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KOSMOS 691745 - Die Legenden von Andor

von KOSMOS
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (58 Kundenrezensionen)
Unverb. Preisempf.: EUR 39,99
Preis: EUR 29,55 Kostenlose Lieferung. Details
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  • Auszeichnungen: Nominierungsliste "Kennerspiel des Jahres 2013" und As D'Or (Frankreich)
  • Das große kooperative Fantasy-Abenteuerspiel mit leichtem Einstieg
  • Autor: Michael Menzel
  • Spieldauer: 60 - 90 Minuten
Weitere Produktdetails

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KOSMOS 691745 - Die Legenden von Andor + ABOREA - Tischrollenspiel (2. Edition): Für 1 bis 8 Spieler
Preis für beide: EUR 46,54

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Details
Modell691745
Anzahl Spieler2 bis 4 Spieler
Batterien notwendig Nein
Batterien inbegriffen Nein
ZielgruppeUnisex

Produktinformation

  • Größe und/oder Gewicht: 29,7 x 7,3 x 29,8 cm ; 2,2 Kg
  • Produktgewicht inkl. Verpackung: 2,2 Kg
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren
  • Modellnummer: 691745
  • ASIN: B0088UZZJK
  • Im Angebot von Amazon.de seit: 4. Juni 2012
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (58 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 510 in Spielzeug (Siehe Top 100 in Spielzeug)

Produktsicherheit

Für dieses Produkt gibt es folgende Sicherheitshinweise
  • Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet

Auszeichnungen

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Produktbeschreibungen

Produktbeschreibung

Das große kooperative Fantasy-Abenteuerspiel. Mit einfachen Regeln und geführtem Startabenteuer für den leichten Einstieg. Entwickelt und atmosphärisch gestaltet vom renommierten Illustrator Michael Menzel. Das Land Andor ist in Gefahr. Feinde rücken aus den Wäldern und dem Gebirge auf die Burg des Königs zu. Nur eine kleine Heldengruppe stellt sich ihnen entgegen. Werden sie die Burg verteidigen können und gemeinsam gewinnen? Doch es warten noch weitere Abenteuer auf die Spieler. Die Hexe gilt es zu finden und den König zu den Schildzwergen zu eskortieren. In den Minen regt sich ein alter Feind. Und dann müssen die Helden auch noch gegen den wieder erwachten uralten Drachen antreten. Gemeinsam sind sie zwar stark, aber werden sie diese Herausforderungen bestehen?

ACHTUNG! Für Kinder unter 3 Jahren nicht geeignet. Erstickungsgefahr, da kleine Teile verschluckt oder eingeatmet werden können.

Produktbeschreibungen



Warnhinweis:
Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
112 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Benjamin T. #1 REZENSENT #1 HALL OF FAME REZENSENT
Haltbarkeit: 5.0 von 5 Sternen    Pädagogisch wertvoll: 5.0 von 5 Sternen    Spaß: 5.0 von 5 Sternen   
Länge: 9:57 Minuten
Legenden von Andor ist für mich neben Risiko Evolution ein der Überraschungen des Jahres 2012. Ich dachte vorher es wäre ein ziemlich seichtes Familien-Abenteuer-Spiel, das mich ziemlich kalt lassen würde. Aber weit gefehlt, dieses Spiel ist echt sehr gut geworden. Am meisten begeistert mich daran, dass es eine große Bandbreite an Spielern anspricht und ein schönes, durchdachtes, ideenreiches thematisches Abenteuerspiel ist, für das man eben kein Hardcorespieler sein muss, bei dem man keine 40 Seiten Anleitung lesen muss, und wo man nicht mindestens drei Stunden Zeit investieren muss. Das Spiel ist absolut Familien- bzw. Gelegenheitsspieler geeignet und dabei trotzdem interessant genug, um auch erfahreneren Spielern Spass zu bereiten. Und dazu ist es noch kooperativ. Man spielt zusammen. Und es erzählt eine Geschichte über mehrere Akte und hat trotzdem einen Wiederspielwert, auch wenn man sich schon nach wenigen Partien Erweiterungen wünscht. Nicht weil etwas fehlen würde, sondern weil man einfach mehr in Andor erleben möchte. Man ist absolut fasziniert von all den tollen Ideen und Einfällen die der Autor hatte und möchte einfach mehr davon erleben. Auf der Homepage des Spiels gibt es schon eine zusätzliche Legende zum Download und auch eine Solospielanleitung, ich hoffe dass das Spiel so erfolgreich wird, das noch viel, viel mehr aus Andor kommt.

