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Kundenrezensionen

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am 13. Mai 2009
Über den Autor:
Matthias Sachau wurde 1969 in München geboren und lebt seit sechzehn Jahren in Berlin. Er arbeitet dort als Autor und freier Texter. Nach seinem Debut "Schief gewickelt", in dem er sich den Abgründen des Vaterseins gewidmet hat, ist "Kaltduscher" nun sein zweiter Roman.

Zum Inhalt:
Oliver Krachowitzer - kurz Krach - lebt in einer Berliner Männer-WG. Obwohl er eigentlich Schauspieler werden will und auch in ein paar Tagen ein wichtiges Vorsprechen an einer Berliner Schauspielschule hat, konnte er sich bisher nicht dazu aufraffen sich darauf vorzubereiten. Stattdessen verdient er sein Geld als deutsche Synchronstimme von Ernie. Auch in der Liebe läufts nicht gerade rund, da er nicht weiß wie er seiner Angebeteten Amelie seine Liebe gestehen soll und dummerweise auch noch eine Affäre mit ihrer besten Freundin angefangen hat. Zu allem Übel versucht der neue Vermieter die WG mit allen Mitteln zum Auszug zu bewegen ... Das Chaos ist also perfekt!

Meine Meinung:
Erwartet habe ich einen durchschnittlich lustigen Roman vollgespickt mit Klischees und vergleichbar in etwa mit Tommy Jaud. Bekommen habe ich dagegen etwas ganz anderes ... etwas viel, viel besseres! Denn Matthias Sachau erzählt mit solchem Witz und pointenreich vom ganz normalen Wahnsinn Männer-WG, dass ich mich beim Lesen gekugelt habe vor Lachen. Absolute Highlights beim Lesen waren die Interpretationsmöglichkeiten-einer-SMS-von-Julia-mit-dem-Text-"Es war nur was sexuelles"-Liste und die sprachbegabten Röhrenjeans-mit-Hängepopo-Träger! Aber auch der Rest des Buches war einfach nur genial, einfallsreich und zum Schießen komisch!
Ich war immer wieder fassunglos mit welcher stoischen Gelassenheit dieser Kerl die größten Katastrophen hinnimmt und versucht darin auch noch etwas Positives zu sehen. So hangelt sich Krach auch im Laufe des Buches von einem Fettnäpfchen zum nächsten und von einer peinlichen, völlig entgleisten Situation zur anderen. Und es ist ein riesen Spaß ihm und seinen chaotischen WG-Mitbewohnern dabei zuzusehen und zu hoffen, dass vielleicht irgendwie doch noch alles gut ausgeht.
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am 1. Dezember 2009
Sachau erzaehlt die Geschichte von "Krach" und dem Umfeld seiner 5 Mann WG in Berlin. Mit leichter Feder, aber durchaus leisen Toenen bringt er die taeglichen "Abenteuer" der Chaoten zu Papier. Kein Jaud, keine laute Effekthascherei, etwas witzig Menschliches, mit dem wir als Leser etwas anfangen koennen, es nachvollziehen, projezieren koennen. Steckt nicht in uns allen ein kleiner Krach? Alltagsprobleme jenseits der WG, die auch unser Leben ausmachten, als wir jung, optimistisch und zu Tode betruebt waren. Da ist von Liebe die Rede, unmenschlichen Vermietern und der Suche nach einem Job, die wir in den jungen Jahren selbst noch mit Heiterkeit und einer gewissen Lockerheit genommen haben. Alltaegliche Situationen wie ein Hosenkauf bei einem Hetero, der Schwulitaet vorgibt, weil es zum Geschaeft gehoert, fordern uns zum Lachen auf. Natuerlich darf auch das nicht unkomplizierte Verhaeltnis zu den Erziehungsberechtigten in einem solchen Roman nicht fehlen. Rundum eine gelungene Parabel auf das Leben, die Jugend, das Unverbraucht- und Unvoreingenommensein. Optimismus in jeder Lebenslage, selbst wenn Krach die Decke ueber dem Kopf zusammenbricht.
