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Patrizier IV

von UBI SOFT
Windows 7 / Vista / XP / 2000  USK ab 6 freigegeben
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (85 Kundenrezensionen)

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Patrizier IV - Aufstieg einer Dynastie (Add-On)
Add-On: Aufstieg einer Dynastie
Entdecken Sie das Add-On zu Patrizier IV: Das Add-On erweitert den Seehandel um den Landhandel mit acht neuen Städten und führt einen Multipayer-Kooperationsmodus für bis zu vier Spieler ein. Weitere Kampagnen sorgen für zusätzliche Abwechslung in der mittelalterlichen Welt der Hanse. Mehr erfahren

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Informationen zum Spiel

  • Plattform:   Windows 7 / Vista / XP / 2000
  • USK-Einstufung: USK ab 6 freigegeben
  • Medium: Computerspiel
  • Sprache: Deutsch, Deutsch, Deutsch, Deutsch
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Patrizier IV PC + Patrizier IV: Aufstieg einer Dynastie (Add-On) [AT PEGI] + Die Gilde 2: Renaissance
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Produktmerkmale

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  • Qualitätsprodukt aus dem Hause
  • Vedes

Produktinformation

Version: Standard
  • ASIN: B003GSLHBE
  • Größe und/oder Gewicht: 1,9 x 1,4 x 0,2 cm ; 141 g
  • Erscheinungsdatum: 2. September 2010
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (85 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.874 in Games (Siehe Top 100 in Games)

Produktbeschreibungen

Version: Standard

Produktbeschreibungen


Patrizier IV ist die Fortsetzung der historischen WiSim-Reihe. Der Spieler übernimmt die Rolle eines Händlers im nordeuropäischen Seeraum des Spätmittelalters, der Blütezeit der Hanse. Sein Ziel ist es, zum erfolgreichsten und einflussreichsten Mitglied der Hanse aufzusteigen und zum Eldermann gewählt zu werden. Hierzu handelt er zunächst mit einfachen Waren, baut eigene Produktionen auf und errichtet Handelsflotten. Später gewinnt er immer mehr politischen Einfluss und gründet sogar neue Städte.

Neue Zufallsereignisse wie das Ausbrechen der Pest, Hungersnöte oder auch Dürren sorgen nicht nur für mehr Realismus, sondern stellen den Spieler auch vor neue Herausforderungen. Für mehr Authentizität sorgt zudem das organische Wachstum: In Patrizier IV sind Städte keine willkürliche Anordnung von Häusern im Schachbrettmuster - die Gebäude breiten sich nach historischem Vorbild von Städten aus dieser Epoche vom Stadtkern aus. Je näher ein Wohnhaus dem Ortszentrum und somit dem Marktplatz ist, umso wohlhabender sind seine Bewohner.
Dynamisches Wetter: Sommer


Doch das Leben eines Hansehändlers kann auch noch andere, düstere Seiten haben. Auf seinem Weg an die Macht muss er sich gegen eine harte Konkurrenz durchsetzen, die mit wirtschaftlichem Wettbewerb wie Preiskämpfen aber auch mit unlauteren Mitteln wie Sabotage und Schlachten auf hoher See bekämpft werden muss. Zudem lauern auf der hohen See auch Freibeuter auf den Spieler und seine kostbaren Waren - oder vielleicht betreibt er  ja sogar selbst Piraterie?

Features:
  • Komplexes Handelssystem mit optimierbaren Handelsrouten zwischen 32 Städten.
  • Alle Städte werden in eindrucksvoller und detailreicher 3D-Grafik dargestellt.
  • Intelligente Konkurrenten, dynamisches Wetter und Jahreszeiten beeinflussen das Spielgeschehen.
  • Organisches Wachstum sorgt für authentische Städte
  • Der Spieler kann sich in seiner Heimatstadt zum Bürgermeister wählen lassen, um den weiteren Ausbau wie beispielsweise einer Stadtmauer oder von Sondergebäuden in der Hand zu haben.
  • Er kann aus historischen Schiffstypen eigene Handelsflotten zusammen und auch  neue Schiffstypen erforschen.
  • Konvois können mit Geleitschiffen bewaffnet werden und eindrucksvolle Seeschlachten gegen Piraten und Konkurrenten bestritten werden.




