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Kaiserin: Roman [Taschenbuch]

Shan Sa , Elsbeth Ranke
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

September 2006
Ihr Name wurde geschmäht, ihre Geschichte gefälscht, ihr Gedächtnis gelöscht: »Licht«, das Mädchen, das in der Tang-Dynastie im siebten Jahrhundert zur einzigen Kaiserin von China und mächtigen Herrscherin über ein Weltreich aufsteigt. Dunkel hingegen sind die Machenschaften und Hofprotokolle in der Verbotenen Stadt und grausam die Rache der Männer an der Frau, die es wagte, Kaiserin zu sein. Zum ersten Mal nach dreizehn Jahrhunderten öffnet Shan Sa die Tore der Verbotenen Stadt zur Zeit der »Roten Kaiserin«. »Eine unglaublich spannende Sittengeschichte aus dem alten China – geschildert von einer hochbegabten jungen Erzählerin mit großem Wissen, voll Kraft und Poesie.« Asta Scheib

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 3 (September 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492247008
  • ISBN-13: 978-3492247009
  • Originaltitel: Imperatrice
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 883.900 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Am Anfang macht es Shan Sa ihren Lesern nicht leicht. Mit stakkato-haften, fast expressionistischen Sätzen versucht sie ins Innenleben eines Säuglings einzuführen, der gerade erst geboren wird. Es ist ein Wirbeln und Donnergrollen, bis die Ich-Erzählerin Lachen und Stimmen hört und auch der Wirbel der Sprache sich legt. „Bestimmt wird es ein Junge, Hoher Herr“, hört sie die Stimmen sagen. „Es war gleichgültig, wer ich sein würde“, heißt es im Roman Kaiserin: „Ich war dieser Unermesslichkeit bereits überdrüssig.“ Aber jetzt geht der Kampf erst los. Denn der Vater, der eigentlich einen Stammhalter wünschte, um seine Entmachtung zu rächen, ist bitter enttäuscht. Aber das andere, was die Stimme sagte, stimmt. Denn die Ich-Erzählerin trägt tatsächlich „den Zorn in sich“. Und so wird das wilde Kind in der Verbotenen Stadt bald schon die Aufmerksamkeit des Kaisersohns erregen und zur Herrscherin über das größte Reich unter dem Himmel aufsteigen. Und da sind die Karten dann wieder neu gemischt ...

Keine andere Autorin und kein anderer Autor hat uns in letzter Zeit die exotische Vergangenheit Chinas anschaulicher und glaubwürdiger vor Augen geführt als die 32-jährige Schriftstellerin Shan Sa aus Peking, die 1989 nach Paris emigrierte und seitdem auf Französisch schreibt. Mehr noch als ihr Roman Die Go-Spielerin führt Kaiserin zurück in die chinesische Vergangenheit und zeichnet ein ebenso farbenprächtiges wie atmosphärisch dichtes Panorama des siebten Jahrhunderts, als die sagenumwobene Tan-Dynastie im Lande herrschte -- und in der Frauen in Machtpositionen nicht nur die ständige Missgunst der Männer fürchten mussten, sondern auch (als Mütter) die Intrigen der eigenen Kinder. Eigentlich also ist Shan Sa ihrem Thema -- die grausamen politischen Verstrickungen in machthungrigen Zeiten -- treu geblieben. Aber ihr neuer Roman ist noch packender als der letzte. Und der war schon packender als die meisten Neuerscheinungen seines Erscheinungsjahrs. --Isa Gerck -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Eine unglaublich spannende Sittengeschichte aus dem alten China – geschildert von einer hochbegabten jungen Erzählerin mit großem Wissen, voll Kraft und Poesie.« Asta Scheib