Der Spielablauf selbst ist ja schon in der anderen, sehr guten Rezension hier näher erläutert werden, daher möchte ich eher auf einige Aspekte darüber hinaus eingehen. Ich habe mal wieder ein Video erstellt, damit sich jeder einmal selbst einen Eindruck vermitteln kann. Ich hoffe mal, dass meine Begeisterung für das Spiel im Video rüberkommt und euch mitreißt, damit ihr vlt. auch neugierig werdet, Andor zu entdecken. Das Spiel wurde ja von einer ziemlich heftigen Werbekampagne eingeführt, Kosmos war sich wohl sehr sicher, hier einen großen Hit zu haben, und ich denke sie hatten da absolut recht. Also einfach mal einen Blick ins Video werfen, da bekommt man denke ich schon einen ganz guten Eindruck, wiev iel das Spiel bietet. Und lasst euch bitte nicht abschrecken, obwohl das Spiel so viele Materialen enthält, ist es nicht übermäßig kompliziert oder zu komplex, es schafft das große Kunststück relativ einfach, aber auch sehr interessant zu spielen zu sein.
Aber nun zu den einzelnen, mir wichtig scheinenden Aspekten, die ich nach einigen weiteren Partien sicher noch ergänzen werde:

REGELWERK

Meine Begeisterung für das Spiel fängt schon beim Regelwerk an. Man muss nicht erstmal ein komplettes Regelheft lesen. Nein, man bekommt kurz erklärt, wie man das Spiel aufbaut, was man alles vorbereiten muss, wie die grundsätzlichen Bewegungsregeln sind und das wars. Nachdem ihr nur die relativ kurze Anleitung gelesen habt, habt ihr keinen Plan wie das Spiel funktioniert, daher bringt es auch nichts, sich online das Regelwerk runterzuladen. Man lernt das Spiel während man es spielt. Ähnlich wie bei einem Tutorial in einem PC Spiel wird man an die Hand genommen, spielt, macht, tut und lernt dabei. Das ist die ideale Weise ein Spiel zu lernen, weil man so nach und nach mit dem Spiel vertraut gemacht wird. Man muss nicht erst eine halbe Stunde da sitzen, die Regel lesen, versuchen sie zu verstehen und sie dann auch noch anderen erklären, bzw. den anderen wird es erspart sich ne halbe Stunde Regeln anzuhören, wo man eh wieder die Hälfte vergißt und nachfragen muss. Nicht so bei Andor. Man erfährt wie man sich bewegt, dass kann sich jeder merken und dann spielt man drauf los. Alle lernen das Spiel gemeinsam, alle bekommen alles gleichzeitg erklärt, die Mechanismen festigen sich nach und nach, und man muss eigentlich nie was nachschlagen. Und falls doch, gibt es ein sehr gutes Begleitheft, mit dem man das Spiel zwar nicht lernen kann, aber wo man alles relevante findet. Spielt man mit erfahreneren Spielern kann man auch einfach mit einer späteren Legende anfangen und alles erklären. Ich würde aber wirklich empfehlen mit den ersten Legenden anzufangen, denn das Spiel erzählt eine Geschichte und diese Geschichte möchte man erleben. Also von daher, beide Daumen hoch für das Regelwerk und die Einfürhung in das Spiel.

