vertonte, sarkastisch formulierte Sprachnachrichten von den Außenmächten oder einem deiner Handlanger.

Fazit:

Insgesamt ist Tropico 5 also wirklich gut gelungen. Falls ihr mit Tropico 4 Spaß gehabt hattet, wird euch Tropico 5 sicher gefallen.
Das Spiel hat nochmals an Atmosphäre gewonnen, was für wirklich viel Spielspaß sorgt.
Die neuen Gebäude, Inseln und das veränderte Handelssystem lassen selbst alte Hasen noch große Augen machen.
Durch die verschiedenen Epochen bis in den kalten Krieg wird auch das Sandbox Spiel so schnell nicht langweilig.
Zur Frage am Anfang: Ob Tropico 5 jetzt wirklich besser ist muss wahrscheinlich jeder für sich selbst entscheiden. Für mich haben beide Spiele ihre Daseinsberechtigung und ich spiele trotz Tropico 5 auch noch den vierten Teil, der im Witz einfach noch etwas sarkastischer und spitzer ist.

Für die unter euch, die noch keinen Tropico Teil zuvor gespielt haben, mein Tip:
Schaut euch zu erst mal Tropico 4 an. Den Teil gibt es für 1/4 des Preises und ähnelt Tropico 5 sehr. Gefällt euch Tropico 4 könnt ihr hier zuschlagen und habt 2 Top Spiele.
55 Kommentare|75 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Juni 2014
Hier eine kurze Reezension von Tropico 5, die positiven Aspekte lasse ich aussen vor, davon steht genug in den anderen Rezensionen. (Ich schreibe eine Rezension für Leute die Tropico 4 kennen und vergleichen wollen)

Bis jetzt konnte ich mit dem neuen Tropico nicht richtig warm werden.

- Der Humor ist furchbar geworden. Besonders der von Penultimo. Furzende Diplomaten? Sind 10 Jährige die Zielgruppe für dieses Spiel? Der Humor von Tropico 4 war top.
- Musik ist auch schlimm. Ruhig mehr bass, statt dieses geklimper."..

Dieser teils Fäkalhumor seit neuestem in Tropico, was soll das? Der Humor ist teils so überdreht, das einem die Lust vergeht, wie erwähnt.. furzende Diplomaten etc? Da war mir die Mischung aus subtilen Humor und "Ernsthaftigkeit" aus Tropico 4 wesentlich lieber. Wir sind doch nicht im Kindergarten.

Die Musik, nunja, auch hier war Tropico 4 besser, da kam mehr Kuba und Karibik Feeling auf, die neue Musik wirkt lieblos.

Es sei erwähnt, Ich bin mir sicher die zahlreichen Bugs werden nach und nach weggepatched aber grundlegende Dinge stören mich schon sehr:

- El Presidente nicht mehr steuerbar, und damit hat er jeglichen Nutzen und (für mich) Identifikation mit mir als Spieler verloren.
- Wo ist der Ministerrat?? Das war ein tolles Feature, wieso ist das weg ?
- Wo sind meine Ansprechpartner und Vertreter der Fraktion ? (General Rodriguez, Pater Esteban, Sunny, etc) Das fehlen dieser bildlichen Vertretungen nehmen jede Menge Atmosphäre weg.
- Wo sind die verschiedenen Gebäudelayouts? Früher konnte man zwischen verschiedenem Aussehen der Gebäude wechseln um mehr Vielfalt in das Aussehen unseres Staates zu bekommen.
- Budget vs Lohn aus Tropico 4. Fand ich in T4 besser gelöst, was will mir Budget in einem Wohnhaus sagen?? (Das ist nicht selbsterklärend).
- Statuen Parks und Brunnen, wo sind die? (Überhaupt fehlen viele Dekoelemente aus Tropico 4)
- Die bunte Optik ist okay, aber mit fehlt das kubanische Feeling aus Tropico 4.
- Das Feature "Dynastien" ist absolut wertlos, was soll das Feature? Ich kann mit dem Persidente von mir ewig spielen, und die anderen als Manager einsetzen, toll aber nicht wirklich gut gelöst.
- Den blöden Raumanzug und Schnuller sowie rote Clownnase als Kostüme für El Presidente? Also wirklich, das ist absolut dämlich und Kindergartenniveau.
- Mir fehlen die kleinen Kontexthilfen bei verschiedenen Einstellungen, wie es sie in in früheren Teilen gab.
- Schade das bei den Besuchern der jeweiligen Gebäude keine Gesichter mehr zu sehen gibt wie in Tropico 4 sondern nur noch nüchterne Zahlen.
- Wo sind die Wahlreden/Wahlversprechen, die gehören absolut dazu! Da fehlt m.E. ein wichtiges Element.
- Was sollen die dummen Anmachsprüche von El Presidente wenn man ihn mal anklickt, was eh keinen Sinn macht da er keinerlei Funktion hat.
- Die Ressourcenanzeige ist okay, aber auch ein wenig unübersichtlich, damit kann man aber leben.

