Pressestimmen
Nach Zugriff und Ausführung könnte diese Arbeit Vorbild sein für die sehr wünschenswerte Untersuchung des einen oder anderen landesherrlichen Hofs in der frühen Neuzeit. (Neues Archiv für sächsische Geschichte, 77/ 2006) Den gewaltigen Umfang der Studie nimmt man gerne in Kauf, weil ein wirklicher Gewinn zu verzeichnen ist: weil nämlich der Wiener Hof des mittleren 17. Jahrhunderts in seinen Strukturen und Wandelprozessen jetzt deutlich schärfer konturiert vor uns steht als bisher. Dies verdankt sich zu einem guten Teil der geschickten Kombination quantitativen und qualitativen Materials und nicht zuletzt der hoch entwickelten Fähigkeit des Autors, die Quellen mit Akribie und Bedacht zu lesen und auch Zwischentöne registrieren zu können. (Historische Zeitschrift, 280/2005)
Kurzbeschreibung
Mark Hengerer geht den Zusammenhängen zwischen dem Strukturwandel des Hofes und den Bedingungen sozialer Reproduktion des Adels am Beispiel des Kaiserhofes im 17. Jahrhundert nach. Er untersucht, wie im Spannungsfeld von Anwesenheit und Amt, Interaktion und Organisation sowie wie im Austausch adeliger und fürstlicher Ressourcen Macht entsteht und auf Gegenmacht stößt.
Über den Autor
Mark Hengerer ist wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl Frühe Neuzeit der Universität Konstanz.