Vier Wochen später...
Randolph und sein Herrchen Harry haben es sich gerade gemütlich gemacht, als das Telefon klingelt und ein aufgeregter Detective Davis Harry sprechen will. Dieser hastet daraufhin aufgewühlt aus der Wohnung und lässt erst bei seiner Rückkehr seinen klugen und leicht neurotischen Hund an seinen Erlebnissen teilhaben. Ein Mord ist geschehen im East Village und der Grund, weshalb Harry darüber informiert wurde, ist die Tatsache, dass der Tote zwei Fotos von Imogen (und sogar eines mit Randolph!) bei sich trug. Alles deutet daraufhin, dass Imogen (Harry Ex und Randolphs Frauchen) noch lebt und mit dem Toten mehr als nur befreundet war.
Die Sache wird jedenfalls immer mysteriöser, besonders als Randolph allein daheim ist und plötzlich ein Fremder die Wohnung betritt und es sich im Sessel bequem macht. Wer ist der Fremde und was hat er in Harrys Wohnung verloren? Wo ist Imogen jetzt? Randolph macht sich natürlich wieder so seine ganz eigenen Gedanken zu dem Fall und sucht nach Möglichkeiten, sich seinem Herrchen verständlich zu machen. Harry hat nämlich die Alpha-Bits aus dem Speiseplan verbannt. Aber Randolph wäre nicht Randolph, wenn er nicht auch hierfür eine Lösung parat hätte...
Harry und Randolph müssen sich aber nicht nur um den Tod des Fremden kümmern, sondern auch noch um Harrys Nichte Haddy, eine reichlich verzogene Göre, die für zwei Wochen bei den Zweien einziehen wird. Und auch um Randolphs Gesundheit ist es nicht zum Besten gestellt, keine leichte Zeit für den klugen Hund Randolph...
J.F. Englert erfreut mit einem zweiten Fall für den wohl neurotischsten Ermittler New Yorks und dieser Fall hat es wahrlich in sich. Erst wird eine Leiche entdeckt, die Verbindung zu Imogen hat, Randolph ist krank, Haddy wirbelt die Männer-Wohngemeinschaft so richtig auf und dann muss Randolph auch noch ausgeliehen werden. Aus der Sicht Randolphs hören wir die Geschichte, was natürlich sehr unterhaltsam ist, wann hört man schon die Sichtweise eines Hundes? Unterbrochen wird der Ich-Erzähler nur, als sich die Geschichte etwas von Randolph löst und der Kriminalfall Fahrt aufnimmt. Das ist etwas schade, da es doch eigentlich um Randolph gehen soll. Aber man kann sich dem Charme des weisen schwarzen Labradors einfach nicht entziehen und ermittelt (und leidet auch ein wenig) mit Randolph, den man einfach nur ins Herz schließen kann. Wird er diesmal endlich sein geliebtes Frauchen Imogen wiedertreffen???