Ich könnte die Liste endlos fortsetzen, ich habe mich sehr auf Tropico 5 gefreut und es gibt auch tolle Neuerungen, aber im Grunde genommen wirkt vieles halbgar, als ob die Zeit nicht gereicht hat zum gescheit implementieren.
Vieles wurde vereinfacht und einiges weggelassen um wohl neuen Gamern den Einstieg zu erleichtern, die Grundidee ist fair, aber so verschlankt und so viele fehlende Dinge, das geht einfach nicht.

Fazit: Trotz der teils richtigen und guten Neuerungen, Tropico 5 kommt nicht an den Standard heran den Tropico 4 gesetzt hat. Besonders finde ich, was Gameplay, Tiefe, Atmosphäre und "Fesselungsgrad" angeht.

ich kann nur hoffen das der Publisher Kalypso nochmal auf die Entwickler Haemimont Games zugeht und versucht hier dringend Verbesserungen zu erreichen. Es soll doch ein tolles Game werden, und es hat das Potential dazu, wird aber nicht annährend ausgeschöpft.

Hört auf uns, die Fans, wir wollen doch alle zusammen ein super Game, das uns sehr lange fesselt und Lust auf mehr macht.

Die meisten hier stimmen mir wohl zu, ebenso die Fachpresse, da werden ausnahmslos dieselben Dinge angeprangert.

-- Sofern nachgebessert wird seitens Kalypso und Co, bin ich gerne bereit meine Rezension anzupassen bzw zu korrigieren.
22 Kommentare|48 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Juni 2014
Als langjähriger Tropico-Fan habe ich mir natürlich sofort den neuesten Teil der Reihe zugelegt. Nach einigen Tagen Spielzeit habe ich jedoch den Eindruck, dass die Entwickler eine unfertige Beta-Version des Spiels veröffentlicht haben, anstatt eine fertige Version. Das Balancing des Spiels lässt an vielen stellen zu wünschen übrig und einige wichtige Features vermisse ich ganz. Aber der Reihe nach:

GRAFIK:
Die Grafikengine ist laut den Entwicklern eine Neuentwicklung. Das sieht man ihr zwar nicht an, da das Spiel zu weiten Teilen immer noch aussieht wie die Vorgänger, die Grafik ist aber trotzdem schön anzuschauen. Alle Objekte sind recht detailliert gestaltet und mit ansprechenden Texturen versehen, auch wenn das aufgrund der niedrigen Zoomstufe, in der man wahrscheinlich meist spielt, recht egal ist. Die Modelle für Gebäude wurden, meinem Eindruck nach, komplett neu designt. Hier gibt es eigentlich nicht viel zu meckern. Wer die Grafik der Vorgänger mochte, wird auch hier zufrieden sein.

