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Kalter Mond: Thriller
 
 

Kalter Mond: Thriller [Kindle Edition]

Giles Blunt
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Algonquin Bay, Kanada: In einer Bar fällt eine fremde, gutaussehende junge Frau durch ihr freundliches, jedoch seltsam gleichgültiges Verhalten auf. Ein zufällig anwesender Polizist nimmt sich ihrer an und stellt nicht nur fest, dass sie nicht zu wissen scheint, wer sie ist, sondern dass zweifellos versucht wurde, sie zu ermorden: der Unbekannten wurde in den Kopf geschossen, was sie wie durch ein Wunder überlebt hat.

Während "Red", wie man die junge Frau nun wegen ihres Haarschopfs tauft, operiert wird und auf die Rückkehr ihres Erinnerungsvermögens wartet, beginnt für die Polizei die fieberhafte Suche nach dem Täter, denn die Gefahr ist groß, dass er einen zweiten Versuch unternehmen wird, Red zu töten. Stattdessen finden Detective John Cardinal und seine Kollegin Lise Denmore die Leiche eines Mannes, dem noch zu Lebzeiten Füße und Hände sowie anschließend der Kopf abgetrennt wurde.

Geheimnisvolle, vermeintlich indianische Runen deuten auf einen Ritualmord und somit ebenfalls auf die Gefahr weiterer Morde hin. Als eine zweite Leiche und zudem Hinweise gefunden werden, dass ein Zusammenhang, zwischen den Verbrechen besteht, wird der Fall für Cardinal und Denmore immer dringlicher -- umso mehr als "Red" mittlerweile spurlos verschwunden ist.

Nach Gefrorene Seelen und Blutiges Eis liegt mit Kalter Mond nun Giles Blunts dritter Roman in deutscher Sprache vor. Die beiden Vorgänger fanden durchaus Anklang, wenn auch der Erstling aufgrund der mitunter recht brutalen Schilderungen etwas kritisiert wurde. Obwohl der Topos des Ritualmordes eine derartige Schilderung erneut vermuten lässt, hält sich Blunt in Kalter Mond jedoch zurück.

Besonders gelungen ist Blunt jedoch das Ermittlerduo Cardinal/Denmore. Frische, humorvolle Dialoge gepaart mit den persönlichen Abgründen, für die insbesondere Cardinals manisch depressive Gattin sorgt, machen das Buch auch abseits des Falles durchaus lesenswert. --Josef K. Weinreb

kulturnews.de

Eine Rothaarige tapst arglos wie eine Dreijährige durch eine Bar. Offenbar hat sie ihr Gedächtnis verloren. Kein Wunder: In ihrem Schädel steckt eine Kugel. Und die muss raus ... Schon die Gehirn-OP auf Seite 30 ist in ihren faszinierenden Einzelheiten gewiss nichts für schwache Mägen. Der kanadische Thrillerautor Giles Blunt hat eben nicht nur ein Händchen für souveräne Plotentwicklung, bei der der Leser immer etwas mehr ahnt, als die Polizei weiß - bevor dann doch wieder etwas gänzlich Unerwartetes passiert. Außerdem hat Blunt ein sensibles Gespür für Sprechweise, Verhalten und Gefühlskosmos seiner Figuren, seien es Ermittler, Junkies, Biker-Gangs, kanadische Indianer oder kubanische Amerikaner. Vor allem aber hat Blunt - wie schon bei "Blutiges Eis", seinem ersten Krimi mit dem zurückhaltenden Detective John Cardinal und seiner ruppig-charmanten Kollegin Delorme - ein Faible für Ekliges. Diesmal gehören dazu Voodoozauber mitsamt einer Suppe aus faulenden Körperteilen beziehungsweise die genaue Analyse des Todeszeitpunkts eines Menschen anhand von Maden und Fliegen. Das muss man abkönnen. Da diese Details aber nicht bloße Effekthascherei sondern solider Bestandteil des Falles sind, ist "Kalter Mond" insgesamt ein psychologisch interessanter, mit trockenem Humor durchsetzter und rundweg fesselndes Buch. Vor dem Besuch ausgedehnter Wald- und Seenlandschaften, insebsondere der kanadischen, sollte man jedoch besser auf seine Lektüre verzichten, falls man noch ruhig schlafen will. (cor)

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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schamane oder Scharlatan? 14. März 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Schamane oder Scharlatan?

