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Kai Rabe gegen die Vatikankiller
 
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Kai Rabe gegen die Vatikankiller

DVD ~ Steffen Wink
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Produktinformation

  • Darsteller: Steffen Wink, Klaus J. Behrendt, Sandra Speichert
  • Regisseur(e): Thomas Jahn
  • Komponist: Tito Larriva
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 12. Juli 2001
  • Produktionsjahr: 1998
  • Spieldauer: 89 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00005LAYU
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 54.617 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ein dunkles, förmlich nach Folter und Mord riechendes Verlies, eine junge Frau, deren Kleidung und Aufmachung keinerlei Zweifel über ihren Beruf lassen, und ein seltsamer Mönch mit einer Krähe auf der Schulter, dessen Augen ihn gleich als irren Sadisten und kaltblütigen Killer verraten. Von Anfang an ist klar, wie das endet. Man kennt solche Szenen aus dem deutschen Sensationskino der 60er- und 70er-Jahre, als kein Mord zu schmierig, kein Killer zu pervers und keine Frau zu hilflos sein konnte. Nur ist hier alles eine Spur zu dick aufgetragen. So offensichtlich war diese Art von Filmen selbst damals nicht. Deshalb überrascht es auch nicht, dass sich diese Szene, mit der Thomas Jahns Kai Rabe gegen die Vatikankiller beginnt, als reines Spiel, als Film-im-Film, entpuppt.

Die Zeit, in der solche wüsten, sich ganz an die niederen Instinkte richtenden Momente im deutschen Kino noch ohne jede ironische Brechung möglich waren, sind schon lange vorbei. Selbst der Schund, wie man so etwas früher gerne abwertend nannte, hat in den späten 90er-Jahren, einer Zeit, die nichts mehr ernst nehmen wollte, seine Naivität und Unschuld verloren. Ein Bedauern darüber ist in Thomas Jahns zweitem Film ganz deutlich zu spüren. Doch auch er kann sich dem Zeitgeist, diesem recht aufdringlichen Hang zur Ironie, nicht ganz entziehen.

Dabei hat sein Drehbuch über einen kaputten Star, Kai Rabe (Steffen Wink), einige Morde an einem Filmset und einen desillusionierten Polizisten (Klaus J. Behrendt), der sich in eine viel jüngere, natürlich wunderschöne Schauspielerin (Sandra Speichert) verliebt, alles, was zu einer Hommage an das wilde Unterhaltungskino der 60er-Jahre gehört. Aber am Ende ist aus Kai Rabe genauso wie ein paar Jahre zuvor aus Martin Walz' Kondom des Grauens nur eine Parodie und keine Huldigung geworden.

Man hat fast den Eindruck, als hätte Jahn der Mut zur eigenen Courage verlassen. Nur in den wunderbar poetischen Szenen zwischen Klaus J. Behrendt und Sandra Speichert, in denen Jahn seine Figuren vollkommen ernst nimmt, spürt man noch, dass in Kai Rabe mehr als nur eine sich anarchisch und wüst gebende Parodie auf die deutsche Filmwirtschaft und eine vergangene Form des Kinos gesteckt hätte. --Sascha Westphal

Produktbeschreibungen

Warner Home Kai Rabe gegen die Vatikankiller, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 10.07.01

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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Schwarze Satire mit Schwächen, 22. Juli 2001
Eines sei vorher gesagt. 'Kai Rabe und...' ist von der Qualität kein zweiter 'Knockin`on Heaven's Door'. Vielmehr ist es eine laue Kopie von Thomas Jahns Erstling. Zu sehr erinnern die Leibwächter Salomon(E.Durmaz) und Hesekiel(M.Nontschew) an die unterbelichteten Killer Abdul und Henk aus 'Knockin..'. Zu ausführlich würdigt Jahn seine Vorbilder Tarantino und Rodriguez, so daß es dem Film an eigener Orginalität mangelt. Da helfen auch die anfangs pointierten Dialoge,getragenen durch eine perfekte Ensembleistung, nicht. Weshalb sich 'Kai Rabe' ab der zweiten Hälfte zunehmend im Kreis dreht. Zu einseitig vertraut Jahn der skurillen Ausdruckskraft seiner Deppentruppe, deren Brachialkomik sich mit der Zeit in Schablonen erschöpft. So geht auch das Krimipotential seiner Geschichte schnell verloren.
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5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Bester deutscher Film, 13. November 2001
Von irisane@gmx.de (Garching, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Ein Film, der sich auch nach mehrmaligem Sehen noch längst nicht verbraucht hat, sondern von Mal zu Mal besser wird. Perfekt inszeniert, Dialoge, die in ihrer Einfachheit genial sind, Darsteller, wie Edgar Selge, bei denen das Zuschauen pures Vergnügen ist. Der meist unterschätzteste Film der letzten Jahre.
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0 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Toller Film mit tollen Stars!!!, 14. März 2005
Von Ein Kunde
"Ein grausamer Serienmörder treibt sein Unwesen während der Dreharbeiten zum Film "Die Vatikankiller". Kommissar Krüger, der am liebsten jungen Schauspielerinnen nachstellt, nimmt den verdächtigen Hauptdarsteller Kai Rabe unter die Lupe."

Thomas Jahn
Mirco Nontschew
Hannelore Elsner
Heinz Hoenig
Bernd Michael Lade
Dietmar Bär
Edgar Selge
Klaus J. Behrendt
Jan Josef Liefers
Sandra Speichert
Steffen Wink
Thierry Van Werveke
Anna Loos
Markus Knüfken
Stefan Jürgens
Ercan Durmaz

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