SOUND:
Auch hier ist die Ähnlichkeit zu den Vorgängern groß. Als Musik dudeln eingängige Lateinamerikanische Stücke aus den Lautsprechern, allerdings komplett ohne Gesang. Ich persönlich finde die Musikuntermalung recht passend. Die Stimmen und Sprüche der Nachrichtensprecher und Berater, insbesondere des Beraters Penultimom sind allerdings gewöhnungsbedürftig und werden wahrscheinlich nicht jedermanns Geschmack treffen.

GAMEPLAY:
Im wesentlichen wurde das Prinzip unangetastet gelassen. Man baut Häuser, Unterhaltungsgebäude, Farmen, Fabriken etc., um seine Bevölkerung bei Laune zu halten und die Staatskasse zu füllen, so dass man weitere Investitionen tätigen kann. Wer möchte kann natürlich auch als fieser Dikator spielen und sein Volk unterdrücken. So weit so gut... Aber wie so oft, liegt der Teufel im Detail. Das Spiel bietet fünf Schwierigkeitsgrade an, jeweils getrennt für Politik und Wirtschaft, die von "Du gewinnst auf jeden Fall" bis zu "Du gewinnst auf keinen Fall" reichen. Auf den niedrigen Schwierigkeitsgraden ist das Spiel lächerlich einfach und bietet selbst Einsteigern keine Herausforderung. Auf den höheren Graden bietet das Spiel leider viel zu wenig Optionen und vor allem Informationen, um die Wirtschaft zu optimieren. Beispielsweise wird die Zahl der Arbeitslosen angezeigt, aber gleichzeitig stehen Betriebe trotz guter Verkehrsanbindung ohne Arbeiter da. Viele Optionen zum Feintuning, die der Vorgänger bot, sind nicht mehr vorhanden, da zum Teil auch Gebäude nicht mehr vorhanden sind. So lässt sich die Zahl der Einwanderer jetzt nicht mehr komfortabel über die Einwanderungsbehörde regeln, sondern nur noch umständlich über eine Option in der Verfassung, die man aber nur alle paar Jahre ändern kann. Neue Features wie z.B. der Handel über Handelsrouten wirken wenig durchdacht und machen sich auch nicht wirklich bemerkbar. Die neue Option eine Dynastie zu gründen ist ebenfalls vorhanden, wirkt aber sehr aufgesetzt und nicht sehr nützlich. Das Wahlsystem wurde ebenfalls verändert: eine Ansprache vor der Wahl gibt es nicht mehr, so dass man seine Bürger nur noch mit dem Neubau von Gebäuden und Erlassen von sich überzeugen kann. Aufgrund des sehr zähen Bausystems lassen sich oft so nicht die benötigten Gebäude fertigstellen. Zudem sinkt die Zustimmung der Bevölkerung bei Ankündigung von Wahlen sprunghaft um einige Prozentpunkte und oftmals auch nochmal einen Monat vor der Wahl, so dass gar keine Zeit zum reagieren mehr bleibt. Und eine verlorene Wahl heißt "Game Over".
Eine richtige Frechheit ist allerdings, dass man verlorene Missionen nicht mit einem anderen Schwierigkeitsgrad neu starten kann. Merkt man spät in der Kampagne, dass man falsche Entscheidungen beim Aufbau der Wirtschaft getroffen hat und vor dem Ruin steht, bleibt dem geneigten Spieler nur die Möglichkeit, die Kampagne neu mit einem niedrigeren Schwierigkeitsgrad zu starten.
Die Kampagne besteht in diesem Teil aus lediglich zehn Missionen, deren Ablauf aus den Vorgängern bekannt ist. Hier wird nichts neues geboten ("Exportieren Sie X Tonnen hiervon; produzieren Sie Y Tonnen davon; bauen Sie diese Gebäude, erforschen Sie jene Technologie.") Letztendlich läuft es immer auf den Aufbau einer starken Wirtschaft hinaus. Leider spielt die Kampagne auf lediglich zwei Inseln. Abwechslung sieht anders aus.

