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Kalter Krieg und warme Küche [Gebundene Ausgabe]

Sylvia Robeck , Gabriela Wachter
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 159 Seiten
  • Verlag: Parthas; Auflage: 1 (1. Januar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936324247
  • ISBN-13: 978-3936324242
  • Größe und/oder Gewicht: 28 x 19,8 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 249.132 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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4.0 von 5 Sternen Kulinarische Reise in die Vergangenheit 24. November 2007
Von Renate
Das Buch "Kalter Krieg und warme Kueche" ist ein sehr geschaetztes Geschenk von unserer Familie.
Ich bin 1942 in Berlin geboren, meine Schulzeit war von 1948 bis 1958. Selbst im letzten Schuljahr fehlte uns die Zeit von 1920 bis zur Gegenwart.Es wurde einfach geschwiegen, keiner wagte gross zu fragen was alles so geschehen war in der Zeit.
Eine grosse Luecke, die dieses Buch ganz ausgezeichnet fuellt.
Dieses Buch hilft mir eigentlich MEINE Vergangenheit zu erklaeren in verstaendlicher und hoechst interessanter Form, mit Daten, Fakten und vielen,vielen Illustrationen, dazu aufgelockert mit den tradionellen Kochrezepten der jeglichen Zeit.
Ich lebte in der Paterre Hinterhofwohnung meiner Eltern im Wedding, etwa 200m von der Mauer. 1962 habe ich Berlin verlassen und bin in die Welt gezogen. Auf Umwegen bin ich mit meinem Mann, der auch aus Berlin kommt, in Australien gelanded, wo wir spaeter Australische Staatsbuerger wurden. Die berliner Kueche schmeckt, wo immer man lebt, was waere das Leben ohne Schmalzstulle. Was man nicht kaufen kann wird selbst gemacht, gekocht, gebacken. Das Buch mit all den bekannten Rezepten, die Vater, Mutter, Schwiegermutter und Tanten kochten, mit denen man gross geworden ist und die ich heute selbst hier in Australien koche, ist meine Kultur. Berliner Geschichte und Kultur ist Deutsche Geschichte und Kultur.
Das Buch "Kalter Krieg und warme Kueche" ist ein fantastisches Geschenk fuer jeden jungen und alten Berliner und Deutschen, wo immer er auch leben mag.
Herzlichen Dank an die Autoren.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hundert Jahre Berliner Küche 3. November 2007
Der Rezensent kann noch bis in die 70er Jahre nachvollziehen, dass die aufgeführten Rezepte in der Mehrzahl irgendwie was typisch berlinerisches aufweisen, dann wird es schon diffuser, was aber wohl auch nur ein Zeitphänomen zu sein scheint in dem Sinne, dass einem bei zunehmenden Alter die Welt, inklusive der näheren Umgebung, zuweilen befremdlich vorkommen mag. Man fragt sich, was essen die Leute da, reibt sich die Augen und denkt, wieder zehn Jahre rum.
Ausstattung und Gestaltung des Buches finde ich hervorragend. Die Zeitstimmung der in Dezennien gegliederten Abschnitte ist mit einer jeweils einführenden Chronik gut dokumentiert. Daten und Fakten zur Kultur-und Zeitgeschichte der Stadt werden durch eine interessante Bildauswahl ergänzt.
Die Rezept sind erstaunlich abwechslungsreich und, vor allem was die älteren Zeiten betrifft, ziemlich appetitanregend. Was die Zutaten und ihre Zubereitung angeht, freut sich der Leser und potentielle Koch über eine klare und kompakte Anleitung. Die typographische Gestaltung der Rezepte ist eine Augenweide und bildet somit schon eine Art visuelle Vorspeise. Übrigens empfehle ich Quetschkartoffeln mit Gurkensalat, ein typisches Berliner Arme-Leute-Essen, das dem Rezensenten aus seiner Kinder- und Jugedzeit noch bestens in Erinnerung ist. Guten Appetit!
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