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Kalte Heimat: Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945 [Broschiert]

Andreas Kossert
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

9. November 2009
Nicht willkommen. Die Vertriebenen nach 1945 in Deutschland

Mit diesem Buch bricht Andreas Kossert ein Tabu: Er erschüttert den Mythos der rundum geglückten Integration der Vertriebenen nach 1945. Erstmals erhalten wir ein wirklichkeitsgetreues Bild von den schwierigen Lebensumständen der Menschen im »Wirtschaftswunderland«. In seinem Buch beschreibt Kossert eindrucksvoll die Erfahrungen derjenigen, die durch den Krieg entwurzelt wurden und immense Verluste erlitten haben, und fragt nach den materiellen und seelischen Folgen für die Vertriebenen und deren Nachkommen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen mehr als 14 Millionen Menschen aus den deutschen Ostgebieten, der überwiegende Teil in die westlichen Besatzungszonen. Diejenigen, die Flucht und Vertreibung überlebt hatten, fühlten sich von ihren deutschen Landsleuten aber nicht aufgenommen, sondern ausgegrenzt. Während die einen schon alles verloren hatten, sahen sich die anderen nun dem gewaltigen Zustrom der »Fremden« ausgesetzt, der das soziale Gefüge Restdeutschlands auf den Kopf stellte. Vorurteile und der mit dem Lastenausgleich aufkommende Neid zogen einen tiefen Graben durch die deutsche Gesellschaft. Ohne die Vertriebenen, die mit Nichts begannen, hätte es jedoch ein »Wirtschaftswunder« nicht gegeben, sie waren ein wichtiger Motor der Modernisierung in der Bundesrepublik. So wurden sie zwar als Wähler heftig umworben und politisch von allen Seiten instrumentalisiert, zugleich aber mit ihren tiefen Traumatisierungen alleingelassen.

Andreas Kossert hat die schwierige Ankunftsgeschichte der Vertriebenen umfassend erforscht und beleuchtet erstmals diesen blinden Fleck im Bewusstsein der deutschen Nachkriegsgeschichte. In seinem Buch beschreibt er eindrucksvoll die Erfahrungen derjenigen, die durch den Krieg entwurzelt wurden und immense Verluste erlitten haben, und fragt nach den materiellen und seelischen Folgen für die Vertrieben und deren Nachkommen.

• Das letzte Tabu der Nachkriegsgeschichte.
• Fast jede deutsche Familie ist betroffen


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Kalte Heimat: Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945 + Als die Deutschen weg waren: Was nach der Vertreibung geschah: Ostpreußen, Schlesien, Sudetenland + Heimat aus dem Koffer: Vom Leben nach Flucht und Vertreibung
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Umfassend und ohne jedes Pathos.« (Giessener Allgemeine Zeitung)

»Kosserts Darstellung eröffnet, wie auch die Diskussionen um das Werk zeigen, neue Perspektiven, die hoffentlich langfristig wirksam werden.« (Spiegelungen)

„Endlich ist diese verworrene und traurige Geschichte der Menschen dokumentiert, die nach 1945 von ihren eigenen Landsleuten ausgegrenzt wurden.“ (Günther Grass)

Klappentext

"Endlich ist diese verworrene und traurige Geschichte der Menschen dokumentiert, die nach 1945 von ihren eigenen Landsleuten ausgegrenzt wurden."
Günther Grass

"Ein wichtiges, ja wegweisendes Buch."
Die Zeit


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
114 von 121 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fremd 8. Juni 2008
Von Helga Kurz TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Der Krieg war vorbei und die Leute wollten endlich Ruhe. Da kamen die Vertriebenen aus dem Osten. Sie kamen zuhauf und überwiegend in ländliche Gebiete. Außenseiter in Gemeinschaften, in denen jeder alles über alle zu wissen glaubte und jeder seinen in die Nachkriegszeit geretteten Besitzstand sichern wollte. Sichern und mehren, nicht teilen. Vor allem aber wollte man vergessen oder wenigstens verdrängen. Über das Fremde hinaus, waren die Vertriebenen Salz in einer Wunde, die noch heftig schmerzte. Sie verkörperten unübersehbar das Elend des verlorenen Krieges, der mit einem unfassbaren Völkermord einherging. Vor denen musste man sich schützen und abgrenzen. Und eigene Sorgen hatte man mehr als genug. So lebten die "Dahergelaufenen", von denen nicht wenige traumatisiert gewesen sein dürften, als Zwangseingewiesene in Räumen, die man ihnen meist nur widerwillig überließ, und in Barackensiedelungen. Für lange Zeit waren sie sozial isoliert und mussten nicht selten als Sündenböcke herhalten.