Insgesamt bietet das Spiel zwar viele gute aus den Vorgängern bekannte Ansätze, aber bei den meisten der neuen Inhalte scheint mir das Motto "Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht" zuzutreffen.
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Tropico 5, ein nicht uninteressantes Computerspiel, welches auch am 07.11.14 für X360 und am 23.12.14 für die Ps4 erscheint, ist als jenes Werk zu bezeichnen, welches die spielerisch gut umgesetzten Elemente Politik, Fortschritt und Urlaub miteinander vereint. Die Art und Weise, in welcher diese drei Punkte in Einklang gebracht werden, ist wie ich finde fast schon einzigartig.

Politik deswegen, weil dieser "Diktator-Simulator" ähnlich wie auch die Vorgänger ein "Regierungsspiel" darstellt, weswegen Sie innerhalb dieser Wirtschaftssimulation die Fäden eines kleinen aber feinen Inselstaates in der Hand halten. Dabei darf durchaus gesagt sein, dass man herrlich undiplomatisch die Leitung übernehmen kann, was einen im wahrsten Sinne des Wortes königlich zu belustigen vermag. Dennoch aber ist es so, dass dümmliche Fehlentscheidungen auch zu komplexeren Schwierigkeiten führen, was wiederum einen Hauch von Realitätsnähe zur echten Politik wehen lässt. Man kümmert sich um die städtische Infrastruktur und das "gesellschaftliche Gesamtbild". Somit beinhaltet das Spiel schon beinahe etwas Lehrreiches...

Fortschritt deswegen, weil Gerüchten zufolge gegenüber Tropico 4 die Grafik verbessert werden konnte, gleichwohl diese nach wie vor mittelmäßig erscheint. Ich persönlich kannte lediglich Teil 3 auf der 360er Xbox und gegenüber diesem hat sich tatsächlich einiges getan. Das Spiel ist also technisch durchaus akzeptabel, wenn auch nicht atemberaubend.

Und Urlaub deswegen, weil wie bereits der Name erahnen lässt, ein tropisches Südseeflair aufgebaut wird, was sich sowohl auf die musikalische Untermalung, als auch auf die visuelle Aura des Meeres und dergleichen bezieht. Regieren im Palmenparadies!

Im Großen und Ganzen entstand ein vollkommen fantastisches Spiel, welches trotz seiner simplen Stärken auch eine taktische Tendenz ins Komplizierte beinhaltet, was wie man schnell bemerkt auf die nicht wenigen politischen Entscheidungen Bezug nimmt.
Als 18-jähriger empfinde ich das Spiel als "langsam lösbar", jedoch ist es den Kindern gegenüber fast schon zu "unvereinfacht".
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am 30. August 2014
Ich möchte hier nicht alles wiederholen, was bereits geschrieben wurde und vielleicht Geschmackssache ist. Da ich die Vorgänger kenne, vergleiche ich hauptsächlich mit Tropico 4 Modern Times.
Gut gefallen hat mir die durchgehende Kampagne, die insgesamt einen höheren Schwierigkeitsgrad hat als jene der Vorgänger. Ist mal was anderes.
Auch gefällt mir, dass mit neuen Baumöglichkeiten die alten nicht verschwinden und Gebäude nicht zwangs-aufgewertet werden müssen.
Jetzt zum Negativen:
Mich nervt bei der Kampagne dass man sich das ganze Zwischenspeichern selbst organisieren muss, wenn man ab einer abgeschlossenen Mission wiederholen möchte oder muss. Auch das Löschen von Zwischenständen finde ich umständlich.
Weiters stört mich, dass das Spiel viele überflüssige Features bietet.
Bei Modern Times habe ich jede Baumöglichkeit und Möglichkeit zur Stimmungsverbesserung, z.B. bei Außenbeziehungen, irgendwann benötigt. Und welche Erleichterung, als die Metro endlich überfüllte Straßen leergefegt hat.
Bei Tropico 5 konzentriert man sich automatisch auf pauschale Bedürfnisbefriedigung, Geld und Militär. Am besten vermeidet man weitgehend Technologien, die mittelfristig Importe verlangen. Gibt's überhaupt eine Metro? Wenn ja, wozu? Und warum soll man sich um die Außenbeziehungs-abhängigen Handelsmöglichkeiten, Dynastien oder ähnliches kümmern? Ich sah auch kaum eine Notwendigkeit, die Bedürfnisse und Stimmung von Einzelpersonen, etwa in speziellen Wohngebieten, zu hinterfragen. Revolutionen scheinen davon unabhängig zu sein. In dieser Hinsicht ist Tropico 5 einfach nicht stimmig. Fast schade um den investierten Programmieraufwand.
Trotz aller Kritikpunkte aber eine Menge Spielspaß.
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am 28. Mai 2016
Als leidenschaftlicher Tropico-Spieler habe ich mich sehr auf Tropico 5 gefreut. Leider ist der fünfte Teil eine so große Enttäuschung, das ich das Spiel nach zwei Durchgängen weggelegt und seitdem nicht mehr angefasst habe.

