ARTE, 19.03.2008
Edo Popovićs temporeicher Roman erzählt von der Entwicklung eines kroatischen Fotografen, der – von Kindheit an auf sich allein gestellt – nichts vom Leben erwartet und schließlich doch seine Zukunft findet.
RBB Inforadio, 11.03.2008
Popovićs Geschichten sind brillante Milieu-Schilderungen, vital, witzig, mit leichter Hand gezeichnet – und saucool.
Freitag, 14.03.2008
… eine unnachahmliche Mischung aus Bukowski und Camus.
MDR Figaro, 11.03.2008
Buchtipp der Woche … Der urkomische Bildungsroman „Kalda“ handelt vom Großwerden und von der Identitätssuche eines Kroaten aus schwierigen Verhältnissen.
Werbetext
Edo Popović erzählt auf jener diskreten Höhe, auf der Können sich nicht mehr beweisen muss.
Kurzbeschreibung
Kalda versucht, sein turbulentes Leben zu rekonstruieren – eine verwickelte Angelegenheit: die Kindheit ohne Vater, die Jugend mit zu vielen Drogen und zu wenig Sex, das Überleben als Fotograf im Krieg und im darauf folgenden Turbokapitalismus. Unverblümt, rasant und komisch erzählt Edo Popović vom Aufwachsen im Sozialismus und beschreibt den Schiffbruch seines Protagonisten vor dem Hintergrund des umfassenden gesellschaftlichen Umbruchs in Kroatien.
Die CD zum Buch wurde eingelesen vom Schauspieler Holger Hübner.
Über den Autor
Edo Popović, geboren 1957, lebt in Zagreb. Er war Mitbegründer einer der einflussreichsten Underground-Literaturzeitschriften des ehemaligen Jugoslawiens, sein erster Roman »Ponoćni boogie« (1987) wurde zum Kultbuch. 1991-1995 war Popović Kriegsreporter. 2003 veröffentlichte er »Izlaz Zagreb jug«, das 2006 auf Deutsch unter dem Titel »Ausfahrt Zagreb-Süd« bei Voland & Quist erschienen ist.