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Kafka - Die Jahre der Entscheidungen. Gebundene Ausgabe – 12. September 2002


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 704 Seiten
  • Verlag: S. FISCHER; Auflage: 6 (12. September 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100751140
  • ISBN-13: 978-3100751140
  • Größe und/oder Gewicht: 15,8 x 5,2 x 21,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 41.684 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Franz Kafka hat es niemandem leicht gemacht. Seinen Lesern nicht, seinen Verlegern und Biografen nicht, und sich selbst am allerwenigsten. Er war nach eigenen Maßstäben ein Gescheiterter -- nur eine Hand voll Erzählungen betrachtete er als abgeschlossen, alles andere blieb Fragment. Trotzdem ist er zweifellos einer der wichtigsten und einflussreichsten Autoren der literarischen Moderne. Und insofern gibt es unzählige Aufsätze und Studien über den Prager Versicherungsbeamten und sein hauptsächlich in einsamen Nachtstunden entstandenes Werk. Was bisher jedoch fehlte: eine fundierte deutschsprachige Biografie. An dieser versucht sich nun der Literaturwissenschaftler Reiner Stach, dessen Interesse schon lange Kafka gehört (z. B. Kafkas erotischer Mythos von 1987). Die Jahre der Entscheidung ist der als erstes erscheinende mittlere Teil einer auf drei Bände angelegten Biografie.

Die Jahre der Entscheidung, das sind diejenigen von 1910 bis 1915. In ihnen erlebt Kafka einen ersten schöpferischen Durchbruch, als er in einer Nacht in einem Rutsch seine erste große Erzählung Das Urteil verfasst. Zwei der drei großen Romanfragmente stammen aus dieser Zeit, außerdem begann die "Hölle der Selbsterforschung" in Tagebüchern und Briefen. Prägend außerdem: das "schreckliche Doppelleben" zwischen Büro und Schreibtisch, die jahrelange, aber letztlich aufgelöste Verlobung mit Felice Bauer, sowie der Schrecken des ersten Weltkrieges. Und aus allen Fakten und Dokumenten heraus leuchtet die Aura der Fremdheit, des Andersseins, die diesen großen Gescheiterten umgibt.

Reiner Stach wagt viel mit seinem Projekt -- und siegt auf ganzer Linie. Weder verliert er sich, wie viele andere, in den Tiefen der Textanalyse. Noch erliegt er der Versuchung, die weißen Flecken von Kafkas Leben mit schriftstellerischem Eifer auszumalen. Trift dieser etwa nach langen Monaten intensiver Korrespondenz zum ersten Mal seine Verlobte Felice Bauer im Grunewald, hat der Biograf Mut zur Feststellung, dass wir darüber einfach so gut wie nichts wissen. Auch von der Detailversessenheit vieler Biografen, die trockene, schwer lesbare Abhandlungen zur Folge hat, ist bei Stach nichts zu spüren. Sein Schreibstil und seine geschickte Hand beim Zusammensetzen der vielen Mosaiksteinchen machen die 600 Seiten Text zu einem überraschend spannenden und angenehmen Leseerlebnis.

An dieser Stelle muss man auch den Verlag loben: Jahrelang unterstützte er die aufwändigen Recherchen Reiner Stachs (unter anderem spürte er Teile des Nachlasses Felice Bauers in den USA auf). Auch wenn Kafka einer der wichtigsten Autoren des S. Fischer Verlages ist, ist so etwas in Zeiten des Rotstifts nicht selbstverständlich. Umso schöner, dass sich das verlegerische Wagnis gelohnt hat. --Christian Stahl

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Die erste große Kafkabiographie in deutscher Sprache