- Der Humor ist furchtbar flach, kein Vergleich zum sehr witzigen Tropico 4
- Die Grafik ist schön, aber kein wirklicher Fortschritt zum Vorgänger
- Das ständige Herumrennen, um irgendwelche Inselteile frei zu "entdecken", nervt einfach nur
- Die Missionen bzw. Sonderaufträge sind kaum anspruchsvoll
- Die neue Funktion der "Handelswege" ist vollkommen unübersichtlich. Ein Sinn erschließt sich mir nicht.

Alles in Allem: Ein dämliches und langweiliges Spiel. Hoffentlich kommt bald Teil 6 !!
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am 26. Juni 2015
Zunächst ist Tropico für mich ein phantastisches Spiel. Wer will nicht mal Diktator einen Bananenrepublik sein?
Ich gehe hier auf die Neuerungen ein:
Man kann keine real existierenden Diktatoren mehr auswählen, sowie in früheren Spielen. Dafür errichtet man seine eingene Dynastie, aus der dann Nachkommen hervorgehen, die Tropico weiterregieren.
Der Avatar ist leider stumm geworden und sagt nicht mehr viel (vor Allem keine überschwänglichen Reden mehr im Wahlkampf).
Dafür erstreckt sich das Spiel jetzt über einen längeren Zeitraum. Man beginnt als Kolonie gegen Ende des 18. Jahrhunderts, wird dann unabhängig, manövriert sich durch die Zeit der Weltkriege und des Kalten Krieges bis in die Neuzeit. Entsprechend kann man Bündnisse mit den Achsenmächten, den Alliierten, den USA, der UdSSR oder später China schließen. Man kann entsprechende Aufträge annehmen, muss Forschung betreiben, eine Verfassung ausarbeiten usw.
Ein gutes Spiel, aber ich vermisse etwas die Spitzzüngigkeit des Vierten Teils, die hier teilweise billigem Klamauk gewichen ist.
Immer noch ein gutes Spiel, aber deshalb nur 4 Sterne.
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am 6. Mai 2016
War jetzt nicht so begeistert von dem Spiel. Habe tropico vorher nicht gespielt kann aber lesen, dass die vorherigen Teile besser gewesen sein sollen. Ich fand den Humor ziemlich flach und manche Funktion waren nicht ganz durchdacht. Nur was für zwischendurch.
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am 4. Juni 2014
Für Neueinsteiger ok - für Kenner der Serie eher enttäuschend
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Würde ich nicht die Vorgänger-Versionen von Tropico kennen würde ich sagen - Tropico 5 ist ein schönes Spiel.
Ansprechende Grafik (für WiSi-Niveau), viele Möglichkeiten zum Bauen, Handeln etc, Multiplayer....

Tja, aber kennt man die Vorgänger fällt das Urteil eher mau aus.
Vieles sieht nach Verschllimmbesserung aus.