So sieht WG aus. Diejenigen, die eine solche irgendwann einmal genossen haben, wissen, was sie lesen ... und die anderen ... werden nach 4 Mitbewohnern suchen.
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am 12. Juli 2011
Oliver, genannt Krach, wohnt in einer Männer-Wg. Mit seinen Mitbewohnern kommt er super klar, die Harmonie und Sonstiges stimmen. Jeden Tag ist was los in der Bude, so das man das Gefühl hat, es wäre eine Stammkneipe und nicht eine WG. Wäre da nicht der neue Hausbesitzer. Der hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, alle Mieter rauszuekeln. Dazu fährt er schwere Geschütze auf, besser gesagt schwarzarbeitende Handwerker und Bauarbeiter aus dem Osten. Die reissen Wände und Decken ein, wo es ihnen gerade in den Sinn kommt, und kappen dann schlussendlich sogar die Wasserleitung. Doch die WG kann nichts erschüttern, solange sie ihre Bierzapfanlage und Kuh-Gras von ihrem neuen Mitbewohner aus der Schweiz haben.
Krach, der sich mit einem Job als Museumsaufsicht über Wasser hält, versucht sich in der Schauspielerei, und endet schliesslich als die Stimme von Ernie. Ja, genau, der aus der Sesamstrasse. Nach anfänglichen Zweifeln arrangiert er sich dann aber doch damit. Schliesslich hat er ja auch noch andere Probleme. Z.B. das er sich in die Super-Emanze Julia verliebt hat. Obwohl ihm das zu Anfang nicht recht klar ist, da er eigentlich Amelie im Sinn hatte. Jedenfalls ist die Beziehung zu Julia eine ganz spezielle, entweder Streiten und Schlagen sich die beiden, oder sie landen in der Horizontalen. Manchmal in der einen oder anderen Reihenfolge, manchmal auch beides gleichzeitig, und am liebsten in Umkleideräumen.
Richtig spassig zum Lesen ist es, wie sich die WG mit dem Hausbesitzer rumschlägt, ein Stasi-Opa sie observiert und sie zum Gegenschlag ausholen, der neue Mitbewohner einfach mal ein neues Klo einbaut, und nebenbei ein Model nach dem anderen abschleppt, so das die anderen vor Neid fast platzen . So richtig beschreiben, kann man nicht, was da so alles ab geht, man muss es einfach gelesen haben.
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In Matthias Sachaus neuem Roman geht es um die Tücken und Gepflogenheiten der Männer. Genau genommen um die Zustände die vorherrschen, wenn viele junge Herren zusammen wohnen und die Alltagsbanalitäten überwinden müssen. Das dies schnell in Chaos ausarten kann, das kann sich wohl jeder vorstellen. Jedenfalls wenn man an die vielen Vorurteile denkt, die es ja zu genüge über Männer und Ordnung oder Männer und Frauen geht. Diese Klischees werden in "Kaltduscher" nämlich zu genüge bedient. Aber nicht, dass die Geschichte deswegen platt wäre. Nein, das ist sie nicht.
Sachau hat hier einen wirklich amüsanten Roman über Oliver Krachowitzer, kurz: Krach und seine WG-Kollegen Gonzo, Francesco, Tobi und Reto geschrieben. In ihrer WG geht es zurzeit wirklich chaotisch zu. Dafür sorgen nicht nur die Jungs ganz alleine indem sie sich einfach eine weitere - und leider nicht allzu stabile - Toilette einbauen und generell eh jeden in ihre Wohnung lassen, nein, dafür sorgt zurzeit auch ihr Vermieter, der die Jungs gerne aus der Wohnung hätte. Aber die fünfe wären wohl keine richtigen Männer, wenn ihnen die Unordnung einer eingebrochenen Wand oder Decke wirklich etwas ausmachen würden.
Der Leser merkt schon: Wirklich tiefsinnige Gedanken werden in diesem Buch nicht erörtert. Die Jungs leben eher so nach dem Motto "Da kommt was". Gedanken macht man sich erst, wenn es unvermeidbar wird. Und auch dann überlegt man sich erst einmal, wie man dem Unvermeidbaren vielleicht doch noch entgehen könnte.

