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Unglücklicherweise tragen drei zwielichtige Typen ausgerechnet im unteren Stockwerk des Appartments, das Dean in dieser Nacht für ein charmantes Rendezvous mit einer Psychologiestudentin genutzt hat, ihre Meinungsverschiedenheiten aus. Die Studentin kann von Glück sagen, dass sie Frühaufsteherin ist. Denn Langschläfer Dean sitzt nun in der Falle. Während sich im unteren Stockwerk die beiden schmierigen Ganoven Alex (Jürgen Tarrach) und Toby (Herbert Fritsch) mit ihrem Auftraggebers Ed Novak (Jürgen Hentsch) einen erbitterten Streit um einen fehlgeschlagenen Coup in Wien liefern, scheitert ein nervenaufreibender Fluchtversuch Deans am vereisten Dachsims entlang. Da bleibt ihm nur eine letzte Zuflucht: ein Kleiderschrank. Hier muss Dean das intrigante Treiben bis zum bitteren Ende verfolgen, er hört von einem Mann namens Honcek (Dieter Pfaff), dessen Name den Schurken offenbar das Blut in den Adern gefrieren lässt. Zu guter Letzt gerät er sogar noch mitten hinein ins dubiose Geschehen.
Da haben Genre-Vorbilder wie Fargo und Reservoir Dogs nun auch im alpinen Schnee ihre Spuren hinterlassen. Kaliber Deluxe ist ein spannungsgeladener Thriller, der verschiedene Handlungsebenen geschickt miteinander verquickt und Gewalt wie einen ekstatischen Tanz inszeniert. Das sei ja wie in Chicago, wundert sich ein amerikanischer Tourist, als er während einer Stadtrundfahrt durch Wien am Ort des Verbrechens vorbeifährt. Das gleiche gilt für den Film von Thomas Roth. Er mutet wie ein amerikanischer Thriller mit deutschen und österreichischen Darstellern an und gerät dabei dank der guten Besetzung trotzdem vollkommen authentisch. Für schwache Nerven ist das allerdings nichts, denn hier fliegen unablässig die Fetzen, und mit Kunstblut wird auch nicht gegeizt. Schließlich wartet der Film noch mit einer überraschenden Wendung auf, die zur hohen Zeit des Gangsterfilms die strenge amerikanische Zensur niemals überlebt hätte. Da soll noch einmal jemand sagen, Verbrechen lohne sich nicht! --Frank Kukat
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Stellenweise erstaunlich heftig und unerwartet ekelhaft.
Leider ist die Bildqualität bei der DVD Nachbearbeitung bei der VHS Qualität stehengeblieben. V.a. bei den Schnee Szenen und am Stand tut man sich schwer die Darsteller vom Hintergrund zu unterscheiden.
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