DIE FÜNF LEGENDEN / WIEDERSPIELWERT

Das Spiel erzählt eine Geschichte. Es gibt einen Handlungsbogen von Legende zu Legende. Dabei sind die ersten beiden Legenden die Einführungsmissionen, ab Legende drei geht es dann richtig zur Sache, quasi im freien Spiel. Idealerweise spielt man sie einmal komplett durch. Und das will man auch. Hat man einmal angefangen, möchte an wissen wie es weitergeht. Aber was kommt dann? Wenn man alles fertig hat? Liegt das Spiel dann in der Ecke und ist langweilig? Erstmal nicht, dafür bietet dieses Spiel einfach zu viel. Zum einen Spielen sich alle Helden unterschiedlich, so dass es schon allein Spass macht, die Kampagne mit einem neuen Helden nochmal zu spielen. Darüberhinaus zeichnen sich gute kooperative Spiele dadurch aus, dass sie nicht so einfach zu gewinnen sind. Die meisten Legenden, vlt. abgesehen von der ersten, wird man auf Anhieb verlieren, so dass man sie wieder spielt um sie zu schaffen. Hat man sie aber einmal geschafft ist nicht gesagt, dass man sie beim nächsten Mal wieder automatisch schafft. Legende 3 ist sicher die variableste und die, die man am häufigsten spielen wird: In ihr bekommt jeder Held zunächst eines von 10 persönlichen Zielen (für die man dennoch in der Regel zusammenspielen muss) und es gibt unterschiedliche Endgegner. Aber auch innerhalb der anderen Legenden variieren die Abläufe von Spiel zu Spiel leicht, so dass jede neue Partie wieder eine Heraussforderung bietet. Wenn man es noch nicht gespielt hat, mag es vlt. nicht so aussehen als hätte das Spiel einen sehr hohen Wiederspielwert, hat man es aber erstmal gespielt, möchte man es gerne immer mal wieder spielen. Dank der leichten Regeln ist es sicher ein Spiel, das man gerne immer mal wieder herausholt, eben weil man wieder schnell drin ist, und wenn man alles vergessen hat, spielt man einfach wieder Legende 1.
Dazu kommen ja noch eventuelle Erweiterungen. Je nach Erfolg wird es welche geben, bereits jetzt gibt es schon einen zusätzlichen fünften Helden in limitierter Auflage und bereits eine weiter Legende zum Download auf der Spielwebseite, die nochmals die Rückseite des Spielplans nutzt, der ja im eigentlich Spiel nur für eine Mission genutzt wird. Also dringend mal auf der Homepage vorbeischauen.
Ergänzung: Ich konnte auf der Spiel 2012 in Essen mit dem Autor Michael Menzel kurz quatschen. Der Aufbau des Spiels ist tatsächlich so gedacht, dass die Legenden 1-2 der Einführung dienen, Legende 3 das freie Spiel darstellt, sprich Legende 3 ist die, die man beliebig oft wiederspielen kann, wenn man alle Regeln kennt. Legende 4 und 5 sollen dann schließlich Herausforderungen für Fortgeschrittene / Profis darstellen, die nicht wirklich auf Variation ausgelegt sind. Eigentlich würde man ja erwarten, dass es nach Legende 5 dann erst so richtig losgeht. Sprich Legende 3 stellt die Familenspielversion des Spiels, allerdings denke ich dass wir uns da auf sehr, sehr viele Fanszenarien freuen können

SPIELERZAHL
Das Spiel ist von 2-4 Spielern spielbar und funktioniert auch in jeder Spielerzahl gut. Es ist also ein Koopspiel, das sehr gut zu zweit spielbar ist, ohne dabei langweilig zu werden, funktioniert aber auch in voller Besetzung sehr gut. Die Spieldauer beträgt dabei meiner Erfahrung nach ca. 90. Mal kanns schneller gehen, mal länger, je nach Legende und Mitspielern, aber auf jeden Fall keine stundenlange Sache. Außer man kommt auf Geschmack und spielt noch die nächste Legende. Und die nächste. Bzw. die letzte nochmal weil man ja verloren hat, und eigentlich weiß man ja wie man es besser machen könnte ... ;)

GLÜCKSFAKTOR
In dem Spiel gibt es durchaus einen Glücksanteil, da die Kämpfe ausgewürfelt werden. Gerade die Fähigkeit der Monster, dass Pasche addiert werden, kann so manch sicher geglaubten Sieg noch ins Wanken bringen. Aber das ist gut so. Sehr gut. So verlaufen die Legenden immer unterschiedlich, mal kann alles glatt gehen, mal ist das Schicksal einfach gegen einen. Aber dann fühlt man sich um so eher angespornt und spielt nochmal