Dynamisches Wetter: Winter



Pressestimmen:

"Also: Segel setzen! Wir nehmen Kurs auf eine tolle Wirtschaftssimulation." ((PC Games, 06/2010))

"Was bislang vom neuen Patrizier zu sehen war, macht einen sehr guten Eindruck." ((Gamestar, 08/2010))

"Ein Klassiker der Wirtschaftssimulationen kehrt zurück." / "Hier kommt endlich wieder eine zugängliche WiSim mit Tiefgang!" ((PC Games 4/2010))

"Nach Tropico schafft es Kalypso wieder, einem Klassiker neues Leben einzuhauchen!" ((84% PC Games, 09/2010))

"...jeder, der sich auch nur im Entferntesten dafür interessieren kann, sollte sich das Spiel zulegen." ((85% IAMGAMER.de, 09/2010))

"Kalypso hat es geschafft, einen alten Klassiker neu zu beleben und in keinerlei Hinsicht zu enttäuschen." (( 82% Gameradio.de, 09/2010))

"...Patrizier IV ist ein rundum gelungener Vertreter eines Genres, das seit Jahren vom Aussterben bedroht ist." ((84% Demonews.de, 09/2010))

"Patrizier IV macht richtig viel Spaß und hat gut Chancen, von alten und neuen Fans auch noch in Jahren gespielt zu werden." ((80% Gameswelt, 09/2010))


Systemanforderungen:
Betriebssystem: Windows XP / Vista / 7
Prozessor: 2 GHz Intel Pentium 4 / AMD Athlon 64
Arbeitsspeicher: 1 GB RAM
Festplatte: 5 GB freier Speicherplatz
Grafikkarte: Shader Model 2.0 PCIe (Geforce 6 Serie, Radeon X1000-Serie), 256 MB, DirectX 9.0c
Laufwerk: DVD-ROM

Produktbeschreibungen

Patrizier IV ist die Fortsetzung der historischen WiSim-Reihe. Der Spieler übernimmt die Rolle eines Händlers im nordeuropäischen Seeraum des Spätmittelalters, der Blütezeit der Hanse. Sein Ziel ist es, zum erfolgreichsten und einflussreichsten Mitglied der Hanse aufzusteigen und zum Eldermann gewählt zu werden. Hierzu handelt er zunächst mit einfachen Waren, baut eigene Produktionen auf und errichtet Handelsflotten. Später gewinnt er immer mehr politischen Einfluss und gründet sogar neue Städte.Doch das Leben eines Hansehändlers kann auch noch andere, düstere Seiten haben. Auf seinem Weg an die Macht muss er sich gegen eine harte Konkurrenz durchsetzen, die mit wirtschaftlichem Wettbewerb wie Preiskämpfen aber auch mit unlauteren Mitteln wie Sabotage und Schlachten auf hoher See bekämpft werden muss. Vielleicht betreibt er ja sogar selbst Piraterie?Features:- Komplexes Handelssystem mit optimierbaren Handelsrouten zwischen 32 Städten. - Alle Städte werden in eindrucksvoller und detailreicher 3D-Grafik dargestellt. - Intelligente Konkurrenten, dynamisches Wetter und Jahreszeiten beeinflussen das Spielgeschehen. - Der Spieler kann sich in seiner Heimatstadt zum Bürgermeister wählen lassen, um den weiteren Ausbau wie beispielsweise einer Stadtmauer oder von Sondergebäuden in der Hand zu haben. - Er kann aus historischen Schiffstypen eigene Handelsflotten zusammen und auch neue Schiffstypen erforschen. - Konvois können mit Geleitschiffen bewaffnet werden und eindrucksvolle Seeschlachten gegen Piraten und Konkurrenten bestritten werden

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
170 von 183 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von fluxeer
Edition:Standard
Spaß:   
Wie versprochen, jetzt nach zehn Stunden Spielzeit und geschätztem Drittel der Kampagne (wobei die nächsten zwei Drittel länger dauern werden), meine Rezension.