Es ist Frühsommer in Algonquin Bay, Kanada, doch die Einwohner sind froh, wenn diese Zeit vorbei ist, denn es ist die Zeit der Mückenplage. Diese Mücken sammeln sich zu dichten Wolken, die Millionen von ihnen enthalten, und fallen über alles her, was sich abends noch vor die Tür traut. So sitzen die Menschen noch bei einem Abschiedsdrink in ihrer Stammbar und zögern den Heimweg noch ein bisschen raus mit dem Argument, dass es noch zu viele herumschwirrende Mücken da draußen gibt. An solch einem Abend taucht eine von Mücken zerstochene junge Frau in der World Tavern auf. Durch ihr merkwürdig abwesendes Verhalten zieht sie die Aufmerksamkeit eines Polizisten auf sich, der nach Feierabend die Bar aufgesucht hat. Dieser stellt zu seinem Entsetzen fest, dass die Frau eine schwere Kopfverletzung aufweist. Bei der anschließenden Operation wird festgestellt, dass die Frau wie durch ein Wunder einen Kopfschuss mit einem kleinkalibrigen Kaliber überlebt hat. Doch sie kann, oder will, sich an nichts mehr erinnern und verweigert die Zusammenarbeit mit dem Ermittler John Cardinal und seiner Partnerin.

Zur gleichen Zeit wird die Leiche eines verstümmelten Toten gefunden. Indianische Runen, die am Tatort gefunden werden, geben zu der Vermutung Anlass, dass es sich um einen Ritualmord handeln könnte. Doch die Beweislage ist noch dünn. Doch dann gelingt es überraschend schnell, den Toten zu identifizieren. Es handelt sich um Wombat Guthrie, einen polizeibekannten Biker und Drogendealer. Waren die indianischen Zeichen doch nur eine Finte, um die Polizei von der richtigen Fährte abzulenken?

Glaubwürdige Figuren und menschliche Ermittler

Gemeinsam mit den Ermittlern schwankt der Leser zwischen Vermutung, neuer Beweislage, Neubewertung der Situation und „Um-die-Ecke-Denken“. Da dies bereits der dritte Roman rund um das Ermittler-Duo ist, verwendet der Autor wenig Zeit auf das Aufwärmen altbekannter Details, ohne Neulingen eine Einführung zu verweigern. Er verwendet viel mehr sinnvoll Zeit darauf, die Charaktere, besonders den von Cardinal, weiter auszubauen und zu „vermenschlichen“. Gerade dadurch, dass wir in den kumpelhaft-witzigen Dialogen zwischen den beiden ungleichen Polizisten einiges über das Innen- und Privatleben erfahren, macht Cardinal menschlich nachvollziehbarer als es die bloße Aneinanderreihung von Erlebnissen vermöchte. Obwohl „Kalter Mond“ von Ritualmorden und Verstümmelungen handelt, kommt Blunt mit für das Genre erstaunlich wenig explizit grausamen Schilderungen aus und bleibt damit hinter den Befürchtungen zurück, die man nach seinem Erstling „Gefrorene Seelen“ haben konnte. Wie schon im Vorgänger „Blutiges Eis“ legt Blunt im neuen Roman mehr auf die psychologische Charakterisierung seiner Figuren und deren daraus resultierender Motivationen als auf Horroreffekte. Dies macht aus „Kalter Mond“ einen klaren Favoriten auf den Titel „Bester Krimi des Frühjahrs 2006“. Noch ist das Rennen offen…

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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von F. Rainer
Format:Gebundene Ausgabe
dass auch in Kanada gute Kriminalromane geschrieben werden, wissen wir schon lange, weil der Brite Peter Robinson seinen Inspektor Alan Banks zwar in Yorkshire ermitteln lässt, selbst aber schon seit geraumer Zeit in Nordamerika lebt.