VERGLEICH ZU ANDEREN SPIELEN
Andor ist ein thematisches kooperatives Abenteuerspiel. Damit kommen Vergleiche zu vielen anderen Spielen auf. Abenteuer in Mittelerde, Pandemie, Defenders of the Realm, Talisman, Runebound, WoW Abenteuerspiel, Operation Flashpoint: Fire Rescue und sicher noch einigen anderen. Es lässt sich auf jeden Fall sagen, dass Andor keine gepimpte Version irgendeines dieser Spiele ist. Im Gegenteil. Auch wenn man vlt. mal meint eine Mechanik aus dem einen oder anderen Spiel zu kennen, so ist es doch komplett eigenständig, sowohl von den Mechaniken als auch von den Ideen her. Die meisten der zentralen Mechaniken hat man noch in keinem anderen Spiel so in der Form erlebt daher kann man nicht sagen "Oh ich hab Pandemie, ich brauch Andor nicht mehr".
Es ist einfach anders. In gewisser Weise durch das kooperative zwar ähnlich, aber dennoch sehr eigenständig. Wer Abenteuerspiele oder kooperative Spiele mag, und auf Spiele steht, die Geschichten erzählen, sollte auf jeden Fall einen Blick auf Andor werfen.

SPIELDRAMATURGIE
Immer wieder fasziniert bin ich von der Spieldramaturgie. Lesen Sie weiter... ›
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gemeinsam denken, planen, kämpfen 22. Oktober 2012
Ein Freund erklärte mir auf dem Weg zur Spielemesse in Essen, ich solle dort unbedingt "Andor" spielen; es sei ein sehr gut gemachtes "kooperatives Spiel". Ich folgte dem Rat meines Freundes, spielte drei Mal "Andor" und bin begeistert! Hier gibt es nicht nur einen Gewinner; vielmehr spielen alle Mitspieler gemeinsam so, dass sie die gestellten Aufgaben lösen und am Ende entweder den Auftrag erfolgreich ausführen oder aber gemeinsam scheitern. Gewinnen oder Verlieren spielt im Grunde keine Rolle. Es geht um die gemeinsam getroffenen Entscheidungen, die Art, wie man spielt, den Mut oder die weise Vorsicht, die man beim Spielen walten lässt.

Was geschieht? Ein Erzähler erzählt die Geschichte des Königreiches Andor, wie es sich gegen verschiedene Bedrohungen wehren muss. Die Spieler sind "Helden" (Zwerg, Zauberer, Bogenschütze oder Krieger), haben verschiedene Fähigkeiten und können auf dem Spielfeld Gold, Willenspunkte oder Stärkepunkte sammeln. Dafür haben sie auf einer Zeitleiste jeweils sieben bis zehn Stunden Zeit; wenn alle Mitspieler ihr Zeitlimit aufgebraucht haben, endet die Runde und es gibt eine Wertung und neue Herausforderungen. Plötzlich tauchen feindliche Gors oder Drachen auf. Plötzlich ist ein wichtiger Brief unbedingt von einem Ende des Spielfeldes zum anderen zu befördern. Was zuerst leicht erscheint, einen Gor im Kampf zu besiegen, erweist sich bei ein wenig Würfelpech als sehr schwierige Herausforderung. Sinnvoll ist, einen anderen Helden um Hilfe zu bitten und zu zweit oder sogar zu dritt gegen das feindliche Wesen zu kämpfen.

Auf der Messe hatten wir einen sehr guten Anleiter, der dem Spiel seine Magie und seine Geheimnisse gelassen hat; er verriet immer nur so viel, dass wir Spieler das nötige Wissen für den nächsten Zug hatten. Die Überraschungen ergeben sich aber auch in späteren Spielrunden, weil die Ereigniskarten wieder neu gemischt werden, weil die Mitspieler je nach Charakter sehr unterschiedliche Ideen haben, was man tun könnte, und weil das Spiel, wie der Titel besagt, mehrere Erzählungen beinhaltet. Ich bin schon sehr gespannt, wie sich das Spiel in den unterschiedlichen Spielrunden in meinem Bekanntenkreis jeweils entwickeln wird. Nachdem ich die Grundregeln einmal gelernt hatte, ergab sich alles Neue relativ logisch und konsequent. Die Spielanleitung erscheint mir gut durchdacht und macht Lust auf mehr; in Kürze wird es wohl Erweiterungen zum Grundspiel geben.