Nach heutiger Lesart ist die Integration der Vertriebenen nach 1945 eine glückliche gewesen, noch dazu in relativ kurzer Zeit. Der Wissenschaftler Andreas Kossert verneint diese These in seinem Buch. Sich in etwas Unabwendbares, Aufgezwungenes zu fügen, das Beste daraus zu machen, ist etwas völlig anderes, als eine fulminante Erfolgsgeschichte. Rund 14 Millionen Menschen wurden vertrieben und zwangsumgesiedelt und die meisten haben zweifellos einen Platz im schon bald aufstrebenden Wirtschaftswunderland gefunden.
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38 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Es waren neben den üblichen verharmlosenden und die Rolle der eigenen Familie negierenden Bemerkungen zum Dritten Reich, die ersten und über lange Jahre immer wiederkehrenden politischen und überaus abschätzigen Statements in der Herkunftsfamilie des 1954 geborenen Rezensenten an die ich mich erinnern kann. Sehr negative Aussagen über jene Familien von Schulkameraden, zum größten Teil katholischer Konfession, die nach dem Krieg im Heimatdorf des Rezensenten angesiedelt wurden und die "in der Siedlung" mit viel Fleiß und gegenseitiger Nachbarschaftshilfe sich kleine Häuschen bauten und, begünstigt durch das aufkommende Wirtschaftswunder, auch beruflich Tritt fassten und sich sichere Existenzen gründeten. Klar, entsprechende Zuschüsse und Entschädigungen für das in der alten Heimat Verlorene halfen dabei. Aber sie können niemals so groß gewesen sein, wie das meine Mutter etwa in ihrem hasserfüllten Neid gegen die Neubürger behaupten und unterstellen wollte. Flüchtlinge" waren und blieben sie bis weit in die siebziger Jahre hinein.

