Oliver Krachowitzer - auch Krach genannt - lebt in einer buntgemischten WG, die viele Probleme hat.
Der neue Mieter schleppt eine wunderschöne Dame nach der anderen an, sodass sich die WG-Bewohner ständig ihr Bier über den Latz kippen.
Der Vermieter will sie aus dem Haus haben und versucht, sie mit ausländischen Bauarbeitern aus dem Haus zu treiben.
Russische Schläger tauchen auf, die der Vermieter nicht engagiert haben will und auch noch steif und fest behauptet, die Bewohner hätten sie IHM auf den Hals gehetzt.
Der alte Herr aus dem Stockwerk ober ihnen überwacht sie in Stasi-Manier, inklusive Abhören und alles protokollieren.
Krach kann sich nicht zwischen zwei Frauen entscheiden, geschweige denn für eine neue Hose oder dafür, endlich mal ordentlich zu arbeiten.
Wie man an meiner süffisanten Inhaltsangabe gut erkennen kann, bin ich von dem Buch nur mäßig begeistert, die Komik blieb mir oft verborgen, über lange Strecken zieht es lahm dahin, nur mäßig aufgelockert von ein paar Klischees.
Ich mag ja ein naives Landei sein, aber dass das WG-Leben nur aus Dauerparty und Bio-Gras rauchen, Quadrokoptern und selbstgebauten Toilettenanlagen besteht, kann ich mir nicht vorstellen.
Für mich wars vergeudetet Zeit.
Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich Hobbyrezensentin und keine Kunstkritikerin bin!
Ich rezensiere ausschließlich Bücher, die ich von der ersten bis zur letzten Seite selbst gelesen habe.
Meine Meinung wird geprägt durch meine Bildung und meine persönlichen Erfahrungen.
Niemals jedoch lasse ich mich davon beeinflussen, ob ich das Buch gekauft, geliehen oder als Rezensionsemplar zur Verfügung gestellt bekommen habe!