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K-20 Die Legende der schwarzen Maske (Blu-ray)
 
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K-20 Die Legende der schwarzen Maske (Blu-ray)

Takeshi Kaneshiro , Toru Nakamura , Shimako Sato    Freigegeben ab 16 Jahren   Blu-ray
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Takeshi Kaneshiro, Toru Nakamura, Takako Matsu
  • Regisseur(e): Shimako Sato
  • Format: Dolby, DTS
  • Sprache: Deutsch (DTS 6.1), Japanisch (DTS 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: SUNFILM Entertainment
  • Erscheinungstermin: 4. Dezember 2009
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 142 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002PCW12G
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 22.502 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Japan, 1949. Der zweite Weltkrieg hat nie stattgefunden und die Gesellschaft teilt sich in reich und arm, oben und unten. Ein mysteriöses Phantom mit einer schwarzen Maske versetzt die Stadt in Angst und Schrecken: K-20, ein krimineller Mastermind mit zwanzig Gesichtern. Aufgrund einer Verwechslung wird der junge Zirkusakrobat Heikichi, der zur armen Unterschicht gehört, von der brutalen Polizei als K-20 verhaftet. Über Nacht wird er so zum Staatsfeind Nr. 1 und sein Leben gerät aus den Fugen. Als ihn eine geheimnisvolle Diebesbande befreien kann, kennt er nur noch ein Ziel: seinen Namen reinwaschen und Rache am echten K-20 nehmen. Dafür muss er jetzt nur selbst zum Meisterdieb werden ...

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Augenzwinkendes und kurzweiliges Spektakelkino aus Japan, 27. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: K-20 Die Legende der schwarzen Maske (Blu-ray) (Blu-ray)
Ein geheimnisumwitterter Meisterdieb, der mit Masken und Zaubertricks die Polizei zum Narren hält, ein hochbegabter Akrobat, der sich mittels Gadget durch die Straßenschluchten von Teito schwingt, im Wind flatternde Capes und dynamische Kämpfe im freien Fall, gigantische Explosionen und verschlüsselte Botschaften - auf den ersten Blick liest sich der Plot weder sonderlich originell noch übermäßig raffiniert, eher überladen und altbekannte Versatzstücke aufstapelnd. Offensichtlich war Regisseurin Shimako Sato (Eko Eko Azarak") nichts zu schade, was auch nur annähernd Platz in einem Superhelden-Action-Mix von 137 Minuten Länge gefunden hätte. Was aber nach einem plumpen und ideenlosen Ragout mit Plagiatprädikat klingt, entpuppt sich als augenzwinkerndes und gut vermischtes Potpourri aus westlichem Superheldenkino und fernöstlichem Fantasy-Spektakel.

Denn so vielgesichtig wie der titelgebende kriminelle Mastermind ist auch der Film selbst. So wird der Versuch, K-20" auf ein simples Meisterdieb-Movie zu reduzieren, dem Film nicht gerecht, da dies nur eine von vielen Facetten darstellt. Anstatt sich selbst stur in ein Genrekorsett zu zwängen, wirbelt das Phantom mit einem Cape voller Déjà-vus wild durch das Bild: So sieht sich K-20" gewiss als japanische Antwort auf Fantômas, während der Film gleichzeitig verdächtig nach romantischen Mantel-und-Degen-Filmen riecht, wenn das Phantom mit wallendem Umhang über die Dächer springt oder Heikichi mit diesem um die adelige Hashiba kämpft. Die Actionszenen sind dem westlichen Superheldenkino geschuldet, und wenn sich Heikichi mit einem kleinen technischen Spielzeug an den Hausfassaden entlang schwingt, dann drängen sich dem Zuschauer nicht grundlos Peter Parker und sein Alter Ego mit dem Spinnensinn auf. Überhaupt wird man das Gefühl einfach nicht los, alles schon irgendwo ähnlich in amerikanischen Comicverfilmungen gesehen zu haben. Daneben verrät K-20" seine Herkunft nicht und weist allerlei Reminiszenzen an das japanische Actionkino auf, auch eine kleine Verbeugung vor dem Manga will er sich nicht verkneifen, wenn Heikichi im Angesicht einer nackten Baroness heftiges Nasenbluten bekommt. Und während der Film den luftig-leichten Plot mit ein wenig (absichtlich) plakativer Gesellschaftskritik garniert, vergisst er nicht, auch einen knappen Schluck aus der Hiroshima-Trauma-Buddel in Gestalt der Tunguska-Explosion zu nehmen. Die Antwort auf die Frage, was der Film nun eigentlich sein will, knallt Regisseurin Sato dem Zuschauer Szene für Szene deutlich vor die Augen: von allem etwas und doch etwas Originelles.

K-20" ist in erster Linie lockeres und anspruchsloses Popcornkino aus japanischer Schmiede, das ohne große Hindernisse zu vergnüglicher Unterhaltung einlädt. Der Film nimmt sich nie bierernst, stattdessen wirft er großzügig mit kitschig-romantischen Momenten, abenteuerlichen Action-Einlagen, seichten Dialogen und für einen fernöstlichen Film beeindruckenden CGI-Granaten um sich - japanisches Spektakelkino eben. Der vielgesichtige Charakter des Films wird durch einen klangvollen Soundtrack unterstrichen, von romantischen Klängen bis hin zu heldenpathetischen Chören ist alles vorhanden. Die Darsteller wirken gut aufgelegt - allen voran Takeshi Kaneshiro (House of Flying Daggers", Red Cliff") - und wurden gewissenhaft ausgewählt.