Klar, die Demo war ein Schock. Verantwortlich dafür war die Seekarte, die lt. Entwickler modern ist. Tja, oft ist modern ein anderes Wort für unterkühlt, kahl, detailarm. Es gibt sicher Leute, die das mögen. Die alten Patrizier-Fans gehören nicht dazu. Die Entwickler haben das nach dem Feedback der Demo schnell eingesehen und liefern einen Tag nach Release der Vollversion per Internet-Auto-Update eine neue aus. Die sieht, den Screenshots nach zu urteilen, viel besser aus. Gleichzeitig werden auch zwei, drei andere Kritikpunkte geändert und noch ein Featureplus hinzugefügt (die Heirat). Das ist guter Service und lässt einen positiv in die Zukunft blicken, dass ein paar andere Punkte über kurz oder lang auch noch verändert werden.

Aber erstmal zum Spiel. Die alten Fans hatten Angst, dass das Spiel einfacher wird. Nun, ich kann nach besagten zehn Stunden nicht sagen, dass es komplett einfacher geworden ist. Es ist ... anders geworden. An einigen Stellen leichter, an anderen dafür schwerer. Unter'm Strich dann also ungefähr gleich, wie es P2 war. Definitv leichter ist aber der Anfang. Und das wird Neulingen zugute kommen, denn P2 konnte Neulinge gut abschrecken. Ich weiss das besonders gut, denn ich habe über die letzten neun Jahre etliche Anfänger an P2 herangeführt. In P4 ist der Einstieg nicht nur leichter, sondern auch packender. Die ersten Erfolge kommen schnell. So schnell, dass die alten Hasen nach der Demo (die bloß bis zum Großhändler ging) bereits Angst hatten, es ginge in dem Tempo weiter und wäre vorbei, noch ehe ihnen als Profis der Kopf raucht. Aber er raucht. Ehe man sich versieht, und nur zwei Stufen der persönlichen Spielerentwicklung weiter, ziehen die Anforderungen plötzlich an und die anfangs überall reichlich vorhandenen Waren werden knapp. Es geht ans Produzieren. Und zwar auch für Anfänger deutlicher als in P2. Dort haben sich sehr viele lange um die Eigenproduktion herum gedrückt. Das wird hier schwierig. Alleine schon, weil der erste eigene Betrieb Aufstiegsvoraussetzung ist. Plötzlich explodiert die Komplexität (nicht die Schwierigkeit an sich), der Betrieb erfordert Rohstoffe, die anderswo einen zweiten Betrieb notwendig machen, den man jedoch erst bauen kann, wenn man ein Kontor in der anderen Stadt hat, welches man jedoch erst errichten kann, wenn man sich genügend Ansehen dort erarbeitet hat, .... was man wiederum durch regelmässigen Handel (speziell Verkauf) dort erreicht.
"Regelmässig", ein schönes Stichwort, denn in P4 lässt das Ansehen verstärkt wieder nach, wenn man längere Zeit irgendwo nicht war. Über diesen sehr transparenten Weg bringt man Neulingen quasi nebenbei den wichtigsten Punkt beim Geldverdienen in Patrizier bei: Die Warenumschlagshäufigkeit. "Billig einkaufen, teuer verkaufen" kennt jeder, aber dass "billig einkaufen" von wertigen Fellen in Russland mit wochenlangem teurem Transport (Mannschaftskosten, Kapitänskosten, Schiffskosten, Verwalterkosten) trotz "teuer verkaufen" am anderen Ende der Hanse in London weniger Gewinn bedeuten kann, als ein Geschäft, das im Tagestakt mit Bier zwischen Lübeck und Malmö bzw. Stettin läuft, ist beileibe längst nicht jedem klar. Durch die Ansehensprozente und das Bestreben, diese hoch zu halten, bekommt man dies mehr oder weniger nebenbei mit.