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Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungen, bis auf... 18. Mai 2008
Von Molly O.
Format:Gebundene Ausgabe
In Kaiserin geht es um das Leben der einzigen chinesischen Kaiserin Wu Jao, beginnend mit ihren Gedanken als ungeborenes Kind im Bauch ihrer Mutter bis zu ihrem Tod. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und ich persönlich fand es - bis auf die Beschreibung einer wirklich endlosen Parade, die ich überblättert habe - immer spannend.
Wu Jao ist dabei sehr willensstark und energisch und man kann sich nicht so leicht in ihren Charakter einfühlen wie in so manch anderen Protagonisten. Trotzdem habe ich dieses Buch häufiger gelesen, es war lange mein Lieblingsbuch und ich würde es ohne Zögern weiterempfehlen.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das außergewöhnliche Leben der Wu Jao 7. Februar 2006
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch "Kaiserin" handelt von der Lebensgeschichte der Kaiserin Wu Jao. Die Erzählung beginnt in der Zeit vor der Geburt. Allerdings sind die Gedanken, die der Leser kennenlernt, die Gedanken eines entwickelten Bewusstseins. Durch diesen Kunstgriff kann der Leser wirklich von Anfang an das Leben der späteren Kaiserin aus ihrer Perspektive erfahren. Man lernt die Erzählende von Beginn an als starke, eigenwillige Persönlichkeit kennen. Das Einfühlen in die Person ist allerdings nicht leicht.
Der Roman ist flüssig geschrieben und an vielen Stellen spannend. Die Beschreibung von Ereignisse ist so, dass der Leser sich Szenen gut bildlich vorstellen kann und eine bestimmte Atmosphäre zu spüren glaubt. Die Entwicklung des Charakters der Kaiserin spiegelt sich in ihren "Gedanken" wieder, von denen der Leser erfährt.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Einführung in eine andere Welt 16. Dezember 2006
Von Mirka
Format:Taschenbuch
Kennen Sie die Welt der chinesischen Kaiser? Ich nicht. Nirgendwo im Buch steht wirklich deutlich geschrieben, dass es eigentlich um einen historischen Roman, um eine Biographie geht. Grundlage für das Buch war, wie ich erst später erfahren habe, die Persönlichkeit der einzigen Kaiserin, die China jemals gekannt hat: Wu Zetian (oder auch Wu Zhao), die von 625-705 gelebt hat. Es ist die Geschichte eines relativ einfachen, aber willenstarken Mädchens, das es - über viele, komplizierte Umwege und Beziehungen - zur Kaiserin bringt. Sie erreicht ihr Ziel, indem sie sich selber mehr oder weniger treu bleibt. Ein hohes Mass an Intelligenz, ein nahezu brillianter Geist und die Fähigkeit des strategischen Denkens helfen ihr dabei.

Shan Sa hat für mich die kaiserliche Welt des alten Chinas eröffnet, in der Betrug, Korruption, Machtkämpfe und Inzest etwas ganz Normales sind. Die Kaiserin, deren Geschichte aus der Sicht des Ich-Erzählers erzählt wird, kommt - trotz aller Intrigen, einigermassen aufrichtig rüber. Ob das wirklich so ist, ist die Frage. Hier trennt sich dann wohl die schriftstellerische Freiheit von der Realität.

Ein dickes Buch mit zeitweilig langen Beschreibungen. Man sollte sich vielleicht erst kurz in die 'offizielle' Geschichtsschreibung vertiefen, bevor man das Buch liest. Das hilft während des Lesens bei der Interpretation dessen, was erzählt wird.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von MrsRamen
Format:Taschenbuch
Ich bin ein großer Shan Sa Fan und habe bisher alle ihre Bücher nur so verschlungen. Natürlich musste ich auch "Kaiserin" lesen und bin enttäuscht worden. Trotz der Auszeichnung "Buch des Monats", ist die Beschreibung des alten Chinas wirklich gelungen, aber das Buch fand ich in keinster Weise spannend. Die ersten 100 Seiten zogen sich nur so dahin, die nächsten 50 Seiten habe ich dagegen nur so verschlungen (als die Protagonistin zur Kaiserin ernannt wird). Danach nimmt das Buch leider wieder ab.
Wer etwas von Shan Sa lesen möchte, sollte alle anderen Titel wählen. Von "Kaiserin" ist man schnell enttäuscht...
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