Warum nicht die volle Punktzahl? Andor ist nichts für Spielanfänger und nichts für Spieler, die sich über die Eigenwilligkeit und Dickköpfigkeit mancher Mitspieler aufregen. Man begibt sich in ein relativ komplexes Spielgeschehen, das recht lange dauern kann; man braucht dafür die richtigen Mitspieler.
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61 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Haltbarkeit: 5.0 von 5 Sternen    Pädagogisch wertvoll: 3.0 von 5 Sternen    Spaß: 5.0 von 5 Sternen   
___________
EINLEITUNG:
___________

Wer die Schachtel von Andor das erste Mal öffnet, wird vielleicht erstmal denken: Uff, noch so ein komplexes Teil...

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INHALT DER PACKUNG:
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- 1 Losspiel-Anleitung + 1 Begleitheft (mit wichtigen Stichworten zum Nachschlagen)
- 15 Sortierbeutel (man wird regelrecht erschlagen mit kleinen Plastikbeuteln zum Sortieren der Spielsteine :)) )
- 1 doppelseitigen Spielplan (Achtung: nicht gerade winzig, das Land Andor benötigt in der Breite geschätzte 1,5 m Platz, also nicht gerade geeignet für den kleinen Glastisch im Wohnzimmer...)
- 4 Heldentafeln (doppelseitig, wohlgemerkt! Denn es gibt jeden Figur als Männlein/Weiblein-Variante, was ich sehr vorbildlich finde!)
- 1 Ausrüstungstafel (sozusagen der Lagerraum des Händlers, wo man Ausrüstung und später auch Tränke kaufen kann)
- 1 "Checkliste" (damit man bei jeder neuen Partie nicht vergisst alles richtig vorzubereiten)
- 71 Legendenkarten (Das Herzstück des Spiels, gehe ich später drauf ein)
- 66 Ereigniskarten (sorgen dafür, dass der Spielablauf nie gleich bleibt)
- 20 farbige Würfel (in den Farben der Heldenfiguren - nicht jeder bekommt gleichviele Würfel! Hängt aber mit der Charakterklasse zusammen, die man spielt)
- 1 Erzählerfigur (treibt die Handlung voran)

- und jede Menge anderen Kram: Jede Menge Figuren mit Kunststoffhalter (die 4 Helden in je 2 Geschlechtsvarianten, 4 verschiedene Gegnertypen, Endbosse, freundliche NSCs, ec.), Geldstücke, Gifttränke, Heilkräuter, Runensteine, Bauern, Ausrüstungsgegenstände (Schild, Bogen, Helme, usw.), Edelsteine....

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VORBEREITUNG:
_____________

Im Gegensatz zu manch anderen Brettspielen mit vielen Materialien ist Andor jedoch wirklich unheimlich einsteigerfreundlich designt. Die Anleitung umfasst gerade mal 4 große Seiten (also 2 doppelseitig bedruckte Seiten) und enthält auch nur eine step-by-step Anleitung für das erste Abenteuer. "Das erste Abenteuer" meint nichts anderes als ein waschechtes Tutorial, wie man es beispielsweise aus Computerspielen gewohnt ist. Wir haben das Spiel gestern sehr spät angefangen und waren auch nicht hundertprozentig aufnahmefähig, aber die Erklärungen waren so simpel und übersichtlich, dass wir tatsächlich in einem Rutsch alles verstanden haben. :)

Wer jetzt allerdings denkt, dass Andor bei nur 4 Seiten Anleitung ein extrem simples Spielchen für zwischendurch sein müsste, der irrt. Denn wo die Anleitung aufhört, da beginnen die Legendenkarten. Dies sind große, mit Buchstaben und Zahlen durchnummerierte Karten, auf deren Rückseite Anweisungen und Geschichtsereignisse stehen, die die Handlung von Andor weiter vorantreiben. Für das erste Spiel muss man deshalb unbedingt mit "Legende 1" beginnen, da diese den besten Einstieg vermittelt. Nachdem man alles erledigt hat, was in der 4-seitigen Losspiel-Anleitung gefordert wurde, kann man die Karte "Legende 1 - A1" vom Stapel nehmen und allen Spielern laut vorlesen.