Die Bedienung des Handelsfensters mit seinen Schiebereglern ist ungewohnt, macht es mit ein bisschen Übung aber ein bisschen schneller. In wie weit dabei das Handelsspiel-Feeling abhanden kommt, ist ein Streitthema. Tatsache aber ist, dass es Neueinsteigern entgegen kommen dürfte. Und das ist ein wichtiger Punkt. Die Angebots-und-Nachfrage-Anzeige in Form von vier Punkten neben dem Warensymbolbild ist intuitiv, wenn auch ein wenig klein. Wobei ich nicht verstehe, warum man bei all dem Bestreben, das Interface zu vereinfachen, nicht noch einen Schritt weiter gegangen ist und alle Waren in einer Übersicht nebeneinander anzeigt (wie beim Einrichten der Autorouten), mitsamt einem senkrechten Füllbalken daneben, aus dem dann bei Überfahren mit der Maus das Handels-Schiebefenster heraus poppt. Doch es funktioniert ganz gut, wie es jetzt ist. Einzig die Rauf- und Runterscrollerei im Warenangebots-/Handelsfenster nervt mit der Zeit. Hier wäre zumindest eine Darstellung zweier Warenreihen nebeneinander wünschenswert, so dass man nicht mehr scrollen müsste.

Sehr motivierend - wenn auch von alten Hasen wegen des Spannungskiller-Effekts moniert - ist der jederzeit sichtbare Fortschrittsbalken, der einem anzeigt, wieviel noch fehlt zum nächsten Stufenanstieg. Man kennt das aus Rollenspielen. Was jene aber nicht haben, ist das Mouse-over-System, das einem hier verrät, was genau noch alles fehlt, um den nächsten Rang zu bekommen, denn es ist beileibe nicht immer nur schnöder Mammon, der einen aufsteigen lässt. Die Schwierigkeit von P4 besteht gerade darin, dass mit der Zeit auch noch andere, teils weit schwerer zu erfüllende Forderungen (Arbeiter, Schiffe) dazu kommen. Noch dazu sind die nötigen Ansehenswerte in anderen als der Heiatstadt erhöht, was eine weitere Hürde darstellt, das Spiel mal eben durchzurushen. Neulinge werden diesen Balken jedenfalls zu schätzen wissen und zur Motivation nutzen.
Mit Erreichen des Titels Bürgermeister eröffnet sich noch einmal ein breites Betätigungsfeld, denn ab sofort wird auch Politik mit dem Landesfürst gemacht. Er wirbelt das bis dahin vom Spieler in aller Regel perfekt eingestellte Handelssystem durcheinander, in dem er mit seinen Forderungen dazwischen funkt. Auch er wurde transparenter im Ablauf und seinen Reaktionen. Zu letzteren gehört natürlich auch die kriegerische Auseinandersetzung. Durfte man als Händler bis dato nur Wohnhäuser, Produktionsbetriebe und an öffentlich wirksamen Bauten ein paar Brunnen (Seuchenverminderung) und Plätze bauen, ist man als Bürgermeister mit etlichen Bauten mehr dabei. Die Stadtmauer und Wachtürme sind dabei nicht die letzten. Übrigens beginnt die Mitsprache schon als Ratsherr. Dort kann man über Stadterweiterungen wie eine leistungsfähigere Werft und dergleichen abstimmen und somit das Spiel beeinflussen. Schliesslich muss man ja ans Bürgermeisteramt vorsichtig herangeführt werden. Eine Änderung in P4.

Das schwierig zu erlangende Ansehen macht denn auch das Ziel Eldermann zu einer sehr anspruchsvollen Aufgabe. Was man bis dahin ausgerichtet auf die eigene Heimatstadt auf die Beine gestellt hat, muss man nun für den Großteil der Hanse tun. Die von einigen in ihrer Darstellung auf der Seekarte angeprangerten Konvoischiffe dürften jetzt schon an die 100 heran kommen (was lt. Entwickler auch der Grund für die einfache Darstellung der Schiffe auf der Übersichtskarte ist, denn die 300, 400, 500 Schiffe von einigen Powerspielern würden als hoch detailliertes 3D-Modell jeden nicht-Highend-Rechner in die Knie zwingen). Um die zu steuern (immerhin ist jedes einzelne mit etlichen verschiedenen Waren bestückt, von denen man möchte, dass sie an den verschiedensten Plätzen ein- und ausgeladen werden sollen) hat P4 eine stark verbesserte Autoroutenfunktion an Bord, die sich sehr leicht einstellen lässt und noch dazu zwei Modi bietet: Den kapitänsgestützen Autohandel und den feinst vom Spieler einzustellenden Handel nach Vorgaben. Beides lässt sich einfach organisieren und schafft einem freien Kopf für andere Dinge.
Und das ist auch notwendig, denn der Eldermann hat noch mehr politische Aufgaben.
Bis ich da hin komme, werden aber sicherlich noch mindestens 20 Stunden vergehen, denn die in P4 recht Waren-affin agierenden Piraten werfen einem zwischendurch effektiv Knüppel zwischen die Beine, was einen zwingt sie zu bekämpfen. Auch das ist eine Neuerung in P4, denn in P2 war es noch eher möglich, die Kämpferei links liegen zu lassen (zumindest kenne ich Spieler, die das so handhabten). Hier in P4 schaffen gebietstreu agierende Piraten regelrechte No-go-Areas vor manchen Städten. Man muss die dann natürlich nicht anfahren, aber es sind meist die, wo die verlockendsten Waren warten.
Glücklicherweise kann man, wie in P2 auch, den Kampf automatisch ausfechten lassen, wo es dann auf Anzahl der bewaffneten Schiffe, Fähigkeit des Kapitäns usw. ankommt.

