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Kalendergeschichten (insel taschenbuch)
 
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Kalendergeschichten (insel taschenbuch) [Sondereinband]

Johann Peter Hebel , Ludwig Richter
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Produktinformation

  • Sondereinband: 148 Seiten
  • Verlag: Insel Verlag; Auflage: 14 (4. Februar 1973)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3458317171
  • ISBN-13: 978-3458317173
  • Größe und/oder Gewicht: 17,5 x 10,9 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 126.700 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In dem Autor des Satzes "Es gibt Untaten, über welche kein Gras wächst" nur den Hausfreund und bieder-beschaulichen Erzähler zu sehen, heißt Hebel jener Tradition zuschlagen, mit der er nichts zu tun haben wollte. Seine Kalendergeschichten sind geschrieben von einem Anwalt der Armen und Verleumdeten, einem Freund der französischen Revolution und der Aufklärung.

Über den Autor

Johann Peter Hebel, 10. 5. 1760 Basel - 22. 9. 1826 Schwetzingen. Nach dem frühen Tod seiner Eltern, die im Dienst eines Basler Patrizierhauses standen, ermöglichten ihm Vormund und Gönner den Besuch des Karlsruher Gymnasium illustre (1774-78) und das Studium der protestantischen Theologie in Erlangen (1778-80). Nach dem Staatsexamen war er zunächst als Pfarrgehilfe in Hertingen, dann als Lehrer in Lörrach (1783-91) tätig, bis er 1791 eine Stelle als Subdiakon am Karlsruher Gymnasium erhielt (1792 Hofdiakon, 1798 a. o. Professor, 1808 Direktor). Als er 1814 in die ev. Ministerialkommission berufen wurde, gab er die Stelle des Direktors auf, unterrichtete aber weiter. 1819 folgte die Ernennung zum Prälaten der ev. Landeskirche; damit war er zugleich Mitglied des Landtags und der kirchlichen Generalsynode. 1821 ehrte ihn die Universität Heidelberg mit dem Dr. h. c.Ernst Bloch, geb. am 8.7.1885 in Ludwigshafen. Der marxistische Philosoph studierte neben Philosophie auch Germanistik, Musik und Physik. Zunächst arbeitete er als Privatlehrer und Publizist. 1915 protestierte er gegen die deutsche Politik im Ersten Weltkrieg. Von 1917 bis 1919 ging er aus pazifistischer Überzeugung ins Exil in die Schweiz. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wurde er Mitglied der KPD. Er arbeitete als Publizist und sprach sich gegen die NSDAP aus. Nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler, 1933, wurde Bloch ausgebürgert. Er emigrierte in die Schweiz, 1938 in die USA, wo er an seinem dreibändigen Hauptwerk 'Das Prinzip Hoffnung' arbeitete. Der Philosoph formulierte hier seine Hoffnung auf eine Welt, in der die Entfremdung des Menschen von Gesellschaft und Natur überwunden sein wird. 1948 nahm Ernst Bloch die Professur für Philosophie an der Universität Leipzig an, lehnte ein Jahr später den Ruf der Universität Frankfurt am Main ab. Von 1953 bis 1956 war er Herausgeber der 'Deutschen Zeitschrift für Philosophie'. Bloch äußerte sich hier kritisch über die SED. 1957 wurde er wegen seiner offenen Kritik an der doktrinären Erstarrung des Marxismus in der DDR und der Niederschlagung des Ungarnaufstands zwangsemeritiert. Während einer Vortragsre

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Von Erasmus
Der Insel-Verlag hat dankenswerterweise zwei sehr schöne Bände von Johann Peter Hebel (1760-1826) herausgebracht: das "Schatzkästchen des rheinischen Hausfreundes" und die "Kalendergeschichten". Die aktuellen Neuauflagen sind mit schönen Umschlagbildern geschmückt, welche die alten Holzschnitte ersetzen. Im Innern sind die Holzschnitte von Ludwig Richter aber erhalten geblieben. Nun, man kann nicht von den "Kalendergeschichten" sprechen, ohne auf das "Schatzkästchen" hinzuweisen, und umgekehrt, hängen doch die beiden Bände eng zusammen. Hebel redigierte während mehreren Jahren den Landkalender für das badische Markgräflerland und schrieb hierfür zahlreiche Kalendergeschichten. Der Cotta-Verlag veröffentlichte 1811 die schönsten Geschichten. Es sind aber im Kalender weitere Geschichten, Rätsel, Beobachtungen und philosophische Betrachtungen enthalten, die erst viel später als notwendige Ergänzung zum "Schatzkästchen" erfasst und herausgegeben wurden. Der Insel-Verlag konnte Ernst Bloch für das Verfassen eines Nachwortes gewinnen, und schon allein deswegen ist dieser Band unbedingt empfehlenswert!
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