Erklärt haben den Aufbau schon andere Rezensenten - das genügt.
Ich möchte auf einige Auffälligkeiten eingehen.
Die Männer tragen nur ihren Nachnamen, die Damen immer den Vornamen. Was macht das mit den Charakteren? Die Männer sind nie so hart, dass sie eben ihren Nachnamen ausfüllen können, aber wer ist das schon... O;-)
Manchmal beendet Burkhard Spinnen seine Geschichten an Stellen, an der man gern weiter lesen möchte, denn man weiß genau, gleich geht es zwischen zwei Figuren hoch her, aber man lässt den Leser im Regen stehen. Das dürfen sie manchmal ruhig, jedoch geht da nicht doch eine weitere Geschichte flöten, wie z.B. am Ende von "Sechs Richtige"? Wie ist die Reaktion der Frau, wenn sie davon erfährt, und das so spät?
Manchmal tun die Geschichte weh. Wie oft soll man noch die dämliche Erklärung zur kalten Ente lesen? Aber so soll es sein.
Mir gefällt auch die schleichende Umkehr von Vorkommnissen wie in "Die Nötigung". So kommt es am Ende zu einem vollendeten Kreis.
Im Großen und Ganzen sieht man, wie normal die Menschen sind und dazu gleichzeitig skuril in ihrem Denken und Handeln. Ich hätte mir ein paar ältere und jüngere Menschen dazu gewünscht, die im Mittelpunkt hätten stehen können... vielleicht beim nächsten Mal. O:-)