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Kalungas Kind
 
 

Kalungas Kind [Kindle Edition]

Stefanie-Lahya Aukongo , Peter Hilliges
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eine große Geschichte über Liebe, Mut und Tapferkeit

1978, Ostberlin: Ein kleines Mädchen kommt zur Welt - schwer verletzt. Ihre 17-jährige Mutter wurde in den Bürgerkriegswirren Namibias angeschossen und im Zuge einer staatlichen „Solidaritätsaktion“ in die DDR ausgeflogen. Eine Berliner Familie nimmt das behinderte Kind in ihre Obhut und pflegt es liebevoll. Nach einem Jahr endet die staatliche Solidarität. Stefanie muss zusammen mit ihrer Mutter zurück nach Afrika, wo nach wie vor der Bürgerkrieg tobt. Ihre Pflegefamilie weiß: Stefanie hat dort keine Überlebenschance. Die Familie wagt das Undenkbare - sie lehnt sich gegen den Staatsapparat auf. Es ist ein aussichtslos erscheinender Kampf, aber am Ende gelingt er. Doch als die kleine Stefanie wieder in Deutschland eintrifft, ist der Schock groß: Die Kleine ist dem Tod näher als dem Leben ...
Stefanie wächst in der DDR behütet heran. Nach dem Mauerfall reist der Teenager Stefanie in das nunmehr befriedete Namibia, um seine Mutter wiederzusehen. Es wird der Besuch in einer komplett fremden Welt. Bei einer Mutter, die nichts weniger braucht als eine behinderte Tochter. Doch die „kleine Deutsche“ lernt auch ihre Großmutter kennen, die ihr zeigt, wie sie sich mit ihrem Schicksal aussöhnen kann: „Du bist Kalungas Kind. Du weißt es nur nicht. Aber du wirst es herausfinden.“ Zurück in Berlin beginnt Stefanie ihren nächsten Kampf: Obwohl sie in mehrfacher Hinsicht nicht dem entspricht, was als „normal“ gilt, stellt sich das intelligente Mädchen allen Vorurteilen und lernt, sich zu behaupten.
----Für diese eBook-Edition des 2009 im Rowohlt-Verlag erschienenen Buchs verfasste Stefanie-Lahya Aukongo ein neues Nachwort----

„Ich kann dies Buch nur empfehlen.“ Bettina Böttinger, Kölner Treff, ARD

„Ein eindrückliches, besonderes Buch. Ich war sehr berührt.“ Susanne Conrad, ZDF-Mittagsmagazin

„Ein sehr lesenswertes Buch, spannend und berührend“ Goethe-Institut Südafrika

„Es gehört viel Mut dazu, wie Stefanie-Lahya Aukongo dem Leser ihre Gefühlswelt, ihre Zerbrechlichkeit, ihre Sorgen und Träume zu zeigen. Sie schildert ihre traurige Geschichte in einer sanften humorvollen Art und garniert das ganze noch mit Lebensweisheiten, die sich jeder zu Herzen nehmen sollte.“ Allgemeine Zeitung Windhoek

Stefanie-Lahya Aukongo wurde 1978 in Berlin geboren, wo sie bis heute wohnt. Seit 1995 ist sie deutsche Staatsbürgerin. 2009 legte sie mit überdurchschnittlich guter Note ihr Diplom in Public-Management ab. Sie reiste mehrfach nach Namibia, unter anderem als Mitarbeiterin von Nicht-Regierungs-Organisationen und als Wahlbeobachterin.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Stefanie-Lahya Aukongo wurde im September 1978 in Berlin geboren und erhielt 1995 die deutsche Staatsbürgerschaft. Heute studiert sie an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und wird Ende 2009 ihr Diplom in «Public Management» ablegen, um für Hilfsorganisationen zu arbeiten. Mehr über die Autorin unter: www.stefanie-lahya.de

Produktinformation


Mehr über den Autor

PETER HILLIGES wurde 1957 in Hildesheim geboren. Als zweitältester Sohn eines Schauspielerehepaares wuchs er auf in Castrop-Rauxel, Trier, Schleswig und Bielefeld. Nach dem Abitur zog er nach München, um Journalismus und Theaterwissenschaften zu studieren, wobei er sich nebenbei die Arbeitswelt u.a. als Nachtportier im Hotel jobbend eroberte. Seine journalistischen Stationen als Redakteur, Reporter und Vize-Chefredakteur waren Nachrichtenagentur, Tageszeitung, Fernseh- und Frauenzeitungen. Anfang der 1990er machte er sich als Journalist für Print und TV selbstständig und erlernte dann in Los Angeles das Drehbuchschreiben. 1995 zog er nach Berlin, wo er für TV-Produktionsgesellschaften schrieb. Seit 2000 veröffentlichte er eine Vielzahl von Büchern (u.a. die historische Biografie "Kind Nr. 95"), zumeist als Ghostwriter, einige gemeinsam mit seiner Frau Ilona Maria Hilliges, mit der er seit 1987 verheiratet ist. Die beiden leben in Berlin und haben drei erwachsene Töchter, einen Sohn - und einen Hund. In seinem Verlag brainstorm-berlin.de betreut er Autoren und veröffentlicht eBooks.

