Diese Kompilation umfaßt eingängigere Werke der in Paris lebenden Japanerin aus der pop-orientierten Schaffensphase 1995-96, aus der u.a. das in japanischer Kosmetikwerbung verwendete "Good morning world" mit der kaputtesten Hammond-Orgel, die ich kenne, stammt.
Insofern ist "The best of Trattoria years" ein sehr gutes Kahimi Karie-Einsteiger-Album. Denn die Frau fordert ihre Hörer - ihre Stimme ist einzigartig (böse Zungen mögen sagen: Nicht vorhanden!), ausgeklügelte Arrangements der zahlreichen Gastkomponisten/-produzenten (z.B. Momus, Katerine) sorgen für Abwechslung, Anspruch und Hinhörer.
Fazit: Hörenswert. Japans Antwort auf Björk, wenn auch auf anderem künstlerischen Terrain.