Speed Dating:
Love is all you need! In einer fiktiven Gesellschaft, die unserer Jetztzeit nicht so unähnlich ist, können Singles nicht überleben. Wer alleine ist, stirbt nach drei Monaten an gebrochenem Herzen. Verzweifelte Frauen kidnappen Männer und schleppen sie vor den Traualtar; alleinerziehende Mütter fallen beim Einkaufen tot um und werden sofort beiseite geschafft.
Was tut man also, wenn einem die eigene Partnerin eröffnet, dass sie ihre Zukunft bei einem anderen Mann sieht, mit dem sie auch sogleich in Urlaub fährt? Man geht zur amtlichen Partnervermittlung! Die vermittelt Tim aufgrund eines Schreibfehlers jedoch den feinfühligen Dennis als attraktive Denise. Vielleicht ist für den Hetero eine schwule Beziehung ja doch besser als der einsame Tod, zumal die Behörde argwöhnisch darüber wacht, dass der Vermittlungsvorschlag ernst genommen wird! Aber kann der Verstand das Herz überlisten?
Eine augenzwinkernde Tragikomödie über Einsamkeit und die Sehnsucht nach Liebe.
Kaltmiete:
Der Mitbewohner wurde seit Tagen nicht mehr gesehen. Offenbar hat er sich von seiner Freundin getrennt und schließt sich nun ein. Da er seine Pflichten zur Haushaltsführung nicht mehr wahrnimmt, wird die Stimmung in der Wohngemeinschaft immer gereizter, und alle verborgenen Konflikte treten immer unnachgiebiger zu Tage. Schließlich wird zu rabiatesten Mitteln gegriffen, um endlich in das verschlossene Zimmer zu kommen. Was ist in diesem Raum wirklich passiert?
Ein eher verstörender, düsterer Thriller mit einem überraschenden Ende.
Mir selbst hat Speed Dating sehr gut gefallen. Kaltmiete ist hingegen etwas düsterere Kost und sicherlich anspruchsvoller. Dennoch sind beide Kurzfilme aufgrund der stimmigen Inszenierung und der überzeugenden Darsteller absolut empfehlenswert.