Der Seekampf von Hand ist nicht gleich hundertprozentig einsichtig, lässt sich aber dennoch gewinnen. Ob ich ihn besser finde, als in P2, weiss ich noch nicht so richtig. Positiv ist auf jeden Fall, dass man einen kurz vor dem Sinken stehenden, aber flüchtenden Gegner nicht mehr ewig und drei Tage über die Seekarte verfolgen muss. Die KI gibt irgendwann rechtzeitig auf. Dann kann man Waren plündern (wenn auch bei weitem nicht so viel, wie die Piraten im Gegenzug von den Schiffen des Spielers mitgehen lässt). Das Entern von Schiffen und damit die Schiffsbeschaffung via Seekampf gibt es in P4 (leider und auch nicht leider - je nach Betrachtungswinkel und Argumentation) nicht.

Die Grafik bleibt sicher hinter heutigen Möglichkeiten zurück, hat aber bei kleinem Budget auch einigen Herausforderungen zu trotzen, die im Spielprinzip und dem kleinen Anfang, aber dem großen Ausbau späterer Spielstufen samt seinen zig hundert Einheiten begründet sind. Lesen Sie weiter... ›
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55 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von A. Krause
Edition:Standard
Spaß:   
Nein, man kann nichts falsch machen wenn man Wirtschaftssimulationen mag und ein Spiel kauft, dass von namenhaften Spielemagazinen hoch gelobt wird. Oder doch?

Patrizier 4 orientiert sich eng an den Vorgängern, will aber viel mehr sein, aber abgesehen von der Grafik sieht man keine sinnhafte Weiterentwicklung. Vorneweg: Ich bin kein eingefleischter Patrizier Fan, aber habe auch die Vorgänger gespielt, die ich nicht perfekt aber durchaus gut fand.

Die ersten Stunden im Spiel verbringt man damit von Stadt zu Stadt zu schippern, Waren möglichst günstig zu kaufen und teurer zu verkaufen. Allein die Steuerung ist hier eine Zumutung. Man "zieht" einen Regler auf die zu kaufende Menge und lässt die Maus wieder los. Noch schlimmer wird es wenn man mehrere Schiffe kontrolliert. Man darf munter zwischen den Schiffen hin und her klicken, kaufen, verkaufen usw.
Automatische Handelsrouten und eigene Betriebe lockern das ganze kurzzeitig auf, letztlich bleibt aber zu sagen, dass Patrizier 4 dem Spieler zu viel Handarbeit abverlangt und zu wenig taktische Entscheidungen.

Ums so klar zu sagen: Das Spielprinzip war zu Zeiten von Patrizier 2 toll. Ich entsinne mich auch noch an das ähnlich konzipierte Elisabeth II, ein Spiel, das mich von der Demo bereits begeistert hat, da man auch Gebäube betreten konnte und immer neue Missionen bekam. In Patrizier 4 ist eigentlich alles egal und alles leicht, schwere Missionen gibt es nicht, Geld wird nachgeschmissen, das Spielen erinnern an ein stupides Abarbeiten von leidigen Pflichten und macht bereits nach der ersten Stunde keinen Spass mehr.

