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Bridges spielt Mark Powell, einen Psychiater in Manhattan, der denkt, dass er als solcher schon alles Mögliche und Unmögliche erlebt hat -- bis er an Prot (Spacey) gerät, einen Patienten, der behauptet, von einem abgelegenen Planeten mit dem Namen K-PAX zu stammen. Powell hat keinen Zweifel daran, dass Prot "ein überzeugender Spinner" ist, aber sein Zynismus wandelt sich schnell zu aufgeschlossener Faszination, nachdem Prots Fall eine Kombination von erdfernen Kenntnissen und allzu menschlichem Trauma an den Tag legt, die Anlass zu einer erdgebundenen Erklärung für Prots angeblich außerirdische Ursprünge gibt.
Unter der Regie von Ian Softley gibt dieses unerwartet fesselnde Drama Spacey die Gelegenkeit, ein provokatives, humorvoll exzentrisches Rätsel zu schaffen, während es Bridges hervorragend gelingt, das Einfühlungsvermögen seiner Figur zu vermitteln. Ihre fein abgestimmten Darbietungen erheben K-Pax weit über die etwas gezwungene Mehrdeutigkeit seines Schlusses, der zwar zum Nachdenken anregt, aber dennoch etwas enttäuscht. --Jeff Shannon
Aus dem Nichts erscheint Prot (Kevin Spacey) auf einem Bahnhof Mitten in New York. Umgeben von der Gleichgültigkeit und Gefühlskälte der Großstadt sticht er wie ein strahlend helles Licht hervor und wird gleich dahin abgeschoben, wo für viele besondere Menschen Endstation ist: In eine Psychatrischen Klinik.
Dort soll ihn der Psychiater Mark Powell (Jeff Bridges)heilen. Heilen von der Vorstellung, er käme von einem fremden Planeten namens K-Pax.
Dabei scheint Prot der einzige in der Klinik zu sein, der keiner Heilung bedarf.
Aber für die Klinik gilt halt, was nicht sein kann, darf nicht sein und so muß Powell versuchen hinter das Geheimnis von Prot zu kommen.
Bei seiner Suche nach der Wahrheit und dem Geheimnis um Prot, kann auch er sich, wie die gesamte Klinik, nicht der Faszination, die von Prot ausgeht, entziehen. In dem kühlen Analytiker wachsen die Zweifel und er beginnt zu hinterfragen, was wirklich und wichtig ist im Leben und welche Rolle Prot dabei spielt.
Im Gegensatz zu vielen anderen "Selbstfindungsfilmen" wird K-Pax nie langweilig, moralinsauer, durchschaubar oder auch nur im Ansatz durchschnittlich.
K-Pax ist ein echtes, seltenes Film-Juwel, voller Überraschungen, mit wirklich mitreißenden Gefühlsmomenten kongenial musikalisch unterlegt von Meisterkomponist Edward Shearmur.
Gekonnt schafft K-Pax den Spagat zwischen Anspruch und Unterhaltung, Komik und Tragik, Logik und Phantasie, Geheimnis und Offenheit.
Brillant gefilmt und gespielt bietet er mehr, als auf den ersten Blick zu erkennen zu sein scheint und lohnt sich gerade deshalb auch beim wiederholten Anschauen noch.
Konsequenter Weise zwingt K-Pax dem Zuschauer auch keine Lösung des Rätsels um Prot auf.
Jeder kann für sich entscheiden, wer oder was Prot ist, was wahr oder nur Einbildung gewesen ist.
Einen Tipp noch für alle, die Filme gerne schon beim Beginn des Abspanns ausschalten: Genießen Sie die hervorragende Musik bis zum Ende und es erwartet Sie noch eine Überraschung, die zumindst nahelegt, was Powell glaubt, woher Prot wirklich kommt.
Was die DVD betrifft, so sei jedem die SE ans Herz gelegt. Die Specials dieser Version lohnen wirklich. Vor allem die geschnittenen Szenen und das alternative Ende wirken wie ein Geschenk des Himmels oder besser wie eine Botschaft direkt von K-Pax! Besonders interessant ist auch der Audiokommentar des Regisseurs Iain Softley.
Nie waren 5 Sterne so gerechtfertigt wie hier! Ein Blick in den Himmel offenbart, wie viele Sterne K-Pax tatsächlich verdient hätte.
Worum es geht: Ein Mann (Kevin Spacey) taucht aus dem Nichts auf und behauptet vom Planeten K-Pax zu kommen. Solcherlei Aussagen reichen in unserer heutigen Welt um in die Nervenheilanstalt eingewiesen zu werden. Was zu Beginn des Films eine Komödie zu werden verspricht entwickelt sich zu einem Spiel über Astro-Physik und Philospohie. Kann nichts schneller reisen als das Licht? Einstein hat doch da etwas behauptet? Oder nicht? Der "Ausserirdische" Prott läßt sich jedenfalls bei keiner unkorrekten oder gar falschen Aussage in der Physik erwischen/überführen. Und sein Wissen ist enorm! Ganz nebenbei hilft er bei der Heilung seiner Mitpatienten auf der berüchtigten Station 4. Der von Jeff Bridges hervorragend gespielte Psychiater weiss irgendwann einmal selbst nicht mehr so genau wer denn nun hier verrückt ist? Oder ist vielleicht alles ganz anders?
K-Pax ist ein stimmiger, anrührender und nichtdestotrotz spannungsgeladener Film. Wer sich auf ihn einlässt hat anschließend reichlich mit Nachdenken zu tun.
In Zeiten von ACTION PUR bietet K-Pax GEISTES-ACTION!!!
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