Wie immer, nimmt vom Venn sich auch hier das Rheinland vor mit allen Liebenswürdigkeiten, Macken und Klüngeleien. Die Story ist sehr clever: ein Historiker, der die Existenz des frühen Mittelalters leugnet wird vor einem Vortrag ermordet. Journalistin Susanne macht sich auf, den Fall zu klären. Das Buch ist lustig, doch wird die Satire nie oberflächlich platt, sondern bleibt subtil. Die Krimihandlung ist sehr spannend und gut konstruiert, die Charaktere überzeugen. Obwohl vom Venn Regionalliteratur schreibt, ist er nie provinziell. Auch die Lesung ist klasse.