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Kaltenburg: Roman (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]

Marcel Beyer
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

20. Juli 2009 suhrkamp taschenbuch
Wer ist Kaltenburg? Ein Ornithologe und Verhaltensforscher, der nach dem Krieg in Dresden ein Forschungsinstitut aufbaut. Ein Exzentriker, der den Dienstwagen samt Stasi-Chauffeur stehen lässt und Motorrad fährt. Für Hermann Funk, der seine Eltern in der Dresdner Bombennacht verlor, wird er zum Ziehvater. Als alter Mann erinnert sich Funk: an die Gründung des Institutes und der DDR, an Kaltenburgs plötzliches Verschwinden nach dem Mauerbau, an ein möglicherweise dunkles Kapitel in dessen Vergangenheit. Vor dem Hintergrund von einem halben Jahrhundert DDR-Geschichte erzählt Marcel Beyer in seinem hochgelobten Roman meisterlich von menschlichen Lebensläufen. Joseph-Breitbach-Preis 2008

Wird oft zusammen gekauft

Kaltenburg: Roman (suhrkamp taschenbuch) + Flughunde: Roman (suhrkamp taschenbuch)
Preis für beide: EUR 21,99

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 2 (20. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518461036
  • ISBN-13: 978-3518461037
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 10,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 178.907 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Kaltenburg ist die meisterliche Vergegenwärtigung von Zeitgeschichte mit den Mitteln des Romans, ein Buch, mit dem Beyer seinen vielgerühmten Roman Flughunde aus dem Jahr 1995 noch übertrifft. ... Wie Marcel Beyer die verborgene Poesie der Fachsprachen in der eigenen Prosa zum Klingen bringt, ist einzigartig.« (Hubert Spiegel Frankfurter Allgemeine Zeitung )

»Als Antidot gegen dieses in seiner grellen Mixtur aus Beobachtungskälte und deliranter Brünstigkeit so aufdringliche Buch (Die Wohlgesinnten) lese man Marcel Beyers neuen Roman, tausend Seiten kürzer und doch umfassender als noch weitere tausend Seiten Littell sein könnten. ... Allein wie er mit seinen Bezügen auf Literatur umgeht, das unterscheidet sich in seiner Dezenz - Stendhal - wie Virtuosität - Proust - ums Ganze von den prätentiösen Draperien Littells. Dabei bewegt der Roman sich in einem ähnlichen Problemhorizont von Täter-, Mittäterschaft und den Folgen rationaler Sachlichkeit und Beobachterkälte. ... Nicht Anthropologie als wohlfeile Fatalitätsannahme und Extremisierungslizenz steht da im Zentrum, sondern das ebenso komplexe wie subtile Zusammen- und Gegenspiel von Natur- und Zeitgeschichte - kein Aufgeilen am möglichst Inhumanen, sondern Ausloten des möglichen Humanen.« (Erhard Schütz Freitag )

»Gegen den Trost des Geschichtenerzählens ist dieser Roman geschrieben. Seine Konstruktion ist überlegt und haltbar wie kaum eine andere in der jüngeren deutschen Literatur. Eben dadurch zieht Kaltenburgdem Leser den Boden unter den Füßen weg.« (Jens Bisky Süddeutsche Zeitung )

»Wohl versteht sich Marcel Beyer wie nur wenige andere auf das Gespräch der Toten. Von dem frühen Roman Menschenfleisch über Flughunde und Spione bis zu diesem jüngsten Buch ist hier ein Schriftsteller am Werk, der gegen das Verstummen anredet, der den Stummen eine Stimme leiht und mit den Mitteln der Poesie der Toten gedenkt. Denn dies ist dieser Roman: Ein Buch der Geschichten, das mit dem Zauber der Sprache einen Bann über der Geschichte zu lösen verspricht – den Bann des Schweigens. Deutsche Geschichte – vom Nationalsozialismus über die DDR bis zur Wendezeit – wird darin auch verhandelt, aber nicht im Stile historischer Belehrung zum Zweck sittlicher Ertüchtigung.« (Roman Bucheli Neue Zürcher Zeitung )

»Kaltenburgist ein berührender, spannender und suggestiver Roman, der fern jeglichen Geraunes durch die Zeiten mäandert und dabei den Menschen zutage fördert, in all seiner Armseligkeit, seiner Leidenschaft, seiner Wut, seiner Trauer.« (Christoph Schröder Die Tageszeitung ) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Marcel Beyer, geboren am 23. November 1965 in Tailfingen/Württemberg, wuchs in Kiel und Neuss auf. Er studierte von 1987 bis 1991 Germanistik, Anglistik und Literaturwissenschaft an der Universität Siegen; 1992 Magister artium mit einer Arbeit über Friederike Mayröcker. Ab 1989 gab er an der Universität Siegen gemeinsam mit Karl Riha die Reihe Vergessene Autoren der Moderne heraus. Von 1990 bis 1993 arbeitete er als Lektor an der Literaturzeitschrift Konzepte mit; von 1992 bis 1998 veröffentlichte er in der Musikzeitschrift Spex. 1996 und 1998 war er Writer in residence am University College London und an der University of Warwick in Coventry. Bis 1996 lebte Marcel Beyer in Köln, seitdem ist er in Dresden ansässig.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leben heißt Beobachten 18. März 2008
Von HG HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Beyer der "Erfinder der Wirklichkeit", der "Magier authentischer Illusion", dessen Personen eine derartige Authentizität vermitteln und trotz Nachgoogeln nicht zu finden sind, hat einen neuen Roman vorgelegt.
In äußerst sparsamen Dialogen, aber einer dafür umso präziseren Beobachtungsgabe seiner Umwelt und einer nachdenklichen, sehr genauen Sprache, gelingt Beyer ein großartiges Panorama des vergangenen letzten Jahrhunderts.

