"Erst wer seine eigenen Probleme erkennt und eingesteht, hat den ersten Schritt in Richtung Kaizen vollbracht."
Oliver Faulhaber (frei nach Masaaki Imai)
Der Schlüssel zum Verständnis dieses Buches ist das obige Zitat. Der Weg ist gepflastert mit den Unterscheidungs-Merkmalen von Kaizen (japanisches Denken) und Innovationen (westliches Denken):
Kaizen <---> Innovation
- Effekt: langfristig und andauernd <---> kurzfristig, aber dramatisch
- Tempo: kleine Schritte <---> große Schritte
- Zeitlich: kontinuierlich steigend <---> unterbrochen und befristet
- Vorgehen: Gruppenarbeit, Systematik <---> "Ellbogenverfahren", individuell
- Devise: Erhaltung und Verbesserung <---> Abbruch und Neuaufbau
Wichtiger Bestandteil von Kaizen ist zudem die umfassende Qualitätskontrolle.
- "Die Qualität hat Vorrang, nicht der Gewinn"
- "Der nächste Prozess ist der Kunde"
- "Kundenorientierte,nicht fertigungsorientierte Total quality control(TQC)"
Es kommt darauf an, bei jedem Fertigungsschritt zu überlegen, welches Merkmal, welche Funktion des Produktes ist für den Kunden bedeutsam.
Einige Erfolgsrezepte werden durch Beispiele von
- Canon
- TWI(Training Within Industrie)
- Toyota
untermauert.
Fazit: In dem Buch stehen viele bekannte Methoden, mit denen Firmen erfolgreich in kleinen
Schritten arbeiten können. Über den Erfolg entscheidet deren konsequente Anwendung.Über den
Kreislauf von Planen-Tun-Prüfen-Verbessern auf allen Ebenen und in allen
Situationen führt gelebtes Kaizen zur kontinuierlichen Verbesserung von Prozessen und Qualität.
Gewinnmaximierung ist ergibt sich als gewünschter Nebeneffekt, wenn mit Menschen und Ressourcen
respektvoll und achtsam umgegangen wird.