"Kalt ist die See" ist ein sehr spannender, psychologisch interessanter Schmöker (443 Seiten in kleinster Schrift). Leonora wird von ihrer Freundin Isabel versetzt, sie kommt nicht zum verabredeten Zeitpunkt aus London nach New York, um die lang geplante gemeinsame Reise anzutreten. Leonora reist schließlich in großer Sorge nach England, um ihre Freundin zu suchen. Von der Polizei wird sie zunächst nicht ernst genommen. Bei ihren Recherchen erfährt sie, wie wenig sie bisher von Isabel wusste. Interessante Ausflüge in die Psychoanalyse würzen das Buch. Mancher Schlenker besonders gegen Ende ist eher unglaubwürdig, daher nicht die volle Punktzahl.