Wer sich vom Kampfystem die erhoffte Spannung erhofft wird ebenfalls enttäuscht. "Kein stundenlanges Hinterhershipppern mehr" so tönten die Hersteller im offiziellen Video. Ergebnis sind Kämpfe die trotz allem noch 20-30 Minuten dauern können und so langatmig ablaufen, dass man froh ist Kämpfe automatisieren zu können. Überhaupt ist die Automatik im Spiel der beste Freund, da spielerisch nichts dauerhaft Spass macht.

Das alles mag hart klingen, aber spätestens bei Logikfehlern hört bei mir der Spass auf. Möchten Sie ein Schiff bauen? Dann brauchen Sie zb Holz, ergo lagern Sie Holz in Ihrem Lagerhaus ein aber der Schiffbau startet trotzdem nicht. Grund: Die Werft kauft das Baumaterial nur vom Kontor, egal wie überteuert der Preis dort ist. Möchten Sie ihre Crew aufstocken, dann schauen sie in einer Taverne vorbei, aber wundern Sie sich nicht, dort nur eine handvoll Menschen zu finden. Wer eine volle kampffähige Crew will, darf dafür die Nordsee auch gerne mal komplett absegeln und Mann für Mann die Matrosen aufgabeln.
Patrizier 4 - Beschäftigungstherapie für Kapitäne!

Für mich stellt sich da einfach die Frage, ob ein so simples Spielprinzip überhaupt noch zeitgemäß ist. Patrizier 4 bietet weder Tiefe, noch Herausforderung, noch Langzeitmotivation. Schade, dass hinter solchen technisch-optischen Möglichkeiten, die immerhin 2 Sterne für mich bedeuten, ein solcher spielerischer Flop steckt.
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123 von 142 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kielgeholt... 5. September 2010
Von Mercurio
Edition:Standard
Spaß:   
... hat man hier in meinen Augen den Vorgänger, Patrizier 2 (oder 3 mit AddOn).

Mal ein kleiner Anstoß:

Das Spiel bezeichnet sich selbst als WIRTSCHAFTSSIMULATION, leider merke ich persönlich da herzlich wenig von wenn ich nur permanent in jeder mir bekannten Stadt Schiffe in Auftrag gebe, die dann völlig automatisch meine bereits gespeicherten Handelsrouten abschippern und mein Geld fast schon idiotensicher einscheffeln. Dazu noch in jeden Hafen einen Auslieger stellen, der jeden Tag sichere und nicht mal zu knappe Gewinne bringt, und schon hat sich die WIRTSCHAFT aus meinen Gedanken verabschiedet. Ob nun Hungersnöte herrschen, irgendwo aufgrund der ach so komplexen Wirtschaftssysteme Waren fehlen oder in China ein Sack Reis aus den Wolken fällt braucht niemanden zu tangieren, der weiß wie man automatische Handelsrouten erstellt.

So kauft jeder Kapitän von Anfang an frei nach Schnauze entlang seiner Route billig ein und verkauft teuer wieder. Eventuell hinterher ein paar Geleitschiffe dazutun oder mit einem Konvoi persönlich rumziehen und die Piraten zurück in die Steinzeit bombardieren und die Würfel sind gefallen. Das Schwierigste an der Erlangung des Bürgermeisteramtes sind dann nur noch die geforderten Kontore für den Ratsmeistertitel, die man sich mit den übertrieben Geldmengen die man ohne zutun hinterhergeschmissen bekommt aber einfach mit ein paar dezent fallen gelassenen Geldbeuteln erschleichen kann. Eldermann zu werden ist da nur eine Frage der Zeit, die in diesem Spiel eh nur für "Intrigen" zu nutzen ist.

Sicher mögen einige sich selbst mit Mikromanagement belasten und jede Gewinnspanne maximieren, aber wenn man mit dem dritten Rang und knapp 10 Konvois schon bei 4.000.000 Talern rumgurkt und 40 Schiffe sowie 80 Gebäude in der Warteliste hat, weil permanent überall Baustoffe fehlen (die Hanse kam mit der Produktion nicht mehr hinterher und nicht mal meine Holzfällerhütten und Steinbrüche wurden richtig gebaut oder schnell genug mit Arbeitskräften besetzt), dann muss man es schon wirklich drauf anlegen, seine Zeit mit Kleinkrams zu verschleudern.