Einige Punkte mal aufgelistet:
- Die Ideen mit den Dynastien ist total sinnlos und unrealistisch umgesetzt. Ich spiele nach wie vor mit ein und der selben "Figur" durch die jahrhunderte. Ich hatte mich auf Heirat, Geburt, Tod, Vererben etc. Gefreut...
- Die Zeitalter - eigentlich auch eine witzige Sache, wenn sie denn gut umgesetzt wäre. Hier drückt man einfach auf Forschen und man muß nur eine Weile warten und man hat das nächste Zeitalter und damit neue Gebäude erreicht. man rauscht einfach nur so durch jahrzehnte und jahrhunderte.
- Die Detailansichten zu den Gebäuden sind meiner Meinung nach zu unübersichtlich geworden. Zu viele Laschen. Die wichtigstens Infos sind schwer zu finden. Die bekannten gesichter fehlen. Die Steuerung mit Budgets statt Gehalt ist nicht nachvollziehbar.
- Ganz kleines Detail, was mich persönlich aber massiv stört ist, dass man in den Bauhäusern nicht mehr sieht an welchen Gebäuden grad gearbeitet wird. Generell ist der Prozess von Bauen und ware transportieren für mich nicht mehr wirklich nachvollziehbar.
- Es gibt keine unterschiedlichen Gebäudedesigns mehr. Schade. Auch wenn die Wolkenkratzer durchaus nett ausschauen, ein wenig mehr Abwechslung wäre nett.
- Die Musik dudelt nur noch vor sich hin und verbreitet nicht mehr den karibischen Charme von Teil 4
- Das mit dem unentdeckten Land was erst durch Missionen erforscht werden will finde ich unlogisch. Eine Zeit lang muss man immer wieder los und die weißen Flecken beseitigen, aber ab dem dritten Zeitalter steht alles frei zur Ansicht. macht irgendwie alles keinen Sinn bzw. ist eine unnütze Spielerei.
- Die Minister fehlen mir doch sehr. Waren in teil 4 ein nettes feature.
- Wahlreden und -versprechen gibt es nicht mehr. Das geht gar nicht. Ist für mich ein Muß.
- ...

etc. pp
Da gibts noch viele kleinere und größere Details die mich stören.

Generell hat mich Tropico 5 nicht vom Hocker gerissen, es fehlt einfach der Charme aus Kombination von Einfachheit und Flair.
Tropico 4 spiele ich nach wie vor sehr gerne, auch wenns altbacken ist mittlerweile. Aber die Mischung stimmt einfach.

ich hoffe, dass durch patches noch ein wenig mehr Logik und Vielfalt in Tropico 5 kommt. Das darf natürlich nicht durch die massenhaft zu erwartenden kostenpflichtigen DLCs geschehen.
Wenn sich nix mehr tut wirds wohl mein letzter Teil der Tropico serie gewesen sein.

Bemerkung an alle die noch nie einen Teil der Tropico-Serie gespielt haben: Das Spiel ist schon ok, aber als fünfter Teil der Serie vom spielerischen her kein Knaller.
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am 20. August 2014
ich bin ein großer Tropico Fan! habe 3 und 4 mehrmals durchgespielt. Ich liebe es einfach für ein paar Stunden in die Welt des alten Kuba einzutauchen. Die Stimmung in genail, die Kommentare und das Radio sowieso... das war meine Meinung bis zum neuen Tropico 5. Ich musste es mir natürlich bestellen. Irgendwie kommt es nicht an die Vorgänger ran. Ja die Grafik ist besser. Aber es fehlt einfach das gewisse etwas, es wirkt alles irgendwie so als ob Sie den Teil rausbringen mussten. Mir persönlich gefallen die neuen Sachen nicht wirklich. Zudem finde ich es sehr schade, dass man immer wieder auf der selben Insel spielen muss und der Nebel ist auch ziemlich nervig...
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