Angelegt ist der Roman "Kaltenburg" als Lebensrückblende des Ornithologen Hermann Funk, der als Ich-Erzähler fungiert. Seit seiner Kindheit steht er in einem mehr oder weniger engen Abhängigkeitsverhältnis zu Ludwig Kaltenburg, einem renommierten Biologen.
Die ersten zaghaften Erinnerungen des Ich-Erzählers setzen in Posen in den dreißiger Jahren ein und kulminieren mit der Flucht der Familie Funk nach Dresden. Doch der vermeintliche Zufluchtsort sollte sich als Farce herausstellen. Funk gerät in das Hölleninferno des Angriffs vom 13. Februar 1945, bei dem das Elbflorenz, durch das er noch am Tag zuvor mit seiner Mutter flanierte, dem Erdboden gleichgemacht wurde. Der Junge verliert seine Eltern und kommt bei einer Pflegefamilie um.

Gerade diese Erinnerungen des Flammeninfernos, das Hermann Funk als kleiner Junge im "Großen Garten", einer weitläufigen Grünanlage im Herzen der Stadt, überlebt, ist äußerst intensiv und emotional erschütternd gezeichnet. Doch nicht den Menschen erlebt Funk in seinen kindlichen Beobachtungen, sondern das sinnlose und erschütternde Sterben von Vögeln. Eine unglaublich intensive und affektive Textpassage gelingt Marcel Beyer an dieser Stelle.
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25 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ornithologie bis zum Abwinken 6. August 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Ich weiß nicht, worüber ich mich mehr ärgern soll: darüber, daß ich die ausschließlich hymnische FAZ-Rezension, die mir den Mund allzu wässerig gemacht hat, nicht im geringsten nachvollziehen kann, oder doch darüber, daß mich ein nicht einmal 400 Seiten starker Roman (im Urlaub ist so etwas maximal ein »3-Tage-Buch«) wochenlang blockiert, ja, richtiggehend genervt hat - im letzten Drittel war es nämlich nur noch die Aussicht, ordentlich Dampf ablassen zu können, die mich durchhalten ließ. (Ich gestehe so etwas nur ungern.)

Trotzdem zuerst das Gute, wie sich's gehört. Ich muß zugeben: der Anfang ist genial; jenes »Ich«, mit dem der Prolog (das Kapitel I mit seinen vier Unterteilungen) schließt, ist wie ein mächtiger Einzelton, der ein langes Crescendo im vierfachen Forte beendet. Chapeau. Und nicht nur deshalb, weil es in »Kaltenburg« auch nicht annäherungsweise noch einmal so intensiv zugeht.

Der Autor hat einen angenehm unaufgeregten Erzählstil, und gar nicht so selten gelingen ihm dabei auch recht schöne sprachliche Standbilder. »Wie Marcel Beyer die verborgene Poesie der Fachsprachen in der eigenen Prosa zum Klingen bringt, ist einzigartig« - da muß ich dem FAZ-Rezensenten auch wirklich zitierend beipflichten. Aber genau hier ist des Übels Wurzel zu finden: sie gerät völlig außer Kontrolle, diese Fachsprachen-Poesie, bringt den Handlungsablauf wie im Freudschen Albtraum oft gänzlich zum Stillstand.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Marcel Beyer gilt als einer der hoffnungsvollsten Autoren der Gegenwart. Schon in seinen bisherigen Werken hat er sich vor allem dadurch ausgezeichnet, dass er sich mit dem Stoff seiner Erzählungen in einer Weise vertraut macht durch Studium und Recherche, dass er ihn in seinen Büchern dann fast schon als Experte präsentiert.

Auch für seinen neuen Roman "Kaltenburg" hat er sich intensiv naturkundlich-wissenschaftliche und historische Informationen und Kenntnisse angeeignet, vor allem aus den Bereichen Ornithologie, Dresdner Geschichte ( dort wohnt er seit 1996) und vor allem der Geschichte der DDR.
Er schildert das alles so authentisch, dass man gar nicht daran zweifelt, dass es die beschriebenen Personen wirklich gegeben hat. Doch dem ist nicht so. Sie alle sind frank und frei erfunden, allenfalls kann man in der Figur des Wissenschaftlers Ludwig Kaltenburg Motive der Biographie und des Werkes von Konrad Lorenz erkennen.

Der Roman wird erzählt von Hermann Funk, einem Ornithologen, der sozusagen in einer Rückschau seines Lebens seine Beziehung zu eben jenem Ludwig Kaltenburg reflektiert und seiner tiefen Abhängigkeit von ihm nachspürt.

Hermann Funk tut es in einem längeren Gespräch mit der Dolmetscherin Katharina Fischer, die durch entsprechende Rückfragen den Fortgang der Erzählung und die Schärfe der Funk`schen Erinnerungen vorantreibt.
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