Mit viel Charme beschreibt der Autor auch noch die Beziehungsanfänge zwischen Krach und Julia und Amelie und Gonzo. Ein echte Highlight des Buches war wohl das Tandemschreiben zwischen Tobi und Amelie, zu dem der Autor durch das Buch "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" laut eigener Aussage inspiriert wurde.
Durch viele weitere kleine Anekdoten auch aus der heutigen Zeit wird das Buch recht lebensecht und trotz aller Klischees doch nachvollziehbar.
Die Vorstellung, wie der nette, alte Christian Rhode (Bert) neben jemandem wie Krach im Synchonstudio verzweifeln muss ist einfach witzig.

Insgesamt ein wirklich netter und charmanter Männer-Roman, den Frauen aber locker lesen und auch gut finden können.
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am 12. Juni 2013
Dieses Hörbuch habe ich vor Ewigkeiten mal meinem Schatz geschenkt. "Männer-WG-Roman" klang nach kurzweiliger Unterhaltung für das starke Geschlecht.
Für ihn war es dann aber so überhaupt nichts, er hat es zwar (im Gegensatz zur mir) bis zum Ende angehört - mir dann aber mit den Worten "Das geht gar nicht" zurückgegeben.

Nun habe ich es mir mal gegriffen und mit ins Auto genommen, um mich auf dem Weg zur Arbeit schön berieseln zu lassen.
Ganz ehrlich, ich war nach den ersten 3 Minuten schon bedient.
Ich kann nicht sagen, ob es am Inhalt oder an dem Sprecher lag oder auch an beidem - aber mir fielen die Worte von meinem Schatz wieder ein: "Das geht gar nicht".
(Ganz furchtbar: wenn ein Sprecher einen Akzent nicht kann, dann soll er es bitte besser ganz lassen!!! Gosejohanns Versuch am schweizerischen Akzent war unterirdisch).

Ich breche eigentlich ungern Bücher ab, manch ein Buch oder Hörbuch hat sich ja dann im Laufe der Geschichte ja auch doch noch verbessert. Also habe ich tapfer bis zur Arbeit weitergehört und die Fahrt in der Mittagspause auch - auf dem Heimweg habe ich entnervt aufgegeben und die CD in die Hülle gepackt.

Ich würde mal vorsichtig in den Raum stellen, daß das eher ein Hörbuch für Männer ist - wenn auch nicht für meinen...
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am 2. September 2010
Dieser Schmöcker ist das perfekte Buch für einen entspannten Abend. Wenn man in die Geschichte eintaucht wird man gefühlt selbst Mitglied der WG, sitzt in der Küche auf seinem Stammplatz und trinkt ein frischgezapftes Augustiner.

Die Geschichte ist nicht besonders, aber trotzdem sehr schön. Auf der einen Seite hat man die Suche nach der passenden Frau und auf der anderen den Kampf gegen den ungeliebten Vermieter. Dazu kommen noch kleinere Episoden wie der Stasi-Nachbar oder die WG-Eigene Band.

Der Schreibstil des Autors hat mit ebenfalls sehr gut gefallen. Nicht nur die lustige Verpflechtung mehrerer Gespräche in einen geschrieben Dialog sondern auch die vielen, niedergeschriebenen Geräusche wie "NÄÄÄÄT, Jauuuuul oder TÜDELÜT" zaubern immer und immer wieder ein lächeln auf die Lippen des Lesers.

Abschließend kann ich jedem, der leichte und lustige Lektüre mag, empfehlen sich dieses Buch zu kaufen und die Geschichte um "Krach" und seine Freunde mitzuerleben.
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am 22. Juni 2014
Also für mich definitiv eines der lustigsten Bücher von Matthias Sachau . Er ist einer der wenigen Autoren , die mich von der ersten bis zur letzten Seite , mit ein und demselben Humor begeistern und zum lachen bringen kann . Denn dies ist meiner Meinung nach höchst selten und kommt kaum vor , da mich humorvolle Bücher sehr schnell langweilen , weil sie häufig nicht so vielschichtig sind wie andere Romane. Doch Matthias Sachau gelingt dies spielerisch , seine Charaktere sind eigen , schräg skurril und einfach liebenswert komisch . Aber auch seine Handlung verfolgt man gespannt mit und lacht sich dabei halb schlapp , weil er es schafft lustige Szenene so bildlich darzustellen , dass man sie beinahe kopfkinoartig vor sich sieht ,.

Für mich eine klare Leseempfehlung für den Sommer , wenn man einfach ein paar kurzweilige , lustige und vernügte Lesestunden verbringen möchte !
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am 13. Oktober 2012
In den "bösen" Rezensionen las ich immer den Vergleich mit Tommy Jaud, den der Autor nicht bestanden hätte. Wollte er mit ihm verglichen werden? Hatte er den Anspruch ein witziges Buch zu schreiben? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall hat er ein Buch über das echte Leben geschrieben. Wer in WGs gewohnt hat und sich an seine Jugend erinnern kann, meint, die handelnden Personen zu kennen. Ich glaubte, der Autor schilderte tatsächlich Erlebtes. Die Personen waren mir alle sympathisch (wenn auch etwas überzeichnet) und man konnte mit ihnen leider oder sich freuen. Es weckte Erinnerungen an alte Zeiten und sorgte für Vergnügen.

Ein Extra-Lob geht an den Vorleser.
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am 18. Januar 2013
Ich habe das Hörbuch zu Weihnachten bekommen. Inhaltlich ist es ganz okay und humorig. Schade ist es, dass Herr Gosejohann damit überfordert ist, den verschiedenen Figuren Leben einzuhauchen und so dazustellen, dass man sie erkennt und immer weis, wer grade "dran ist". Die Gespräche zwischen Amelie und Julia z.Beispiel: immer die gleiche Stimmlage, Sprechgeschwindigkeit und Darstellung, so dass völlig verschwimmt, wer das sein soll. Das gleiche passiert auch mit den männlichen WG-Figuren. Einzig der Schweizer sticht etwas heraus, aber auch nur, weil der Sprecher hier ein "Kuhdeutsch" bemüht, das einem die Haare zu Berge stehen lässt.
Schade!
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