Giles Blunt ist für viele Krimileser noch ein Geheimtipp. Aber seine drei Romane um das Ermittlerteam John Cardinal und Lisa Delorme zeichnen sich nicht nur durch den für unsere Verhältnisse exotischen Schauplatz Algonquin Bay aus, einem von Blunt erfundenen Ort 400 km nördlich von Toronto, der erstaunliche Ähnlichkeiten mit der Kleinstadt North Bay aufweist. Auch die beiden Hauptfiguren sind dem Autor sehr gelungen. John Cardinal, der eine gemütskranke Frau hat und eine Tochter, deren Kunststudium er aus dem schmutzigen Geld eines Drogenbarons finanziert hat. Und Lisa Delorme, die (natürlich) attraktive Kollegin, die Cardinal im Rahmen einer internen Untersuchung eigentlich überführen sollte, sein Rücktrittsgesuch aber an ihn zurückgibt: "Du bist ein zu guter Polizist!" Das klingt jetzt pathetisch und das haben wir schon oft gehört und noch öfter gelesen, aber Blunts Romane sind eigenwillige Geschichten, fesselnd und spannend. Die Umgebung und Charaktere sind eindringlich geschildert und wir warten mit Freude auf das neue Buch "By The Time You Read This", das auch unter dem Titel "Fields of Grief" vertrieben wird.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Fall Nummer drei des Ermittlerduos Cardinal/Delorme ist genauso spannend und packend wie die Vorgänger "Gefrorene Seelen" und "Blutiges Eis". Schon allein das "unterkühlte" Verhältnis zwischen den beiden Ermittlern, in dem nur ganz selten auch private Dinge eine Rolle spielen, ist hervorragend inszeniert. Die Nebengeschichte um Cardinals "familiäre Tragödie" kommt ebenfalls wieder zum Tragen, auch ein Grund, weshalb dieses Ermittlerduo auch in Teil drei wieder stark agieren kann und vor allem äußerst glaubhaft auftrumpft. Hinzu kommt noch eine spannende Handlung, ier sich vordergründig um einen Ritualmord dreht, hinter dem jedoch weitaus mehr steckt, wie sich schon zu Beginn deutlich herauskristallisiert. Spannung und Momente in dem man vor Spannung vergisst zu atmen sind vorprogrammiert. Ein Thriller den man nur empfehlen kann, man sollte jedoch die beiden anderen Giles Blunt Bücher vorab gelesen haben, für "fremde Leser" werden einige Passagen vielleicht nicht deutlich genug herausskizziert. Für Fans von Giles Blunt, aber auch für alle die es werden wollen sei dieses Buch jedoch nur wärmstens ans Herz gelegt, ebenso wie die beiden Vorgänger!!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Voodoo kanadisch
Der Plot ist nicht schlecht umgesetzt. Es geht um Ritualmorde eines angeblichen Indianers (Read Bear); der muss erst identifiziert werden, um dann zur Strecke gebracht zu werden. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Leon Gongora veröffentlicht
Giles Blunt
Wir sagen immer, da tun sich Abgründe auf :-)
Gile Blunt: gut wie immer. Man rätselt, überlegt,
möchte wissen, wie geht es weiter. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Annette Joch veröffentlicht
Langatmig und oft langweilig - leider nur 2 1/2 Sterne
Wieviele kanadische Autoren kennt man in Deutschland ? Leider außer Margaret Atwood nicht viele, um nicht zu sagen, gar keine! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Juni 2009 von dieleseratz
Blunt in Bestform - tolles Hörbuch
Nach "Gefrorene Seelen" und "Blutiges Eis" legt Blunt nun den dritten Band aus der Reihe um die Detectives Delorme und Cardinal vor. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. März 2009 von Pixie
Wieder spitze!
Lesen! Giles Blunt in der Form wie es sich der Leser seit "Gefrohrene Seelen" wünscht. Mehr davon!
Veröffentlicht am 11. Februar 2009 von Grosser Rabe
Unbedingt lesen!!!!
Ein spannendes Buch von der ersten bis zur letzten Seite. Ich habe es nicht aus der Hand gelegt. Auch die beiden vorgänger von Kalter Mond waren super spannend. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Oktober 2007 von E. Groschke
Solide Ware vom besten kanadischen Thrillerautor
Ich empfehle allen, sich den dritten Roman von Giles Blunt zuzulegen, der im Original "Black Fly Season" heißt und mit "Kalter Mond" wurde auch einmal ein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Februar 2006 von BelaFarinRod
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