Das leichtfüßige Wesen von K-20" birgt aber auch Schwachstellen, denn vor lauter Action, Liebe, Hass und Superheldentum bleibt kaum noch Platz für andere Dinge. Größter Minuspunkt: Mit der Verlagerung des Plots in eine alternative Zeitlinie eröffnen sich dem Film spannende Möglichkeiten, die jedoch fast vollkommen unangetastet bleiben. Es ist nachvollziehbar, dass die Drehbuchautorin hier Zurückhaltung üben musste, andernfalls hätte die lockere und abenteuerliche Handlung mit zu vielen Informationen zu kämpfen gehabt. Dennoch hätte man als Zuschauer gerne etwas mehr über dieses alternative Kaiserreich Japan erfahren, ebenso über die fiktive Metropole Teito - ein japanisches Metropolis -, von der man nur flüchtige Eindrücke bekommt; der Film hätte fast genauso gut in einer völlig fiktiven, nicht näher definierten Welt spielen können. Darüber hinaus bringt das kurzweilige Abenteuer einen zuweilen etwas laschen Spannungsbogen mit sich; zwar vermeidet der Film konsequent das Aufkeimen von Langeweile, doch manche Szenen plätschern einfach nur gemächlich dahin. Auch sollte man nicht mit der Hoffnung auf eine knifflige Handlung und raffinierte Twists an K-20" herantreten, denn der Film lebt vorrangig von seinen reizvollen Schauwerten, seiner schlicht gehaltenen Dynamik und den üppigen Déjà-vus.

Die Blu-ray macht einen ordentlichen, wenngleich nicht unbedingt vorbildlichen Eindruck: Das Bild ist im Großen und Ganzen akzeptabel, doch über weite Strecken des Films fällt ein deutlich wahrnehmbares Grieseln unangenehm auf, was dem Zuschauer umso stärker ins Auge springt, als da sich nicht wenige Szenen im Halbdunklen abspielen. Von einer ungleich besseren Seite präsentiert sich hingegen der Ton, der den bombastischen Score mit einem dynamischen Klangbild würdigt. Die deutsche Synchro weiß nur sehr beschränkt zu gefallen, O-Ton-Liebhaber wählen hier aber ohnehin die japanische Tonspur mit deutschen Untertiteln. Die Extras gehen in Ordnung, hätten aber durchaus etwas üppiger ausfallen können: Neben dem deutschen und dem Originaltrailer wartet die Disc noch mit einem 25-minütigen Making-of und einem Interview mit Shimako Sato auf, abgerundet durch eine Trailershow sowie einem Wendecover.

Fazit: Ein romantischer, leichtfüßiger und abenteuerlicher Spagat zwischen Fantômas, Marvel und Zorro, der sich selbst nie ernst nimmt. Ein saftiges Stück japanischen Abenteuerkinos voller Humor und Kitsch, das einigen kleinen Schwächen zum Trotz sein Publikum auch hierzulande finden wird.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Vom Superverbrecher zum Superheld, 23. Februar 2011
Von 
S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: K-20 Die Legende der schwarzen Maske (DVD)
"K20" ist ein interessanter Mix aus Abenteuerfilm und kleinen Anleihen bei Comicverfilmungen. Um den Dieb zu fangen, der sein Leben zerstört hat, muss der Zirkusartist Haikichi sich selbst zum Meisterdieb ausbilden.

Angesiedelt ist der Film in den 30er Jahren, doch Anleihen an neuere Hollywoodproduktionen sind bei diesem Film unübersehbar. Etwa wenn Haikichi sein Trainingsprogramm aufnimmt und über Stock und Stein und Hausdächer, Balkone und Simse sprintet, fließt hier die Fun-Sportart Parcouring ein, wie das z.b. bei "Casino Royale" zu Beginn war. Die Art von Rückschlägen, die Haikichi hin nimmt, erinnern an Bruce Waynes Weg Batman zu werden, wie bei "Batman Beginns", als die Ausrüstung noch nicht vollständig ist. Auch eine Seilschussvorrichtung fürs Handgelenk, die er schließlich trägt, ist bei Batman entlehnt.

Doch das wars dann auch schon mit den Anleihen, denn der Film ist ein wirklich unterhaltsamer, flott inszenierter Streifen und hält stets das Interesse wach, wer der titelgebende Ganove K20 ist und was er vor hat. Dadurch bietet der Film letztlich einen gelungenen Storytwist in einem gelungenen Finale mit dem Actionhighlight des Films, der mit der letzten Einstellung nochmal an "Batman" denken läßt.
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5.0 von 5 Sternen Ein großartiger Super-Action-Hero-Film, 27. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: K-20 Die Legende der schwarzen Maske (DVD)
Eine grandiose Mischung aus Spiderman, Zorro und einer Sci-Fi Version von Robin Hood.

Super unterhaltsam (gut, teilweise Längen, wie so oft in Japanischen Produktionen) aber ein spannendes Action-Abenteuer auf Hollywood-Niveau. TOP!
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BluRay hat ein FSK-freies Wendecover 0 04.12.2009
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