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Kaddisch für ein nicht geborenes Kind [Taschenbuch]

Imre Kertesz , György Buda
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. Oktober 1999 3499225743 978-3499225741 2
Mit einem brüsken «Nein» antwortet B. auf die harmlose Frage eines Bekannten, ob er Kinder habe. Und so unerbittlich weigerte er sich in seiner Ehe, Kinder zu zeugen. In einem großen Monolog begründet der Erzähler seine scheinbar schockierende Absage. Eine «Todesfuge in Prosa, die in ihrer ergreifenden Schönheit noch einmal das gesitige Erbe des Abendlandes aufleuchten läßt, bevor es im Grauen von Auschwitz untergeht.» (Neue Zürcher Zeitung)

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Kaddisch für ein nicht geborenes Kind + Roman eines Schicksallosen
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 2 (1. Oktober 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499225743
  • ISBN-13: 978-3499225741
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 11,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 206.121 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Kaddisch für ein nicht geborenes Kind ist ein Buch, das den Leser betroffen zurücklässt, voller Scham darüber, was Menschen einander antun können.

Imre Kertész, 1929 in Budapest geboren, erzählt seine eigene Geschichte: Seine Kindheit und Jugend, wie er darunter litt Jude zu sein, wie er ins KZ nach Auschwitz gebracht wurde und welche Wendung sein Leben erfuhr, als er 1945 den Holocaust überlebte. Das Konzentrationslager ist fortan das Maß aller Dinge. Seine Arbeit, seine Ehe, sein Gedanke an Kinder, der zu denken ihm nicht mehr möglich ist mit den Erfahrungen, die er gemacht hat. So spricht er das Kaddisch, das jüdische Totengebet. Immer wieder zitiert er die "Todesfuge" von Paul Celan. Sein Grab in den Wolken wurde schon begonnen, doch noch ist er gezwungen, mit dem Mal, das KZ überlebt zu haben, weiterzuleben.

Imre Kertész bietet keine leicht verdauliche Lektüre, doch sein Buch lohnt den Aufwand. --Manuela Haselberger

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Imre Kertész, 1929 in Budapest geboren, wurde 1944 nach Auschwitz deportiert und 1945 in Buchenwald befreit. Nach Kriegsende arbeitete er zunächst als Journalist, ab 1953 dann als freier Schriftsteller und Übersetzer in Budapest. Mit seinem Roman eines Schicksallosen, 1975 in Ungarn veröffentlicht, gelangte er nach der europäischen Wende zu weltweitem Ruhm. 2002 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Imre Kertész lebt in Budapest und Berlin.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie ein Überlebender das Überleben überlebt 12. Juni 2012
Von Villette TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Kaddisch für ein nicht geborenes Kind" ist ein ungewöhnliches Buch. Es ist ein langer Monolog des Erzählers über das Leben und die eigene Geschichte in diesem Leben. Die Sätze sind wie Gedanken, sie zirkulieren um den Gegenstand, sind aus vielen Häppchen zusammengebaut und habe unglaubliche Längen. Wer so etwas nicht lesen kann, weil es einige Mühe bedeutet, für den ist das Buch nichts. Leider raubt man sich dann aber einer bereichernden Erfahrung, nämlich der Erfahrung, mitten in den Gedanken eines Erzählers zu sein, der mit dem Leben und der Welt hadert. Als Kind war er im KZ und eigentlich ist er es immer noch. Sein Leben ist ein für alle Male davon gezeichnet und nur in diesem Horizont lebbar. Aber was ist das für ein Leben? Es ist das Leben eines Gefangenen, der immer darauf wartet, wieder ins Elend zurückgezogen zu werden. Dadurch macht er sich selbst jeden Augenblick zum Elend. Manche Dinge sind in so einem Leben nicht möglich, wie ein Kind in die Welt zu setzen. In einer Welt, in der etwas passieren kann, wie es ihm passiert ist, darf man gar kein neues Leben schenken. Das wäre verantwortungslos. Über diese Entscheidung geht die Ehe des Erzählers kaputt und vielleicht zerstört er sich dadurch auch einen Funken Hoffnung, eine neue Sicht auf das Leben. Was dieses Buch trotz dieser ernsten Gedanken wieder leicht und sogar angenehm zu lesen macht, ist die Tatsache, dass der Autor es irgendwie schafft, leichtfüßig und fröhlich zu schreiben. Man geht also nicht mit einer Depression aus der Lektüre heraus. Das ist eine große Kunst.
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34 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Monolog eines am Leben Gehinderten 22. März 2003
Von Shaun TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Imre Kertész erzählt in der Ich-Perspektive und in Form eines Briefes an ein nicht gewolltes Kind von den Erfahrungen eines Juden, der durch Scheidung der Eltern und brutales Internat sowie später Auschwitz am Leben gehindert wurde, der der Bitte seiner Frau zu einem gemeinsamen Kind nicht nachkommen kann, weil darin eine Lebensbejahung erforderlich wäre, die er nicht leben kann oder will. Die Beziehung zu seiner Frau zerbricht schließlich daran wie auch an dem selbstmitleidigen Kreisen des Ich-Erzählers um sein Problem, dass sich der Zuwendung zu einer hoffnungsvolleren gemeinsamen Zukunft mit seiner Frau verschließt. Ein starkes Buch darüber, wie die Vergangenheit die Gegenwart belasten kann.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über das Gute 19. Dezember 2009
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Zugegeben - Kertész Stil ist langatmig und manchmal auch etwas zu weitschweifig. Aber seine Überlegungen zum Bösen und zum Guten sind mir sehr aufschlussreich geworden: Nicht das Böse ist Kertész unerklärlich, sondern das Gute scheint ihm unfassbar. Die kleine Erzählung über einen Mitgefangenen, den alle nur den "Herrn Lehrer" nennen, ist mir ans Herz gewachsen. Kertész ist nämlich bass erstaunt, dass dieser Mitgefangene gar nicht auf die Idee kommt, sich im KZ einer zusätzlichen Essensration - nämlich der von Kertész - zu bemächtigen und ihm diese nachträgt. Als der "Herr Lehrer" Kertész' Erstaunen über sein Handeln bemerkt, fragt er nur: "Was hast du denn gedacht?"
Kertész überlegt im Gespräch mit seiner Frau, "dass der «Herr Lehrer» eine zweifache Chance (in Gestalt der Essensration von Kertész) erhalten hatte, am Leben zu bleiben, und dass er diese verdoppelte Chance ... verwarf, so zeigt das, dass ... die Annahme dieser zweiten Chance gerade seine einzige Chance vernichtet hätte, die es ihm noch ermöglichte, zu leben und zu überleben; ... es existiert ein reiner, von keinem fremden Stoff ... infizierter Begriff, ein Gedanke, der in unser aller Geist gleichermaßen als Vorstellung lebt, ja eine Idee, deren .. Unverletzbarkeit, deren Wahrung ... des «Herrn Lehrers», einzige wirkliche Chance zu überleben bedeutet."
Diese Gestalt des "Herrn Lehrers" macht mir das Büchlein kostbar.
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