Man findet Story-Text in kursiver Schrift ("Die Kundschafter des Königs trauten ihren Augen kaum." etc.) und Anweisungen in normaler Schrift. Die Anweisungen sind ziemlich "idiotensicher" formuliert, z.B. : "Die Aufgaben lauten: 1. Mindestens ein Held muss ein Nebelplättchen aufdecken. 2. Mindestens ein Held muss beim Händler einen Stärkepunkt. Dafür braucht er 2 Gold." usw.). Und ab da nimmt einen der Spielverlauf selbst an die Hand.

_________________
SO WIRD GESPIELT:
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Jeder sucht sich zu Beginn einen Held (bzw. eine Heldin) aus und markiert die entsprechenden Stärkepunkte (=zusätzliche Kampfstärke) auf der dazugehörigen Heldentafel. Dasselbe tut man bei dem Punkt "Willenskraft" (= Gesundheit). Dann nimmt man sich Würfel entsprechend der Angabe auf dem Heldenbrett. Beginnt man z.B. mit 7 Willenskraft, darf man als Bogenschütze 4 Würfel benutzen, als Krieger 3, als Zwerg 2,... wird alles auf dem Heldenbrett beschrieben. Dann legt man einen Holzchip seiner Farbe oben auf die Zeitleiste des Spielbretts.

Die Zeitleiste ist enorm wichtig: Jede Aktion verbraucht i.d.R. genau 1 Stunde Zeit, bei jeder neuen Runde beginnt man am frühen Morgen. Normalerweise hat jeder Held genau 7 Stunden um seine Züge zu machen (man kann also z.B. 7 Felder weit laufen, weil jedes Feld 1 Stunde Zeit in Anspruch nimmt), aber man kann auch Willenskraft opfern um den Held bis zu 3 Überstunden machen zu lassen. Haben alle Helden ihren Tag beendet, geht die Nachtphase los: Zuerst wird eine Aktionskarte gezogen (ob darauf etwas Gutes oder Schlechtes steht ist vollkommen willkürlich). Dann sind die Gegner am Zug: Jedes Monster bewegt sich in der Reihenfolge, wie sie auf dem Sonnenaufgangsfeld der Zeitleiste beschrieben sind, ein Feld vorwärts Richtung Burg. Am Ende wird die Erzählerfigur, die sich auf der Legendenleiste befindet (rechts am Spielbrettrand sind Felder mit den Buchstaben A bis N) um ein Feld vorwärts gerückt. Je nach Legende, die gerade gespielt wird (neben der Einstiegslegende "1" gibt es noch 4 weitere Legenden) liegen auf den Buchstabenfeldern Sternchips.

Beispiel: Legende "1" hat Legendenkarten, auf denen groß "A", "B", "C", "D", "F", "H" und "N" steht. Auf diese Felder wird nun je ein Sternchip gelegt. Damit wissen die Spieler immer, dass der Erzähler auf diesen Feldern eine neue Legendenkarte "auslöst". Diese treiben, wie bereits erwähnt, die Handlung voran: neue Ereignisse passieren, neue Spielziele kommen hinzu (z.B. "Eskortiere Person X von Feld XY nach Feld XZ") und Bedingungen verbessern oder verschlechtern sich. Aber das sieht man dann selbst, wenn man die betreffende Legende spielt. Wichtig ist: Eine Legende endet _IMMER_ dann, wenn der Erzähler das Feld "N" (also das letzte) erreicht hat. Haben die Spieler bis dahin nicht alle Aufgaben erledigt, gilt die Legende als verloren. Und das passiert verdammt leicht! Aber netterweise stehen auf der letzten Legendenkarte immer Tipps, wie man es beim nächsten Mal besser machen könnte, falls man verloren hat.

