5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tolle Italo-Krimi Action, 12. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Kaliber 38 - Genau zwischen die Augen (DVD)
Ja in Kaliber 38 wird dem Zuschauer einiges geboten: Verfolgungsjagden mit dem Auto, Motorrad, zu Fuß, Explosionen, Schießereien, Schlägereien .... Alles was das Actionherz begehrt. Der Inhalt: Ein Commissario mit einer jungen Spezialeinheit gegen Verbrecher. Wer auf eine tiefgründige Story oder psychologische Charakterstudie aus ist, ist hier fehl am Platz. Bei Kaliber 38 heißt es zurücklehnen und das Actionfeuerwerk genießen. Einige US Produktionen aus jener Zeit wirken da eher wie in Slow-Motion gedreht. Bei Kamerafahrten, denn die Kamera scheint immer in Bewegung zu sein und einigen witzigen Ideen blitzt die Regiearbeit von Massimo Dallamo ( u.a. Bandidos, Der Tod trägt Schwarz, Das Geheimnis der grünen Stecknadel) auf. Dazu eine tolle eindringliche Musik und fertig ist ein spannender Poliziotto. Bei den Special Effects sollte man aber ein Auge zudrücken.
Bild und Ton dieser DVD sind von guter Qualität. Keine Klagen dazu. Leider nur der deutsche Ton und keine Untertitel. Wer auf Europäische Krimi-Action der 70er Jahre steht wird bei Kaliber 38 seinen Spaß haben.
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4.0 von 5 Sternen
Ruhig angelegter und ordendlicher Poliziesco, 31. Juli 2011
In Turin steigt die Verbrechensrate. Nachdem die Frau von Polizeiinspektor Vanni getötet wird, stimmt die Polizeiführung der Bildung einer Sondertruppe, mit dem Namen Kaliber 38 zu. Die Leitung übernimmt Inspektor Vanni.
Massimo Dallamano präsentiert mit Kaliber 38 einen eher ausgefallenen Poliziesco. Klischees wie das des brutalen Kommissars, im Stile von Maurizio Merli, sind eher nicht vorhanden. Marcel Bozzuffi spielt die Rolle des Inspektors eher ruhig und mit Bedacht. Von Brutalitäten nimmt die Figur des Polizeiinspektors gänzlich Abstand.
Auch in weiteren Bereichen verwendet Dallamano einen eher geschliffenen Stil, zwar gibt es die ein oder andere härtere Szene in Form eines Kopfschusses, allerdings wird auf ein berserkerartiges Wüten der beiden Seiten (Polizei - Verbrecher) verzichtet. Kaliber 38 ist im Prinzip ein wenig an Magnum Force (Dirty Harry II) angelegt. Auch dort gab es eine Spezialeinheit, die in Eigenregie das Verbrechen bekämpfte. Dieses sei allerdings nur am Rande erwähnt.
Kaliber 38 weißt durch einige Verfolgungsjagden, einer unterhaltsamen Geschichte und recht guten Hauptdarstellern durchaus zu gefallen. 1977 drehte Domenico Paolella übrigens mit Sonderkommando ins Jenseits, eine Art Fortsetzung des Films, der mit wesentlich mehr Härte zur Sache ging.
Fazit: Ein interessanter, wenn auch eher ruhig inszenierter Poliziesco, mit einigen guten Actionszenen und einer sehr guten Kameraarbeit. Die DVD Umsetzung von Anolis ist Bild und Tonbezogen als gut zu bezeichnen.
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