Inhalt:
Wohin geht man, wenn man nichts mehr hat? An welchen Ort kann man fliehen, wenn nichts um einen herum mehr sicher scheint, wenn alles zusammenbricht?
Marcus Mathei flieht in das Dorf seiner Kindheit, in ein kleines Nest mitten in der Eifel, in dem sein Vater, der Dorfarzt, sich vor Jahren das Leben genommen hat.
Mit ihm hält auch der Tod Einzug in der kleinen Ortschaft, die unter der Gluthitze des Sommers stöhnt. Eine übel zugerichtete Leiche wird gefunden, und es hat den Anschein, als würde dies nicht der einzige Tote bleiben.
Mathei macht sich auf die Suche nach dem Mörder und erfährt Dinge, die lange im Verborgenen geschlummert haben.
Böse Dinge.
Dieses Buch mit nur 184 Seiten beinhaltet einen spannenden Krimi, der komprimiert aufgebaut und logisch durchdacht ist. Es gibt mehrere seltsame Fäden, die zunächst nur lose in verschiedene Richtungen zeigen. Marcus Mathei versucht nicht nur, die Identität des Toten in der Gülle zu klären, sondern auch den Grund für dessen Tod herauszufinden. Dabei entwirrt sich im Laufe der Zeit vor seinen Augen eine Tragödie, in die auch seine eigene Familie verstrickt ist.
Die Kramp-Krimis bestechen durch eine sehr lebendige Schreibweise, einen bildhaft vorzustellenden Lokalkolorit und Auflösungen, die fast immer völlig unvorhersehbar sind.