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SPIELABLAUF:
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Das Land Andor ist in ca. 70 verschiedene, durchnummerierte Gebiete eingeteilt. Den Sinn dahinter versteht man spätestens bei der Spielvorbereitung, wenn es heißt "Der Bogenschütze startet auf Feld 56, der Krieger auf Feld 14...[usw.]" - später werden auch Monster und Verbündete, die neu ins Spiel eintreten, nach diesem System unmissverständlich einer Position zugewiesen. Das ist bitter nötig, denn eine unfaire Positionierung der Monster könnte das Spiel von vornherein unschaffbar machen. Ewiges Hauptziel des Spiels ist nämlich zu verhindern, dass zu viele Monster in die Burg auf Feld "0" (die Burg ist auf der Karte kaum zu übersehen...) eindringen. Wie viele Gegner maximal die Burg erstürmen dürfen, hängt von der Spielerzahl ab (3 Monster bei 2 Spielern, 2 bei 3, und nur 1 bei 4). Das klingt teilweise vielleicht nach viel, ist aber extrem wenig, denn die Monster werden immer mehr und laufen alle am Ende jeder Runde stoisch in Richtung Burg (die Pfeile am Rande jedes nummerierten Gebiets geben an, in welche Richtung sich das Monster bewegen wird).

Jetzt würde es sich rein von der Logik her anbieten, dass man sich einfach mit seiner Heldengruppe vor die Burg hinstellt und die Monster solange kloppt, bis die Würfel rauchen. Das scheint auf den ersten Blick sinnvoll, aber da hat man die Rechnung ohne den Erzähler gemacht: Dieser wird auch beim Besiegen eines Monster um 1 Feld nach vorne bewegt. Bevor man sich versieht, "schubst" man den Erzähler durch ständige Kämpfe in Richtung "N" und hat dadurch automatisch verloren, weil andere Siegbedingungen (z.B. "Finde die Hexe" oder "Töte den Skral auf dem Turm") nicht erfüllt werden konnten. Das macht die eigentliche Schwierigkeit von Andor aus - dass man einerseits die Burg verteidigt, aber andererseits auch die anderen Aufgaben nicht vernachlässigt. Wir brauchten gestern allein für die 2. Legende mehrere Anläufe und sind am Bossgegner schier verzweifelt, weil er mit steigender Spielerzahl natürlich auch mehr Stärkepunkte hat. Wo wir bei den Kämpfen wären:

Nicht nur die Spieler haben Stärke- und Willenspunkte, auch die jeweiligen Gegnertypen haben unterschiedlich viele dieser Punkte. Die "Monstertafel" ist im Spielbrett selbst integriert, dort muss man einfach nur noch die entsprechenden Punkte mit den roten Holzklötzchen vor jedem Kampf markieren. Die Stärke der Gegner variiert stark: "Gors" sind das typische Kanonenfutter der Gegnerfraktion und treten am häufigsten auf. "Skrale" sind für einzelne Spieler hingegen schon schwerer zu bekämpfen, ganz zu schweigen von "Trollen" oder "Wardraks".

Ein Kampf läuft im Detail folgendermaßen ab: Der Spieler würfelt mit sovielen Würfeln, wie es seine Willenskraft hergibt (wie gesagt, das erklärt die Heldentafel des jeweiligen Helden von selbst). Dann addiert er seine Stärkepunkte zum höchsten gewürfelten Ergebnis hinzu. Beispiel: Ich würfel als Krieger mit 3 Würfeln und erhalte: 5, 3, 2. Dann nehme ich natürlich die 5 (weil höchstes Ergebnis) und addiere meine aktuellen 2 Stärkepunkte hinzu: macht 7 Angriff! Lesen Sie weiter... ›
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Vor 21 Tagen von Yvonne veröffentlicht
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Vor 23 Tagen von Karola Güth veröffentlicht
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Vor 27 Tagen von Manuela Stich veröffentlicht
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Vor 29 Tagen von Markus Wimpissinger veröffentlicht
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