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Reuter am 11. Oktober 2010
Format: Taschenbuch
Im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts sind zwei gewichtige Biographien über Franz Kafka erschienen. Eine von Rainer Stach, Kafka-Experte und Publizist, die andere von Peter-André Alt, Professor für Literaturwissenschaft. Welcher ist der Vorzug zu geben?
Zunächst einmal ist der Widerspruch zu bestätigen, den Stach in der Einführung seiner auf drei Bände angelegten Biographie feststellt: dass nämlich der Autor, der wie kein anderer die Literatur der Moderne und eine ganze Generation von Schriftstellern prägen sollte, bisher mit keiner großen Biographie in deutscher Sprache bedacht wurde - freilich von der Biographie über Kafkas frühen Jahre von Klaus Wagenbach aus den 50er Jahren abgesehen. Nun sind es gleich zwei, beide sind ungeheuer gelehrt, in Form und Stil könnten sie jedoch unterschiedlicher nicht sein.
Beginnen wir mit Stachs Biographie. Sie ist angelegt auf drei Bände. Ihr erster trägt den Titel "Die Jahre der Entscheidungen", behandelt lediglich die Jahre 1910-1915, und ist im Umfang bereits so stark wie Alts einbändige Biographie, nämlich etwa 650 Seiten. Stachs zweiter Band umfasst die letzten Jahre Kafkas und der noch nicht erschienene Band über Kafkas Anfänge wartet auf die Freigabe des Nachlasses von Max Brod. Macht sich der dreifache Umfang Stachs in der Tiefe der Erkenntnis über Kafka bezahlt? Ich meine nein! Der übergroße Umfang der Biographie ist dem Verfahren Stachs geschuldet, der in seinem Schreiben den Menschen Kafka szenisch aufleben lassen will. Über weite Strecken scheint der Leser Kafkas Umwelt, seine Gefühlswelt usw. aus dessen Perspektive wahrzunehmen. Das braucht natürlich immensen Raum und ist auf die Dauer ermüdend.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von austromir am 1. Dezember 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Es ist die Wiedergeburt eines Autors, der jahrzehntelang unter den Deutungen und persönlichen Eitelkeiten von Exegeten verschüttet wurde. Im Buch von Stach taucht jener Autor wieder auf den ich in seinen Werken und seiner Biographie kennen und schätzen gelernt habe. Deutschlehrer sollten Stach lesen. Dann wären sie vielleicht eher bereit, Kafka auch im Deutschunterricht zu behandeln. In diesem Sinn ist Stach auch ein Heilmittel für alle GermanistikstudentInnen, die jahrzehntelang durch Tertiärliteratur vieles über Kafka aber nichts von ihm gelernt und die vor allem gelernt haben, ihn zu hassen. Wer Stach schätzt sollte übrigens gleich Oliver Jahraus "Kafka" lesen.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 21. Juli 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Als ich vor 15 Jahren als junger Student Kafkas "Process" las, sein beklemmendes, alptraumhaftes und so unglaublich faszinierendes Hauptwerk, habe ich mich gefragt: was war das für ein Mensch, der so etwas zu schreiben imstande war? Diese hervorragende, tief bewegende Biographie beantwortet diese und viele andere Fragen. Ein atemberaubender, erschütternder Lebensabschnittsbericht.
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16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Erben am 5. März 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Eine brilliant geschriebene, detailliert in Szene gesetzte und vor allem eine für zukünftige Lebensbeschreibungen anderer Autoren Maßstäbe setzende Biographie Kafkas, die mich als Germanistikstudent gelehrt hat, Werk und Autor nicht durch simplifizierende und daher bequeme Kategorien und Attributen zu belegen, sondern die psychische Einheit, die zwischen Werk und Autor besteht, als vielschichtig und wohl nicht endgültig entschlüsselbar zu begreifen. Die von Stach ambitionierte "Synthese aus Synthesen" ist auf beeindruckende Weise gelungen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von deathdealer92618 am 19. Juni 2010
Format: Taschenbuch
Es ist wirklich ein gutes Buch geworden. Gut schon allein aus dem Grunde, dass man es leicht lesen kann, dass es teilweise wie ein Roman anmutet und man hineingezogen wird. Gut, oder fast schon sehr gut, ist es schon, weil es eben nicht versucht Franz Kafka und sein Werk zu psychologisieren und zu mystifizieren. Nein, es zeigt den loyalen Prager Versicherungsbeamten, der vor und während des Ersten Weltkrieges ein Dasein zwischen Beruf, Familie und Literatur fristet. Der genau daran zu zerbrechen droht, weil er weiß, dass er eigentlich nur für die Literatur leben müsste und er auch nur wirklich gute Werke zustande bringen könnte, wenn dies so wäre.
Akribisch führt Reiner Stach uns durch die Jahre 1910 - 1915, "die entscheidenden Jahre", wie er meint. Entscheidend natürlich vor allem, weil Kafka hier erstmals kleinere Arbeiten veröffentlicht und seine Romane zumindest beginnt. Entscheidend aber auch, weil er fast heiratet, letztendlich aber einsehen muss (geahnt hat er es bereits), dass er sich neben der Arbeit und dem Schreiben nicht auch noch um einen eigene Familie kümmern kann. Auf die explizite Sexualangst von Kafka geht der Autor diesbezüglich auch noch ein. Dies nur eine von vielen neuen Erkenntnissen (in der Intensität), die sich Reiner Stach in langer Recherchearbeit erarbeitet hat und die diese Biographie so lesenswert macht und ihr einen großen Vorsprung vor anderen Kafka-Biographien verschafft. Die Beziehung zu Felice Bauer wird unglaublich intensiv beschrieben, auch Kafkas Beschäftigung mit dem religiösen Judentum ist mehr als nur eine Randnotiz und wenn Stach erläutert unter welchen Umständen Franz Kafka schrieb und versucht hat zu schreiben, dann schmerzt es den Leser fast körperlich.
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