Also permanent Geld für Brandstiftung, eigene Piratenkonvois, Rufmord, Spenden etc. rausgehauen. Jeden Vorschlag im Rathaus mit maximal möglichen Beträgen finanziert, das halbe Privatvermögen in die Stadtkasse eingezahlt, die Mauer mit Türmen zugepflastert und so viele Ziegeleien und Holzfällerhütten gespamt, dass die Stadt ihr 10.000 Mann Bevölkerungslimit erreicht hatte bevor der entlastende Dombau überhaupt in Frage stand. Dabei hat jeden Spieltag alleine die Ausliegerflotte um die 50.000 Taler Reingewinn eingebracht und durch die Kontorverwalter ist nach einigen kurzen Einstellungen der gesamte Prozess der Gewinnschöpfung automatisiert.

Genug zur Einfachheit der Geldbeschaffung, die in meinen Augen in einer Wirtschaftssimulation dynamischer und vor allen Dingen schwieriger sein sollte... So gibt es noch ein paar Andere Dinge die mich stark gestört haben wie zum Beispiel die Forschung oder die wenigen Schiffstypen.

Forschung an sich wäre ja nicht schlecht, nur ist es schon irgendwie unfair, wenn nur der Spieler selbst forschen kann und das auch nur wenn er zumindest Bürgermeister ist. Die KI scheint sich nicht für neue Schiffstypen oder Verteidigungstechnologien zu interessieren oder diese zumindest nicht zu teilen. Also gar nicht erst weiter mit befasst und nur noch Koggen auf Masse produziert bis das ganze Hanf Jamaicas für Takelagen verwurstet werden musste.
Jeden Konvoi mit Kanonen vollgestopft und auf Reise geschickt und ZUSÄTZLICH zum sicheren Gewinn der Handelsrouten noch dicke Kopfgelder im 5 bis 6stelligen Bereich für jeden automatisch gekillten Piratenkonvoi kassiert. Auch hat mich gewundert, dass die Stadtbilanz bei meinem Amtsantritt ungefähr folgendermaßen aussah:

10-Tages-Bilanz:

+5620$ Kopfsteuer
+4260$ Umsatzsteuer
-460$ Stadtmauer
-42000$ Auslieger

-640.000$ Kontostand

Die Stadt bezahlte mir jeden Tag 4200$ für meinen Ausliegerkonvoi, obwohl nicht einmal die zusammengelegten Steuern von vier Tagen so viel Geld einbringen würden... Ist ja zumindest schonmal wie im echten Leben...

Jetzt aber zum Kernpunkt der ganzen Nörgelei..

Im Vorgänger war alles irgendwie schwieriger und bedeutender. Das Bürgermeisteramt zu erreichen war wohl schon eine Leistung, vernünftige Handelsrouten und die Feinabstimmung von Betrieben, Produktion, Rohstoffbeschaffung und Verkauf der Waren waren essentiell. Ohne Vorsicht war man schnell pleite oder zumindest in gewinnmäßigen Sackgassen. In dieser Neuauflage hingegen entsende ich einfach meine Arbeits- und Kampfdrohnen, lehne mich zurück und warte darauf dass meine 2147 Bauaufträge mal irgendwie zustande kommen während die völlig überforderte Handels-KI sich darauf konzentriert, Megatonnenweise Ziegel und Holz zu mir zu karren während jede andere Stadt unter Hungersnot leidet weil nur noch Baumaterial für mich produziert und verschifft wird.

Die 6214 Fass Getreide im Stadtkontor den ich mit Gewinn mit meinem auf Masse produzierten Korn zustopfe kriegt dann nichtmal mehr meine eigene Flotte richtig verteilt. Macht aber auch nichts, da ich trotzdem an jedem Fass insgesamt noch um die 5 Taler verdiene und die Mieten meiner Arbeiter mir zusätzlich in die Tasche wirtschaften. Also einfach weiter drauflos Gebäude gespamt und ganz nach Aldi-Prinzip mit Kleinvieh Mist gemacht.
Der AHA-Effekt, mit dem man im alten Vorgänger noch Kredite vergeben, sich mit gezielten Investitionen und Marktspielchen gegen Konkurrenten behauptet und rumprobiert hat weicht hier einem kataklysmischen Sturm aus Auftragsbestätigungen, wenn man sich nach dem morgendlichen Doppelmord mal eben für 20 Millionen von allen Sünden freikauft, jede Möglichkeit zum Geldausgeben in IRGENDEINER FORM annimmt...