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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unsere schwarze Schwester 3. November 2009
Format:Broschiert
Vor ein paar Wochen landete ich im WDR beim Kölner Treff: Eine junge Afrikanerin erzählte unaufdringlich von ihrem Leben, wirkte etwas scheu, aber ganz bei sich. Eine ungewöhnliche Person, dicke schwarze Zöpfe, große sprechende Augen und gemütlich vollschlank. Sie berichtete davon, dass sie in der DDR geboren worden war, weil freundliche Menschen ihr das Leben retteten und dass das irgendwie mit einem Bürgerkrieg in Afrika zusammenhing.
Das alles ging mich nichts an. Ich bin aus dem Süden Deutschlands und war nie in Afrika. Aber ich hatte schon einige Bücher darüber gelesen, viel Sehnsuchtskram, aber auch Vernünftiges. Vielleicht lag es auch daran, dass die junge Schwarze ihre - wie es hieß - Schwester in die Show mitgebracht hatte und die war das genaue Gegenteil. Blond, zart, blaue Augen. Schwestern? Und die beiden sprachen sehr liebevoll voneinander.
Ich vergaß diesen kurzen Eindruck, aber irgendwann musste ich an dieses seltsame Paar denken und guckte mal nach, was es Neues zum Thema Afrika gibt. Und da war sie: Stefanie-Lahya Aukongo hieß sie. Inzwischen haben ich "Kalungas Kind", ihr Buch, gelesen. Genau genommen einmal ganz und dann immer wieder Stücke daraus. Mein Gott, was für eine Geschichte! Und wie die erzählt ist! Phantastisch! Nein, es ist phantastisch, dass ein Mensch so viel Schreckliches erleben kann und dennoch so viel Bodenständigkeit hat und Verständnis für andere Menschen zeigen kann.
Die Story geht so: Die DDR flog Ende der 70er Jahre verletzte Afrikaner nach Berlin aus. Darunter Stefanies Mutter, die etwa im 5. Monat schwanger war. Das Baby wird geboren, die Mutter kann erst nach der Entbindung operiert werden.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen lesenswert 17. Februar 2010
Von Bau Lutz
Format:Broschiert
Ich habe nach einigen Interviews im Fernsehen von dem Schicksal der jungen deutschen Autorin Kenntnis geommen, bin neugierig geworden und habe ihr Buch gelesen.Mehrmals.

Es untescheidet sich sehr von dem derzeit inflationär im Handel erhältlichen Selbstdarstellungen von Mitmenschen , die sich selbst zu wichtig nehmen. Die Autorin, jedenfalls, hat etwas zu erzählen.

Es beginnt in einem Lager in Angola, überfüllt von Flüchtlingen aus Namibia, nach einem Angriff südafrikanischer Truppen.
Es ist die Geschichte einer jungen Mutter, die schwer verletzt, schwanger, um ihr lebend kämpfend, auf fast schon wundersame Weise nach Berlin fand um dort ihr Kind zu Welt zu bringen.
Die Geschichte von Menschen, die zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sich des kleinen Mädchens annahmen und sie nie im Stich liessen. Auch nicht , als es noch im Babyalter in eine ungewisse Zukunft zurück mußte.
Es ist die Geschichte von Menschen, die zum Spielball der kongurierenden Mächte im kalten Krieg geworden sind und keiner nach dem persönlichen Schicksal der Opfer dieses Krieges fragte. Mit Ausnahme Stefanies Pflegefamilie, Lehrern und Freunden.
Es ist die Geschichte von Menschen , die Solidarität, Nächstenliebe und Gemeinsinn lebten, ungeachtet möglicher Folgen und der enormen Anstrengungen , die es mit sich bringt ein kleines krankes Kind bei sich zu Hause aufzunehmen.

Vor allem aber ist es die Geschichte einer junden Frau, die schon im Mutterleib verletzt, um ihr Leben kämpfen mußte.

Sie schildert dies ohne Bitterkeit, ohne Pathos mit einem bewundernswertem Optimismus.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Buch, das unter die Haut geht 16. November 2009
Format:Broschiert
Das erste Werk der jungen Autorin ist absolut lesenswert. Besonders beeindruckt hat mich die Offenheit, mit der Stefanie Aukongo ihr Leben zwischen den zwei "Welten" Afrika und der DDR und zwischen ihren zahlreichen Familienmitgliedern beschreibt. Es ist schön darüber zu lesen, wie menschliches Miteinander und gegenseitige Hilfe ihr Leben gerettet hat. Ich hoffe auf weitere Bücher und ich will unbedingt erfahren, welchen Weg Frau Aukongo weiterhin einschlägt.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr bewegend! 13. Oktober 2009
Von B. Hunger
Format:Broschiert
Zu diesem Buch kann ich nur gratulieren. Da hat sich jemand weit vor gewagt, gleichzeitig zurückgeschaut, um nach vorn zu kommen :)
Eine in jedem Kaptiel neu fesselnde und zutiefst bewegende Geschichte, auch wenn der Ausblick in die Neuzeit noch Fragen offen lässt. Aber gerade am Anfang kann man nicht anders als immer weiter zu lesen, und jeder lässt sich gern gefangen nehmen. Darüber hinaus beeindruckt der leicht humorvolle Erzählstil, trotz der ernsten Story. Ein Blick über die tiefen Momente dessen, was Leben und Familie bedeuten kann.
Rundum ein packendes Debüt dieser bezaubernden Autorin ! Unbedingt lesen !
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszinierend 20. Oktober 2009
Format:Broschiert
Ein schönes, leicht lesbar geschriebenes Buch für Menschen, die mal eine ungewöhnliche aber wahre Geschichte lesen wollen. Definitiv lesenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein buch der hoffnung und liebe 2. Januar 2010
Von ramo
Format:Broschiert
Kalungas kind ist ein buch der hoffnung. ein großes geschenk für alle die sich berühren lassen möchten von einer sehr beeindruckenden lebensgeschichte. frau aukongo danke ich von herzen für die einblicke in ihr leben, die von Seite zu Seite uns daran erinnern was wirklich wichtig im leben ist.
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