In dieser Zeit bekam ich dann Kontakt mit einem anderen Vorurteil, das die Vertriebenen nicht weniger wirksam diffamierte. Auch bedingt durch die reaktionäre Politik ihrer Verbände als unbegriffener (?) Teil des Kalten Krieges galten in aufgeklärten und linksliberalen Kreisen die Vertriebenen als Hort des politischen Gegners. Und ähnlich wie diese Konstellation gestaltete sich auch damals die Einschätzung der UdSSR und der DDR.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traurig, aber wahr! 23. Dezember 2009
Von B. Beck
Format:Broschiert
Da ich bei der Vertreibung aus der CSSR erst 2 1/2 Jahre alt war und die Ereignisse daher nur im Unterbewußtsein vorhanden sind, wollte ich mehr Informationen über die Zeit ab 1945. Dieses Buch hat mein Informationsbedürfnis voll und ganz befriedigt und mir klar gemacht, wie schlimm es für meine Eltern war, über das furchtbare Jahr 1946 und die ersten Jahre danach zu reden; sie haben mir kaum etwas erzählt. Nach der Lektüre des Buches sind mir die Augen so richtig aufgegangen; ein echtes "Aha"-Erlebnis! Ein enorm wichtiges Buch für die Kriegskinder- und die nachfolgende Generationen.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Detailliert und ausgewogen 17. September 2009
Von K. Stanek
Format:Gebundene Ausgabe
Eigentlich ein abgearbeitetes Thema, könnte man meinen. Allerdings hat sich bislang kaum jemand so umfassend mit der Geschichte der Vertriebenen nach der Vertrebung auseinandergesetzt. Welche Auswirkungen das Thema tatsächlich bis heute und auch auf das eigene Leben hat, war mir so nicht bewusst. Dabei geht es an keiner Stelle um Schuld oder Ursache, sondern nur darum, wie diese moderne Völkerwanderung politisch, psychologisch und materiell verarbeitet wurde und wird. Es lassen sich auch erstaunlich viele Parallelen zur aktuellen Diskussion um Russlanddeutsche und andere Migranten finden. Sehr gut recherchiert und trotz des wissenschaftlichen Ansatzes sehr flüssig zu lesen. Pflichtlektüre für die Nachkommen der Flüchtlinge!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr aufschlussreiches Buch 4. Mai 2013
Von Musica
Format:Broschiert
Es ist höchst interessant, so detailreich Informationen über die Situation der Vertriebenen zu erhalten. Alle Informationen werden durch Lektürehinweise belegt. Trotz der Fülle an Daten, ist das Buch sehr eingängig zu lesen. Empfehlenswert.
Meine Großeltern haben nie über die Flucht, die Vertreibung oder ihre alte Heimat gesprochen. Höchstens mal auf neugierige Fragen von uns Kindern wurde mal ein schlesischer Satz gesprochen. Dann verstummten sie wieder. Und da es kein Thema war, war es auch irgendwie kein Thema für uns Enkel. Heute - auch nach Lektüre dieses Buches - ist mir erst klar, WAS sie alles aufgegeben haben. Nicht nur Besitz, Geburtsort und Freunde, sondern alles, was ihnen sonst noch etwas bedeutete. Rezepte. Mundart. Feste. Landschaft. Identität. Erinnerungen. Fotos. Heimat. Und dort, wo sie ansässig wurden, wurden sie jahrzehntelang in der Ortschaft ausgegrenzt. Das galt für alle in der Siedlung lebenden Familien, die tatsächlich aus allen Himmelsrichtungen kamen. In einer Straße Ostpreußen, Sudetendeutsche, Schlesier, Leute aus dem Riesengebirge, Pommern. Vieles hat man für persönliche Eigenheit gehalten, was wahrscheinlicher auf Traumatisierung zurückzuführen war, z. B. die Unfähigkeit, sich auf enge Freundschaften einzulassen. Und wenn man niemanden hat, mit dem man sich austauschen kann, gerät alles in Vergessenheit. Das Buch beleuchtet sehr viele Aspekte der Vertreibung - ohne radikalen Einschlag. Den hatte ich ein bisschen befürchtet, bevor ich das Buch angefordert hatte. Es geht nicht um die Rückforderung irgendwelcher Gebiete. Es wird nur geschildert, wie es den Menschen und Organisationen ergangen ist. Erstaunlich, dass dieses Thema in der Öffentlichkeit so unter den Tisch gekehrt wurde. Auch wenn schon so viel Zeit vergangen ist, verdient auch das Beachtung.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Interessant, ausführlich, sehr lesenswert.
Have been looking for a book like this for years. It must be that thousands, maybe millions of Germans are craving for this information. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Andreas Engelhard veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine Offenbarung für mich
Dies ist das erste Buch, dass ich über das Schicksal der heimatvertriebenen Deutschen gelesen habe, nachdem ich beschlossen habe, das Thema nicht mehr zu verdrängen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2011 von Fortuna
4.0 von 5 Sternen Vergessene Opfer auch im "Volk der Täter"
Ein sehr interessantes und materialreiches Buch. Trotz der Faktenfülle sehr gut zu lesen. Die Verlagsankündigung auf der Rückseite "Erstmals erhalten wir ein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. März 2011 von SantaKlaus
5.0 von 5 Sternen Kalte Heimat
Kalte Heimat" ist eines der bislang noch wenigen Publikationen, die sich mit diesem weithin fremden und unbekannten, vielleicht sogar lange Zeit tabuisierten Thema der deutschen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Februar 2010 von Leseratte
5.0 von 5 Sternen man sollte schon nicht vergessen welche Art Wurzeln man besitzt
und, ..auch Rache ist Unrecht. Dieses Buch , so dicht es auch mit Fakten bepackt ist, kann nicht alle Einzelschicksale berücksichtigen, das ist zu verstehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Januar 2010 von W. Kretzschmar
3.0 von 5 Sternen Erinnerungen eines Flüchtlingskindes
Als Kind von Vertriebenen aus dem Sudetenland kam ich erst nach Thüringen, wo meine Familie (Eltern und 3 Kinder), 4 lange Jahre in in einem etwa 20 qm großem Zimmer mit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. April 2009 von Krauspenhaar
2.0 von 5 Sternen Zu wenig
Was Andreas Kossert hier vorlegt ist zu wenig um den eigenen Anspruch des Autors zu erfüllen. In seiner Einleitung legt er richtig dar, dass das Thema Vertriebene bisher zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Januar 2009 von Michael Resch
5.0 von 5 Sternen Ein sehr wichtiges Buch
Ich bin ein Kind der Nachkriegsgeneration und versuche, die Lücken meines DDR-Geschichtsunterrichtes zu schliessen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. August 2008 von Isis
3.0 von 5 Sternen Ein großer Teil der Wahrheit, aber nicht alles
Andreas Kosserts Buch "Kalte Heimat" ist eine interessante und lesenswerte Lektüre. Der Autor und Historiker nimmt sich dem Thema der deutschen Vertriebenen nach 1945 an, das... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Juli 2008 von Cameron
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