Die Konkurrenten die dann alle 20 Sekunden voller Sarkasmus davon berichten, dass sie aufgrund meiner "geschickten" Preiszerstörung und Marktüberflutung lieber die Taschen packen und alles abreißen als mir meine dicht zusammengestellten Massenfabrikationseinheiten einfach mal anzuzünden sind keine wirkliche Herausforderung.

Ich wünschte ich könnte genau festmachen, wo der Fehler liegt, aber alleine die Tatsache dass hier überall so kleine irritierende Knackpunkte sind, die mich stören, lässt mich arg an Patrizier 4 zweifeln.
Momentan wirkt es einfach zu sehr wie eine vereinfachte, abgespeckte, grafisch überarbeitete Version die dann doch irgendwie auf den Mainstream abgestimmt ist.

Zuletzt lege ich also lieber wieder Gilde 2 - Renaissance ein. Herzlichen Glückwunsch, sie haben nun die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Zu den Fragen die in einem Kommentar gestellt wurden:

1. Auf welchem Schwierigkeitsgrad haben sie Patrizier 4 gespielt ?

-Professionell (höchster Schwierigkeitsgrad) mit historischer Produktion.

2. Gibt es beim anklicken der Gebäude keine Animationen sondern nur Bilder wie in der Demo ?

-Nur Bilder im Hintergrund des Fensters soweit ich weiß. Um ehrlich zu sein habe ich aber nicht einmal die wirklich bemerkt.

3. Kann man den "Erfahrungs-Balken" nicht ausblenden ? Bei Patrizer 2 war es so spannend und schön wenn plötzlich die Sequenz mit dem nächsten Rang kam.

-Der Erfahrungsbalken scheint fest in das GUI eingebaut zu sein und gibt beim Anklicken auch prompt genaue Angaben heraus, was zum nächsten Level noch fehlt. Für den Rang ist das Ansehen soweit ich weiß auch nur indirekt von Bedeutung. Lediglich die Zahl der Schiffe, Kontore und Arbeiter zählt. Die Anforderungen an Geld konnte ich noch nicht nachvollziehen, da dieses sich schneller ansammelt als man es beim Leveln bräuchte.

4. Geben die Bewohner keine Kommentare mehr von sich beim Anklicken ?

-Die Bewohner sind nicht mehr anklickbar und ich habe persönlich auch noch keine Anzeige gefunden, in der die aktuelle Zahl der Bettler in der Stadt angezeigt wird.
In der Kirche zu beten scheint nun auch unnütz zu sein und das Badehaus sowie die Feste auf dem Marktplatz wurden gestrichen.

5. Nach wievielen Spiel-Stunden waren sie Bürgermeister bzw. haben sie es bei der ersten Bürgermeisterwahl direkt geschafft ?

-Sobald ich Ratsmeister war (nach ungefähr 2-4 Stunden), habe ich mich zur Wahl gemeldet und direkt gewonnen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich bereits ~60 Betriebe und 50 Häuser in der Stadt. Mein Konkurrent hat bereits seine Sachen gepackt da nie Rohstoffe für ihn auf dem Markt waren.

6. Kann man in Patrizer 4 überhaupt Pleite gehen bzw. ins Minus kommen ? Wenn ja , was passiert dann ? Es gibt ja keine Kreditgeber mehr !

-Ins Minus kommt man nur wenn man wirklich ins Minus kommen WILL... Jeder der genug Hirnschmalz hat um eine Handelsroute mit 4 Städten einzurichten, auf deren Weg alle waren automatisch gehandelt werden, wird vom zweiten oder dritten Monat an im Geld schwimmen. Ansonsten werden wohl erst Waren, Schiffe und Gebäude gepfändet (Vermutung).

7.Kann man wirklich keine Schiffe mehr kapern , sondern nur noch die Ware ? Lesen Sie weiter... ›
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